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NFL - Dallas Cowboys bodenlos, Drake Maye MVP? Gewinner und Verlierer des 8. Spieltags
Aktualisiert:
von Kai EsserNFL
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Videoclip • 01:19 Min
Wie jede Woche gab es auch an Spieltag acht in der NFL wieder eindeutige Gewinner und Verlierer. ran hat sie zusammengetragen.
Die NFL biegt langsam Richtung Halbzeit ein. Auch in Woche acht haben sich wieder einige Personalien hervorgetan, gleichzeitig enttäuschten genau so viele Akteure.
ran zeigt die Gewinner und Verlierer aus Week 8.
Gewinner: Gardner Minshew (Arizona Cardinals)
Die Offensive der Arizona Cardinals wurde ganz offensichtlich von Jacoby Brissett zurückgehalten. Der Quarterback wurde in der Partie gegen die Dallas Cowboys kurzerhand gebencht und Backup Gardner Minshew übernahm.
Und siehe da: Minshew lieferte wie bestellt! 17 von 23 angekommene Pässe, 188 Yards und drei Touchdowns, obendrauf der Overtime-Sieg in Arlington. Der Lohn dafür ist der dauerhafte Starting-Posten bei den Cardinals, die mit Tight End Trey McBride und Wide Receiver Michael Wilson durchaus über hohe Qualität verfügen.
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Gewinner: Jahmyr Gibbs (Detroit Lions)
Beste Defense der NFL? Scheinbar hat Lions-Running-Back Jahmyr Gibbs noch nicht davon gehört. Beim Sieg der Detroit Lions gegen die Minnesota Vikings lieferte er 168 Scrimmage Yards und einen Touchdown ab.
Jeder Fantasy-Spieler, der aus Sorge vor der starken Vikings-Abwehrreihe Gibbs ausgetauscht hat, dürfte sich ärgern - auf die Idee kamen aber wohl ohnehin nur die Wenigsten.
Gewinner: Drake Maye (New England Patriots)
Neben den Philadelphia Eagles sind die New England Patriots wohl das Team, das die meisten Verletzten zu beklagen hat. Gleich acht potentielle Stammspieler fehlen in der Offense, alleine die drei besten Receiver.
Und Drake Maye? Der dürfte Rückenschmerzen haben, weil er sein Team alleine schultern muss. Wieder drei Touchdowns, wieder kein Turnover, wieder über 200 Total Yards. Würde man den MVP-Titel wörtlich nehmen, wäre Maye wohl wieder vorne mit dabei. So ist er aber immerhin in Lauerstellung.
Gewinner: Ben Johnson (Chicago Bears)
Nachdem Jahmyr Gibbs vorher bereits seine Blumen bekam, weil er die Vikings vor sich her trieb, bekommt nun auch Head Coach Ben Johnson von den Chicago Bears die Anerkennung, die er verdient hat.
Gegen die Seattle Seahawks, ebenfalls eine Top-Defense, orchestrierte er über 350 Yards in der Offense, fast 100 mehr als Seattle. Damit hat er seine Schmach aus dem ersten Vikings-Spiel erst einmal wettgemacht - und das zweite Duell gegen die Vikings kommt ja noch ...
Bears Head Coach Ben Johnson
Bild: Icon Sportswire
Gewinner: Bo Nix (Denver Broncos)
Nicht zu Unrecht wurde Bo Nix in den ersten Wochen der Saison scharf kritisiert. Er sei nur Passagier seiner überaus starken Mannschaft gewesen. Und partiell stimmte das auch.
Beim Sieg gegen die Kansas City Chiefs bewies er jedoch, dass es auch anders geht: Nicht trotz ihm sondern auch durch ihn gewannen die Denver Broncos trotz elf Punkten Rückstand im Schlussviertel. War er DER Hauptgrund? Sicherlich nicht. Aber er hatte großen Anteil daran.
Verlierer: Brian Schottenheimer (Dallas Cowboys)
Die Dallas Cowboys sind offiziell kaputt gegangen. Niemand weiß so recht wann, niemand weiß so recht, wo genau. Aber sie sind kaputt. Das hat auch mit Head Coach Brian Schottenheimer zu tun.
Das Spiel gegen die Arizona Cardinals hatte dabei zwei Geschichten: Nicht nur gaben sie ein 24:10 noch her und verloren nach Overtime, diese wurde auch erst durch einen unerklärlichen Fehlschuss von Kicker Chad Ryland beim Extrapunkt ermöglicht.
In jener Overtime hatten die Cowboys den Ball und brauchten nur ein Field Goal - gingen aber Three and out. Dass die Cowboys das Glück haben, in einer bodenlosen NFC East zu spielen und trotz 3-5-1-Bilanz so gute Chancen auf die Playoffs zu haben, ist eigentlich eine Farce.
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Verlierer: Das Front Office der Green Bay Packers
Gegen die Carolina Panthers gewannen die Green Bay Packers mit 27:19 und fuhren den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen ein. Warum sind sie also ein Verlierer?
Der Grund lautet Josh Jacobs. Der Running Back wurde trotz mehrerer Vorwürfe und einer Verurteilung wegen häuslicher Gewalt zurück ins Team geholt und die Packers weigern sich kategorisch, durchzugreifen. Und wenn sie 100:0 gewonnen hätten - sie sind Verlierer.
Verlierer: Lamar Jackson (Baltimore Ravens)
Kaum war Lamar Jackson von seiner Verletzung zurück, musste er im ersten Drive gegen die Buffalo Bills schon wieder raus.
Ist das Jacksons Schuld? Natürlich nicht. Aber er geht 2027 in sein letztes Vertragsjahr. Seit 2020 hat er nur zwei volle Saisons spielen können. Das ist, gemessen an seinem Salär, eindeutig zu wenig. Manche spekulieren bereits, dass er seinen letzten Snap für die Ravens bereits gespielt haben könnte.
Verlierer: Mike Macdonald (Seattle Seahawks)
Mit 13 Siegen am Stück haben sich die Seattle Seahawks völlig berechtigt den Super Bowl in der Vorsaison gesichert. Davon übrig ist jedoch herzlich wenig.
Beim 17:34 gegen die Chicago Bears wurden Seattle die Grenzen aufgezeigt - nicht zum ersten Mal. Sam Darnold ist kein Top-15-Quarterback in dieser Saison und die Defense kann nicht das ganze Spiel auf dem Feld stehen.
Seahawks Head Coach Mike Macdonald
Bild: Icon Sportswire
Verlierer: Mike McDaniel (Los Angeles Chargers)
Die Los Angeles Chargers galten in vor der Saison als absoluter Playoff-Contender. Mit Head Coach Jim Harbaugh und Offensive Coordinator Mike McDaniel, der Quarterback Justin Herbert die Plays ansagt, was soll da schon schiefgehen?
Wie sich herausstellt: So gut wie alles. Wöchentlich nimmt Herbert haarsträubende Würfe, er spielt völlig ohne Selbstvertrauen. Ist das alles McDaniels Schuld? Sicher nicht. Aber macht der Ende Januar verpflichtete Ex-Dolphins-Coach das Team besser? In keinster Weise.
Auch interessant: Seahawks vor Monster-Trade? Coach Mike Macdonald verplappert sich Und: Bears gewinnen auch nächstes Topspiel gegen die Seahawks
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