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NFL - Cleveland Browns: Arroganzanfall beim Rookie-QB? "Gibt niemanden wie mich"

Aktualisiert:

von Franziska Wendler

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Videoclip • 01:16 Min


Der Rookie-Quarterback der Cleveland Browns ist mit einer großen Portion Selbstbewusstsein gesegnet.

An Selbstvertrauen mangelt es den Quarterbacks der Cleveland Browns nur selten, auch Rookie-Spielmacher Taylen Green bildet da keine Ausnahme.

Mit einer Größe von 1,98 Metern, einem Gewicht von 104 Kilogramm und einer Top-Zeit von 4,36 Sekunden beim 40-Yard-Dash im Rahmen des Scouting Combine bringt der junge Signal Caller starke Voraussetzungen mit. Und auch sein Selbstbewusstsein ist durchaus opulent.

"Um ehrlich zu sein, nein", antwortete er laut "cleveland.com" beim Rookie-Minicamp seines Teams, als er gefragt wurde, ob es einen Quarterback gebe, mit dem er sein Potenzial vergleiche.

"Ich würde natürlich Lamar [Jackson] sagen, aber der ist nicht 1,98 Meter groß. Josh Allen kommt dem schon nahe, aber ich wiege 104 Kilogramm. Er wiegt etwa 118 Kilogramm. Mein Vater sagt, ich erinnere an Randall Cunningham."

Und weiter: "Ich glaube wirklich nicht, dass es jemanden wie mich gibt. Nicht in einem überheblichen Sinne oder so, sondern einfach mit etwas Selbstvertrauen. Es gibt niemanden, der sich so bewegt wie ich, der so groß ist wie ich."

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Taylen Green überzeugt mit Athletik

Dass er es in Sachen Athletik drauf hat, steht spätestens seit dem Combine nicht mehr zur Disposition. Seine Zeit beim 40-Yard-Dash war die zweitschnellste eines Spielmachers seit 2003, zudem konnte er zum Beispiel beim Vertikalsprung überzeugen.

Der aus Texas stammende Quarterback warf in seinen beiden Spielzeiten bei den Razorbacks in Arkansas jeweils mehr als 2.700 Yards und brachte es auf mindestens 15 Touchdowns. Dazu kommen mindestens 600 Rushing Yards und acht Rushing Touchdowns.

Nach dem Draft-Pick des 23-Jährigen sagte Analyst Daniel Jeremiah, Green sei ein "unglaublich seltener Freak". Allerdings gibt es auch Gründe, warum er erst in der sechsten Runde ausgewählt wurde. So muss seine Top-Athletik durch mehr Raffinesse und Feinschliff als Quarterback verfeinert werden.

Spannender Quarterback-Kampf bei den Browns

Sein Trainer, der neue Browns-Head-Coach Todd Monken, äußerte sich bereits positiv über Green. "Es ist spannend, ihn hier dabei zu haben und ihn einfach spielen zu lassen. Natürlich ist jetzt der Zeitpunkt für ihn, um Spielpraxis zu sammeln."

Und weiter: "Sobald wir mit den OTAs beginnen, wird sich das deutlich ändern. Ich freue mich dennoch für ihn. Er ist ein toller Kerl, und alles, was wir bisher über ihn gehört haben, hat sich bewahrheitet."

Spannend ist die Quarterback-Situation in Cleveland derweil auch ohne den Rookie. Deshaun Watson und Shedeur Sanders kämpfen um den Posten als Starter, auch Dillon Gabriel – genau wie Sanders in seinem zweiten Jahr – wird als Teil des Wettbewerbs genannt. Für den selbstbewussten Rookie ist da erstmal kein Platz.

Dessen ist sich der Sechstrundenpick trotz seiner vollmundigen Aussagen auch bewusst. "Sie haben Erfahrung in der Liga und Erfolge auf hohem Niveau vorzuweisen", sagte Green über die anderen Quarterbacks der Browns. "Ich bin also nur der junge Hüpfer. Ich fühle mich wieder wie ein Neuling und versuche einfach, alles in mich aufzunehmen und schnell zu lernen."

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