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Jacksonville Jaguars - Kilian Zierer über die gnadenlose NFL: "Da ist die Menschlichkeit leider manchmal nicht vorhanden"
Veröffentlicht:
von Andreas ReinersNFL
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Videoclip • 01:30 Min
Kilian Zierer ist seit dreieinhalb Jahren in der NFL und hat noch kein Pflichtspiel bestritten. Der 26-Jährige trainiert jede Woche mit den Jacksonville Jaguars und schaut am Wochenende zu. Bei ran erzählt der Offensive Tackle, wie sich das anfühlt, was ihm noch fehlt und was die Jaguars in dieser Saison erreichen können.
Das Interview führte Andreas Reiners
Dreieinhalb Jahre NFL. Fünf Teams, vier davon innerhalb eines Jahres. Dafür aber weiterhin kein einziges Spiel in der Regular Season.
Kilian Zierer ist 26 Jahre alt, kam 2023 als Undrafted Free Agent aus Auburn nach Houston. 2025 ging es zu den Atlanta Falcons, Cleveland Browns, San Francisco 49ers und den Jacksonville Jaguars. Dort ist er jetzt seit einem Jahr. Sein Platz in der NFL war bislang immer derselbe: Practice Squad.
Zierer trainiert die komplette Woche mit einem Team, das aktuell vor Week 8 bei 4:2 steht und die AFC South anführt. Er war zuletzt mit in London. Trainiert mit den Stars. Doch am Sonntag schaut er nur zu.
Im ran-Interview erzählt der Offensive Tackle, was dieser Zustand mit ihm macht, was er über ein Geschäft gelernt hat, das nur wenig Menschlichkeit zeigt und warum er trotzdem weitermacht.
Kilian Zierer: Der schwerste Part der Karriere
ran: Kilian Zierer, Sie sind jetzt ein Jahr in Jacksonville. Wie ist es dort, mal abgesehen vom Wetter?
Kilian Zierer: Florida ist nett für mich, weil ich nur fünf Stunden von zu Hause weg bin. Es ist der Bundesstaat meiner Frau, da kommt sie her. Nur im Trainingslager macht das Wetter alles etwas anstrengender.
ran: Und wenn Sie Jacksonville mit Ihren anderen Stationen vergleichen?
Zierer: Im Endeffekt ist es immer da am besten, wo man gerade angestellt ist. Wie ich das genau einordnen will, das mache ich wahrscheinlich, wenn ich irgendwann mal fertig bin. Nicht, während ich dort bin.
ran: Sie spulen Woche für Woche das volle Programm ab, wie alle anderen. Und stehen am Sonntag nicht auf dem Platz. Wie hält man das aus?
Zierer: Das ist wahrscheinlich der schwerste Part in meiner Karriere. Man ist zwar dabei, aber man ist halt nur dabei. Das nervt am meisten. Aber jede Woche kann irgendwas passieren. Man kann auf einmal hochgezogen werden und im Roster stehen. Kontrollieren kann ich das nicht. Ich kann nur so gut trainieren, wie es geht, und hoffen, gesehen zu werden.
ran: Die Jaguars spielen jedes Jahr "Heimspiele" in London. Wie ist das?
Zierer: Sehr cool. Ich war letztes Jahr schon da, ich bin damals direkt nach London geflogen, das war meine erste Woche mit den Jaguars. In Wembley zu spielen, das war wirklich wie ein zweites Heimspiel. Das ist der große Unterschied zu allen Teams, bei denen ich vorher war: Du bist jedes Jahr eine Woche im Ausland, hast Heimspiele in London und sozusagen eine zweite Fanbase komplett in einem anderen Land. Und weil wir zuletzt fast zwei Wochen dort waren, war der ganze Kader mit. Zu normalen Auswärtsspielen nehmen die Jaguars den Practice Squad nicht mit.
ran: Was fehlt Ihnen zum Sprung in den aktiven Kader?
Zierer: Gute Frage. Da müssten Sie meinen GM fragen (lacht). Als Spieler sieht man sich selber nie als Nicht-Roster-Spieler. Es ist hauptsächlich eine Frage der Zahlen. Die meisten Teams haben nur drei Tackles im Roster. Und die drei, die wir haben, sind seit sechs, sieben, acht Jahren dabei, waren alle First- oder Second-Round-Picks oder haben hochdotierte Verträge. Deswegen ist es sehr schwer, da reinzukommen.
ran: Mit Anton Harrison hat sich einer dieser Tackles verletzt. Ändert das etwas für Sie?
Zierer: Im Moment noch nicht. Man hat immer mehr Spieler im aktiven Roster, als am Sonntag wirklich auf dem Platz stehen. Meistens sind ein oder zwei auf der O-Line inactive, die sind jetzt einfach active. Was das für Auswirkungen auf mich hat oder auf andere, das werden wir wahrscheinlich erst nach der Bye Week sehen.
Kilian Zierer: "Das gibt es in fast keinem anderen Beruf"
ran: Machen Sie sich Hoffnung?
Zierer: Ich glaube, das wird noch dauern. Eine Verletzung führt nicht unbedingt dazu, dass ich kurzfristig auf dem Platz stehe. Wir haben auch noch einen O-Liner auf dem IR, der zurückkommen kann. Die Chancen, ins Team zu kommen, sind immer vor der Saison am höchsten. Aber solange ich dabei bin, sehe ich eine Chance. Wie groß die ist, kann man nie sagen.
ran: Sie haben fünf NFL-Organisationen von innen gesehen. Was haben Sie über das Geschäft gelernt, womit Sie vorher nicht gerechnet hatten?
Zierer: Was für ein Business das ist. Du hast auf einmal einen Spieler neben dir sitzen, und zweieinhalb Stunden später ist er weg. Da waren Spieler genau zwei Tage im Team, weil das Geschäft auf Zahlen beruht. Es geht zwar um Menschen, um Spieler, aber am Ende hast du 53 Roster-Spieler und 16, 17 im Practice Squad. Und die rotieren so herum, wie der Klub sich das vorstellt. Egal, wer du bist. Es ist komplett egal, ob du gerade einen Zwölf-Monats-Mietvertrag unterschrieben hast oder ob du deine ganze Familie hergeholt hast. Das kann sich von heute auf morgen ändern, und das merkt man wirklich erst, wenn man drin ist. Wenn es einem selbst passiert. Oder einem Mitspieler, den man seit zwei Tagen kennt und der auf einmal wieder weg ist. Das gibt es in fast keinem anderen Beruf.
ran: Fehlt da die Menschlichkeit?
Zierer: Wahrscheinlich schon. Aber im Endeffekt geht es nur ums Gewinnen, und da ist die Menschlichkeit leider manchmal nicht vorhanden. Das haben wir uns aber so ausgesucht. Jeder weiß ungefähr, was auf einen zukommt.
ran: Wie sehr ist das ein Haifischbecken unter den Spielern?
Zierer: Untereinander weiß jeder, dass es darum geht, wer der bessere Spieler ist. Jeder weiß ungefähr, wo er im Ranking steht. Es bringt ja nichts, schlechte Laune zu verbreiten oder mit seinen Teammates nicht klarzukommen, weil die besser oder schlechter sind. Die Spieler haben untereinander am wenigsten Probleme. Eher mit denen, die die Entscheidungen treffen.
ran: Sie haben ein paar Entlassungen erlebt. Wird man darin abgeklärter, oder bleibt es jedes Mal hart?
Zierer: Beides. Irgendwann weiß man, was auf einen zukommt, aber es wird nie einfacher. Das kann man mit jedem anderen Job vergleichen, keiner mag es, gefeuert zu werden. Und in dem Business, in dem ich bin, ist es leider gang und gäbe, dass es links und rechts jemanden trifft und einen selbst auch. Man weiß, was kommt, nachdem man es einmal miterlebt hat. Aber leichter wird es nicht, weil der Job dann direkt weg ist.
ran: Wie groß sind generell die Zukunftssorgen?
Zierer: Seitdem ich in der NFL bin, war ich nur ein paar Tage ohne Job. Deswegen hatte ich bisher Ruhe. Ich war im ersten Jahr auf dem IR und seitdem in Practice Squads. Ich musste noch nicht monatelang zu Hause auf einen Job warten. Natürlich sind die Sorgen da, ich weiß, was auf mich zukommt. Es kann sein, dass ich morgen entlassen werde und meine Karriere vorbei ist. Es kann aber auch sein, dass ich morgen in den Roster gezogen werde. Aber es macht keinen Sinn, sich den ganzen Tag über das zu sorgen, was kommen könnte. Es wird sowieso eines Tages passieren, ob morgen, in zwei Jahren, in fünf oder in zehn. Das kann ich nicht wissen. Ich kann nur mein Ding so gut wie möglich durchziehen.
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So ist die Stimmung bei den Jacksonville Jaguars
ran: Fünf Organisationen haben Sie bislang erlebt. Wie groß sind die Unterschiede zwischen den Teams wirklich?
Zierer: Es kommt hauptsächlich auf die Personen an, auf den Head Coach und die Leute, mit denen man die meiste Zeit verbringt. Es gibt Teams, bei denen alles ein bisschen strikter ist, und Teams, bei denen man mehr wie ein Erwachsener behandelt wird. Das sind aber Kleinigkeiten.
ran: Welche konkret?
Zierer: Ob man im Business-Anzug in den Flieger zum Auswärtsspiel steigt oder einfach das anzieht, was bequem ist. Oder ob man sein Weightlifting um sieben Uhr morgens, um zehn oder nach dem Training reinbekommt.
ran: Und bei den Jaguars?
Zierer: Bei uns interessiert den Head Coach nicht, was man im Flieger anzieht. Den interessiert, was auf dem Feld passiert. Im O-Line-Raum sind wir eng, enger als an den meisten meiner Stationen.
ran: Welcher Spieler hat Sie auf Ihren Stationen am meisten beeindruckt?
Zierer: Ich habe wahrscheinlich hinter den zwei besten Tackles der NFL lernen dürfen. In Houston war ich im Training der Backup von Laremy Tunsil, in San Francisco von Trent Williams, auch wenn das nur zwei Monate waren. Da denkt man sich schon manchmal: Wie habe ich denselben Beruf wie derjenige? Und im Training habe ich gegen Kaliber wie Danielle Hunter, Josh Hines-Allen, Nick Bosa und Fred Warner gespielt, in Cleveland für ein paar Wochen gegen Myles Garrett. Das sind Spieler, die Eindruck hinterlassen.
ran: Was hat Ihnen von diesen Spielern am meisten geholfen?
Zierer: Man kommt in die NFL, und es ist alles sehr, sehr professionell. Du bist nicht mehr im College. Wenn du in diesen Gebäuden bist, auf dem Platz, dann ist alles Business. Und das lernt man von Mitspielern, die das seit Jahren machen. Als Rookie lernt man da am meisten, wenn man Spieler vor sich hat, die seit sieben, acht, neun, zehn Jahren dabei sind. Du siehst, wie die ihren Tagesablauf gestalten, was sie für den Körper machen, wie sie sich aufs Training vorbereiten, wie sie das Playbook von vorne bis hinten kennen, damit sie keinen Fehler machen. Du bist ein professioneller Footballspieler, und ein Fehler kann bedeuten, dass du morgen keinen Job hast.
ran: Houston war Ihre längste Station, zwei Jahre. Sie waren dort auch Rookie. War es die prägendste Zeit?
Zierer: Wahrscheinlich schon. Aber für jeden ist das erste Jahr die prägendste Saison. Erstens ist es die längste, zweitens lernt man am meisten, drittens bekommt man die ersten Einblicke: Wie man sich zu verhalten hat, wie man in den Meetings ist, wie man den Körper aufs Training vorbereitet, wie man regeneriert.
ran: Und wo war es am härtesten?
Zierer: Alles ist mental eine Herausforderung, bei jedem Team. Am herausforderndsten war es letztes Jahr, von einem Team ins nächste und ins nächste und ins nächste zu springen. Alles in sehr kurzer Zeit. Das war am anstrengendsten.
Ich glaube, keinen in unserem Team interessiert, was irgendwelche Quoten sagen, auf welchem Rang wir stehen, was andere Leute denken. Am Ende müssen wir jede Woche gegen Topteams spielen, die Spiele gewinnen und dann in die Playoffs kommen.
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Kilian Zierer: Das zeichnet Trevor Lawrence aus
ran: Sie trainieren jeden Tag mit Trevor Lawrence. Was macht ihn aus?
Zierer: Wie gut Mitspieler wirklich sind, merkt man erst, wenn man jeden Tag mit ihnen trainiert. Das war bei C.J. Stroud in Houston so, bei Mac Jones in San Francisco, bei Michael Penix in Atlanta. Bei Trevor ist es die Offense. Es gibt nicht viele Quarterbacks, die eine so detaillierte Offense so leiten können wie er. Ich will nicht zu tief reingehen, aber sie ist darauf gebaut, dass wir gegen die jeweilige Defense das perfekte Play rennen. Da kommen manchmal zwei, drei Playcalls auf einmal, mit Motion, der Receiver bekommt eine bestimmte Route, wenn die Defense so steht, und wir rennen den Ball, wenn sie anders steht. Das ist sehr kompliziert, und er leitet diese Offense wie niemand anderes. Dazu hat er als Quarterback ein unfassbares Talent. Er ist fast so groß wie ich, praktisch nur aus Muskulatur gebaut, und er hat ein Armtalent, wie es wahrscheinlich nur drei oder vier andere auf diesem Planeten haben.
ran: Kommt er in der öffentlichen Bewertung manchmal zu schlecht weg?
Zierer: Das ist Quatsch meiner Meinung nach, da er letzte Saison im MVP-Voting am Ende Fünfter war. Keine Ahnung, wer da nicht aufpasst. Wer sich alle Spiele anschaut, der weiß ganz genau, was da kommt. Wenn man von der Liga, von Coaches, von Spielern in dieses Voting reinkommt, dann gibt es da keine Diskussion mehr.
ran: Was können wir von Travis Hunter noch erwarten?
Zierer: Er hat sich letztes Jahr leider verletzt und ist jetzt fit, Starter in der Defense, Topcorner, und er spielt auch in der Offense. Er bekommt immer mehr Snaps. Es gibt keinen Spieler, den ich kenne, der im Moment Offense und Defense spielt, außer ihm. Deswegen ist er ein Ausnahmetalent, und hoffentlich sehen wir mehr und mehr von ihm.
ran: Ein Superstar-Anwärter, wenn er gesund bleibt?
Zierer: Zu hundert Prozent. Er hat im College die Heisman Trophy gewonnen, war der zweite Pick, und er macht das, was niemand anders in dieser Liga macht.
ran: Bei den Buchmachern stehen die Jaguars auf den Super-Bowl-Sieg bei einer Quote von 13:1, Platz sieben. Vor der Saison waren es 30:1. Wie bewerten Sie das?
Zierer: Wenn ich das wirklich bewerten soll: Es ist uns komplett egal, was da steht. Jede Woche ist ein Spiel, auf das man vollen Fokus hat. Ich glaube, keinen in unserem Team interessiert, was irgendwelche Quoten sagen, auf welchem Rang wir stehen, was andere Leute denken. Am Ende müssen wir jede Woche gegen Topteams spielen, die Spiele gewinnen und dann in die Playoffs kommen. Aber jetzt Ende Oktober über einen Super Bowl zu reden, der in fast vier Monaten ist…
ran: Ist das Mediale in der Kabine nie ein Thema?
Zierer: So gut wie gar nicht. Wir wissen alle, dass wir ein gutes Team sind. Wie gut, sieht man zum Ende der Saison hin, in den Playoffs, oder ob man die Division gewinnt. Aber im Oktober von Super Bowl zu reden, das machen die Medien. Das macht kein einziger bei uns im Team.
ran: Ihr Stadion wird gerade umgebaut, die Kapazität ist reduziert. Kostet das Heimvorteil?
Zierer: Die oberen Ränge sind leer, die werden umgebaut. Das merkt man schon. Dafür sind die unteren Ränge so voll wie noch nie. Bei den ersten beiden Heimspielen war die Stimmung da. Man merkt, dass es weniger Fans sind, aber es ist keine dramatische Umstellung.
ran: Was ist denn drin in dieser Saison?
Zierer: Wir stehen 4:2. Wir haben gegen die Broncos verloren, die letztes Jahr im AFC Championship Game standen, und gegen die Texans, die zwar schlecht gestartet sind, für mich aber ein Topteam sind. Ich glaube, wir können mit jedem Team mithalten. Das Ziel ist immer, die Division zu gewinnen, in die Playoffs zu kommen und von da so weit wie möglich zu gehen. Aber in die Zukunft blicken macht keinen Sinn.
Kilian Zierer in der Preseason
Bild: Icon Sportswire
Kilian Zierer: Wie sieht der Plan B aus?
ran: Apropos Zukunft. Sie sind 26. Was müsste passieren, dass Sie sagen: Ich habe es versucht, jetzt gehe ich einen anderen Weg?
Zierer: Ich müsste für eine längere Zeit von keinem Team aufgenommen werden. Solange ich in der Lage bin, so zu spielen, wie ich mir das vorstelle, und solange mich ein Team haben will, bin ich dabei. Und wenn es eines Tages nicht mehr der Fall ist, dann fange ich mit meiner zweiten Karriere an. Aber so weit muss ich noch nicht denken.
ran: Haben Sie da etwas im Hinterkopf?
Zierer: Im Sport würde ich bleiben, nur nicht als aktiver Spieler. Ob als Trainer, im Fernsehen oder als was auch immer, das weiß ich noch nicht zu hundert Prozent.
ran: Gibt es denn einen Moment, bei dem Sie sagen: Dafür hat sich das alles schon gelohnt?
Zierer: Mein erstes Spiel, auch wenn es nur Preseason war, war eines der Top-Erlebnisse meiner Footballkarriere. Überhaupt hat meine Rookie-Season für mich am besten ausgeschaut. Ich hatte die größte Chance, ich habe am meisten gespielt in der Preseason, ich habe gut gespielt, ich hatte gute Chancen, in den Roster zu kommen. Dann kamen die Verletzungen, und seitdem arbeite ich daran, dahin zurückzukommen. Aber die wenigsten können sagen, dass sie seit dreieinhalb Jahren in der NFL sind, nachdem sie undrafted waren. Allein das ist es schon wert gewesen.
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