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New Orleans Saints: Alvin Kamara spricht über neue Konkurrenz durch Travis Etienne
Veröffentlicht:
von Mike StiefelhagenNFL
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Videoclip • 03:50 Min
Alvin Kamara blickt mit Vorfreude auf seine zehnte NFL-Saison bei den New Orleans Saints. Der Star-Running-Back spricht über Neuzugang Travis Etienne, Quarterback Tyler Shough und die neue Konkurrenz im Backfield.
Alvin Kamara denkt offenbar nicht an einen Abschied von den New Orleans Saints.
Und plant mit 30 Jahren seine bereits zehnte Saison bei der NFL-Franchise.
Der Running Back sprach im Podcast "The Set" von dessen früheren Teamkollegen Terron Armstead auffällig positiv über die Zukunft des Teams.
Eine endgültige Garantie für seinen Verbleib gab er nicht ab. Seine Aussagen klingen aber deutlich nach Vorfreude auf eine weitere Saison in New Orleans.
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Saints: Kamara freut sich auf Mitstreiter Etienne
Besonders deutlich wurde Kamara bei Travis Etienne, welcher als Konkurrent auf der Running Back-Position dazustieß: "Er ist explosiv, er kann jederzeit den großen Play landen, und das hat er schon am College gezeigt. Ein kräftiger Typ, wirkt smart. Ich bin gespannt, was wir zusammen machen können. Ich bin nicht so auf Social Media unterwegs und schaue mir auch nicht zu viel Zeug an. Aber ich glaube, viele Leute denken bei solchen Verpflichtungen, dass es da Stress oder Beef geben würde. Dabei könnte ich nicht glücklicher sein. Erstens hat mein Junge sein Geld bekommen. Und zweitens ist das einfach nur Hilfe im Backfield. Genau darum geht es doch. Tiefe im Kader. Eine Person kann das nicht allein machen. Also bin ich damit absolut cool."
Die Saints hatten den früheren Ballträger der Jacksonville Jaguars im März verpflichtet. Etienne unterschrieb einen Vierjahresvertrag über 52 Millionen Dollar. Danach wurde sofort spekuliert, ob Kamaras Zeit in New Orleans enden könnte. Doch er stellt klar: "Jetzt ist es Zeit, an die Arbeit zu gehen."
Die vergangene Spielzeit war für Kamara nicht einfach. Der 30-Jährige hatte Probleme mit Knöchel und Knie. Deshalb kam er nur auf elf Spiele. Mit 657 Scrimmage Yards blieb er erstmals in seiner NFL-Karriere unter der Marke von 1.000 Yards.
Trotzdem bleibt Kamara einer der wichtigsten Spieler der Franchise. Er spielt seit neun Jahren für die Saints. In dieser Zeit wurde er fünfmal in den Pro Bowl gewählt. Außerdem ist er der erfolgreichste Läufer der Teamgeschichte.
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Sofortige Kamara-Trennung wäre nicht lukrativ
Auch finanziell wäre eine Trennung kompliziert. Kamara steht noch ein Jahr unter Vertrag. Im Oktober 2024 hatte er eine zweijährige Verlängerung über 24 Millionen Dollar unterschrieben.
Sollten die Saints ihn entlassen, würde das Team bei einer Entlassung nach dem 1. Juni einen Dead-Money-Hit von zehn Millionen Dollar hinnehmen und lediglich 376.000 Dollar im Salary Cap sparen. Für den Cap 2027 würde Kamara den Saints allerdings 11,1 Millionen Dollar freimachen.
Eine Entlassung vor dem 1. Juni erscheint dagegen kaum vorstellbar. Sie würde den Saints einen Dead-Money-Hit von 24,3 Millionen Dollar bescheren und sie zusätzlich 13,9 Millionen Dollar im Cap kosten.
Kamara sprach auch über Quarterback Tyler Shough. Der junge Spielmacher überzeugte in seiner Rookie-Saison. "Die Erwartungen werden jetzt hoch sein", sagte Kamara. Auch Rookie-Receiver Jordyn Tyson erwähnte Kamara positiv. Insgesamt klingt der Running Back so, als sehe er wieder sportliche Perspektive bei den Saints.
Kamara bevorzugt eine Pina Colada vor einem Trade
Head Coach Kellen Moore hatte sich zuletzt nicht eindeutig zu Kamaras Zukunft geäußert. Später machte er aber deutlich, dass ein Backfield mit Kamara und Etienne eine starke Lösung sein könne.
Kamara hatte bereits in der vergangenen Saison gesagt, er würde "irgendwo eine Pina Colada trinken gehen", falls die Saints ihn traden würden, anstatt für ein anderes Team zu spielen.
Auch wenn Kamara im Gespräch mit Armstead nicht übermäßig deutlich wurde, wirkt es unwahrscheinlich, dass er seine Karriere beenden will.
Es sieht daher so aus, als sei Anfang Juni der früheste Zeitpunkt, um festzustellen, ob Kamara für ein weiteres Jahr zu den Saints zurückkehrt.
Oder ob er eine Entscheidung über seine Karriere treffen muss.
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