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NFL - Cincinnati Bengals: Head Coach Zac Taylor reagiert auf Streik von Trey Hendrickson
Veröffentlicht:
von Tobias WiltschekNFL
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Videoclip • 01:04 Min
Zac Taylor sagt zwar, er habe mit dem Star Rusher gesprochen. Ein Ende des Zoffs um das Gehalt des Verteidigers ist aber noch lange nicht in Sicht.
Von Tobias Wiltschek
Der Gehaltszoff zwischen Trey Hendrickson und den Cincinnati Bengals dürfte sich noch eine Zeitlang hinziehen. Nachdem der Star-Verteidiger dem Training bislang ferngeblieben ist und damit seiner Forderung nach einem höheren Gehalt Nachdruck verliehen hatte, reagierte Head Coach Zac Taylor einigermaßen unbeeindruckt.
Er habe zwar viel Zeit investiert, um über diese Angelegenheit nachzudenken. Schließlich stehe in solchen Situationen viel Geld auf dem Spiel, sagte Taylor bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Aber "jede Situation und jeder Spieler ist anders. Man passt sich einfach nach und nach den Dingen an."
Immerhin konnte er vermelden, dass der Gesprächsfaden zwischen beiden Parteien noch nicht gerissen ist: "Ja, Trey und ich haben miteinander gesprochen." Außerdem sei er glücklich, dass der 30-Jährige wieder in der Stadt sei.
Die Umstände aber dürften ihn weniger erfreut haben, auch wenn er Hendricksons Auftritt nicht als störend empfunden habe, wie er meinte. Der trainierte in der vergangenen Woche erneut nicht mit seinen Teamkollegen, sondern posierte am Rand provokant in Freizeitklamotten und diktierte den anwesenden Reportern auch noch seinen Unmut in die Notizblöcke.
Hendrickson nimmt Gehaltsstreit "persönlich"
Den Zoff ums Gehalt nehme er mittlerweile "persönlich", sagte der Pass Rusher, der in der vergangenen Saison 17,5 Sacks vollbrachte und damit dieses Ranking in der NFL anführte. Als Belohnung wurde er erstmals ins All-Pro-Team gewählt.
Wie wertvoll er für das Team der Bengals nach wie vor ist, wollte auch Taylor nicht verschweigen. "Er ist ein Elite-Rusher. Er leistet in dieser Liga seit langem großartige Arbeit", sagte der Head Coach.
Hendrickson sind 15,8 Millionen Dollar zu wenig
Und für diese Arbeit sind Hendrickson die vertraglich festgeschriebenen 15,8 Millionen Dollar für die kommende Saison zu wenig. Denn er kündigte an, für dieses Geld 2025 nicht aufzulaufen.
Während die beiden Star-Receiver Tee Higgins (115 Mio. für vier Jahre) und Ja'Marr Chase (161 Mio. für vier Jahre) ihre fetten Verträge bekommen haben, sieht sich Hendrickson deutlich unter Wert bezahlt.
Ob er mit seinem Trainingsstreik daran etwas ändern kann, ist aber zu bezweifeln.
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