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NFL: Kommentar zu Shedeur Sanders - der Pro Bowl verkommt zur Farce
Aktualisiert:
von Mike StiefelhagenNFL
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Videoclip • 02:15 Min
Der Pro Bowl wird immer mehr zur Farce. Die Nominierung von Shedeur Sanders zeigt, es ist mittlerweile ein "Bro Bowl". Ein Kommentar.
von Mike Stiefelhagen
Vom Pro Bowl zum "Bro Bowl".
Die Veranstaltung steht immer mehr in der Kritik. Einst ein Mega-Event der größten NFL-Superstars mit einer Menge Football, Spaß und Härte, ist es mittlerweile nur noch ein alter Brotkrümel zwischen den Conference Championships und dem Super Bowl.
Am Ende einer Spielerkarriere wird seit jeher aufgezählt, wie oft dieser für den Pro Bowl nominiert war.
Doch nach den Entscheidungen der vergangenen Jahre muss die Frage erlaubt sein, was die Teilnahme überhaupt noch für einen Stellenwert hat.
Pro Bowl verliert immer mehr an Bedeutung
Spieler, Trainer und Fans bestimmen, wer den Zuschlag bekommt und nominiert wird.
Shedeur Sanders (Cleveland Browns) wurde nun als Ersatz für Drake Maye, der mit den New England Patriots im Super Bowl gegen die Seattle Seahawks spielt, berufen. Etablierte Quarterbacks wie Lamar Jackson und C.J. Stroud sind nicht dabei.
Obwohl diese deutlich bessere Werte aufweisen. Rookie Sanders kommt bei sieben Touchdowns auf zehn Interceptions. Und das reicht für den Pro Bowl?
Darüber hinaus ist das Event ohnehin auf dem absteigenden Ast. Die Spiele werden immer softer, langweiliger. Maximal die Showspiele drumherum erzeugen einen Hauch von Entertainment.
Vom Pro Bowl zum Kontra Bowl: Keine Argumente zum Einschalten
Durch Nominierungen wie diese verliert der Pro Bowl weiter an Relevanz. Und wird zum "Kontra Bowl".
Das Event hat mittlerweile mehr Gegenargumente als überzeugende Faktoren, warum man sich das angebliche Spektakel anschauen sollte. Vom Prestige vergangener Tage ist längst kaum mehr etwas zu erkennen.
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Das mündet mittlerweile sogar in Absagen. Jaguars-Quarterback Trevor Lawrence beispielweise hat von vornerein abgesagt. Er hat keine Lust. So weit sind wir schon.
In den vergangenen drei Jahren sanken zudem die Einschaltquoten massiv. Über eine Million Zuschauer gingen von 2024 auf 2025 verloren. Ein Einbruch von über 20 Prozent. Und das wohlgemerkt in einer Zeit, in der die NFL boomt.
Vergangenes Jahr war nicht einmal das Stadion in Orlando ausverkauft. Knapp 54.000 Menschen waren vor Ort, 60.000 passen rein.
Wenn diese Veranstaltung wieder ernst genommen werden soll, dann muss es auch mehr um Football gehen. Und nicht nur um Fan-Service.
Das "Pro" in "Pro Bowl" ist mittlerweile nur noch ein Relikt vergangener Tage. Unabhängig von Sanders.
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