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NFL - Mike Vrabel und Dianna Russini: Fremdgehskandal sorgt für neue Diskussionen
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball
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Videoclip • 01:39 Min
Im Fall Dianna Russini gibt es neue Enthüllungen. Laut einem Bericht der "New York Times" informierte die NFL-Reporterin ihren Arbeitgeber erst verspätet über die belastenden Fotos mit Patriots-Coach Mike Vrabel. Der Vorfall löst eine interne Untersuchung aus.
Die Affäre um NFL-Reporterin Dianna Russini beschäftigt die US-Sportwelt weiter. Ein Bericht der "New York Times" wirft nun neue Fragen zum Umgang der Journalistin und ihres Arbeitgebers "The Athletic" mit belastenden Fotos auf.
Die Bilder zeigen Russini gemeinsam mit Patriots-Head-Coach Mike Vrabel in einem Resort in Arizona. Beide gerieten dadurch in einen Fremdgeh-Skandal, der in den USA für große Aufmerksamkeit sorgte.
Laut dem Bericht wusste Russini bereits zwei Tage vor der Veröffentlichung von den Aufnahmen. Die Führung von "The Athletic" soll sie jedoch erst kurz vor Erscheinen der Bilder informiert haben. Zu diesem Zeitpunkt reagierte das Medium noch mit einer öffentlichen Stellungnahme, in der die Fotos als irreführend bezeichnet wurden.
Dianna Russini verdiente fast eine Millionen US-Dollar
Später wurden jedoch weitere Aufnahmen bekannt. Diese führten intern offenbar zu einer deutlich kritischeren Bewertung des Vorfalls. Demnach hatten die Verantwortlichen von "The Athletic" zunächst nicht alle Bilder gesehen.
Der Fall hat inzwischen eine interne Untersuchung ausgelöst. Dabei wird auch geprüft, ob Russinis Verhalten und ihre Beziehungen zu Personen aus der NFL mit den journalistischen Standards des Unternehmens vereinbar waren. Mittlerweile hat die Reporterin die Zusammenarbeit mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber einvernehmlich beendet. Dabei soll sie vor Bekanntwerden des Skandals sogar eine Vertragsverlängerung diskutiert worden sein. Russini soll bei "The Athletic" etwa 800.000 Dollar verdient haben.
Die Diskussion geht mittlerweile über den konkreten Vorfall hinaus. In den USA wird zunehmend darüber debattiert, wie eng die Kontakte zwischen prominenten NFL-Insidern und den Personen sein dürfen, über die sie berichten.
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