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NFL Power Ranking nach Week 1: Rams fallen zurück, Chiefs springen in die Top 10

Aktualisiert:

von Raman Rooprail

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Videoclip • 01:32 Min


Die neue Saison läuft, die erste Woche ist gespielt und die NFL-Teams haben erste Tendenzen präsentiert. Doch bei welchen Teams täuscht das reine Ergebnis? Wie sieht das Kräfteverhältnis wirklich aus? ran zeigt das aktuelle Power Ranking.

Die NFL-Saison ist spektakulär gestartet! Die Los Angeles Rams konnten ihren Status als Super-Team nicht untermauern, die abgeschriebenen Kansas City Chiefs schlugen die Denver Broncos deutlich.

Aber wie ist das Kräfteverhältnis in der NFL wirklich einzuschätzen? ran wagt eine Einordnung im Power Ranking.

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Platz 32: Miami Dolphins

Die Dolphins gingen als schlechtestes Team der Liga bei uns in die Saison und "verteidigen" die Rote Laterne. Gegen die schlagbaren Las Vegas Raiders hatten die Dolphins nie eine Chance, die Defense ließ Kirk Cousins wie einen Top-Quarterback aussehen.

Offensiv zeigte Neu-Quarterback Malik Willis kein schlechtes Spiel, auch Rookie-Receiver Caleb Douglas überzeugte mit 94 Receiving Yards. Im Gesamtkontext sind das aber nicht viel mehr als leere Statistiken.

Platz 31: Cleveland Browns

Deshaun Watson hat alle seine Kritiker bestätigt: Mit ihm ist die Offense der Browns nicht konkurrenzfähig. Ob es mit Shedeur Sanders aber viel besser aussehen würde, darf aber auch bezweifelt werden.

Ähnlich wie bei Miami zeigten zwar Rookies wie KC Concepcion oder Denzel Boston gute Ansätze, insgesamt fehlt der Offensive aber an allen Ecken und Enden die Qualität. Das kann die Defense ohne Myles Garrett auch nicht abfangen.

Platz 30: Tennessee Titans

Die Hoffnungen in Tennessee liegen auf Cam Wards Entwicklung. Nach Woche eins müssen wir festhalten: Im Vergleich zu seinem wackligen Rookie-Jahr war bei der klaren Niederlage gegen die New York Jets keine Verbesserung zu sehen.

Auch Robert Saleh, der als neuer Head Coach in der Offseason übernahm, konnte der Defense bisher nicht den Stempel aufdrücken. Geno Smith brachte 19 von 24 Bällen für 215 Yards an, Breece Hall kam auf 102 Rushing Yards. Der Defense gelang dabei kein Sack. Das macht wenig Mut für die Titans-Saison.

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Platz 29: Atlanta Falcons

Ohne die verletzten Tua Tagovailoa und Michael Penix Jr. fehlte der Offense gegen die Pittsburgh Steelers die Durchschlagskraft. Einzig Bijan Robinson überzeugte sowohl als Läufer als auch als Passemfänger mit 173 Total Yards und einem Touchdown. Cooper Rush warf einen Pick Six und konnte auch sonst nur selten glänzen.

Vor der Saison bereitete die Defense große Sorgen, bei den Steelers zeigte die Einheit aber eine solide Leistung. Atlanta ließ nur einen offensiven Touchdown zu, Za'Darius Smith erzielte nach seinem Rücktritt vom Rücktritt zwei Sacks und auch das Laufspiel stoppten die Falcons über weite Strecken.

Aber um Spiele gewinnen zu können, braucht die Defensive einen funktionierenden Quarterback. Selbst mit Tagovailoa oder Penix Jr. ist nicht sicher, ob Atlanta dieses Jahr den Ball konstant genug bewegen kann.

Platz 28: Carolina Panthers

Carolina diese Woche einzuschätzen, fällt definitiv schwer. Auf der wichtigsten Position lieferte Bryce Young nämlich komplett ab, vier Total Touchdowns und 361 Passing Yards sprechen eine eindeutige Sprache.

Die Defense versagte dagegen auf ganzer Linie. Klar, die Chicago Bears haben eine starke Offensive und sind mit großen Zielen in die Saison gegangen, vor heimischem Publikum aber 59 Punkte zuzulassen, nachdem die Offense sich kaum Fehler erlaubt hat, ist schlicht inakzeptabel.

Sowohl die Lauf- als auch die Pass-Defense war offen wie ein Scheunentor. Chicago erzielte pro Rush-Attempt 7,5 Yards, Williams kam pro Passversuch auf 9,3 Yards. Beweist Carolina schon gegen die schwache Falcons-Offense nicht, dass diese Zahlen ein einmaliger Ausfall waren, bringt den Panthers die eigene starke Offense nichts.

Platz 27: New York Jets

Der Auftritt bei den Titans macht Mut! Smith und Wilson überzeugten im Passspiel, Hall holte im Laufspiel konstant die harten Yards raus und hielt Drives am Leben. Dass Tennessee keinen Sack erzielte, spricht zudem für die verbesserte Offensive Line.

Auch defensiv hatte New York alles im Griff. Wie viel die Leistung gegen die Titans letztlich wert ist, wird sich nächste Woche zeigen, wenn mit Green Bay ein ernstzunehmender Gegner in den Big Apple reist.

Platz 26: Las Vegas Raiders

An dieser Stelle könnten wir auch einfach die Sätze über die Jets wiederholen. Las Vegas zeigte gegen Miami durchweg eine starke Leistung, selbst ohne Brock Bowers dirigierte Kirk Cousins die Offense problemlos. Ashton Jeanty untermauerte zudem seinen Status als Top-Running-Back.

Allerdings haben die Raiders eben auch nur gegen die Dolphins gespielt. Es wäre verfrüht, daraus Schlüsse für die gesamte Saison zu ziehen.

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Platz 25: Arizona Cardinals

Die Cardinals waren die Überraschung des ersten Spieltags. Die neue Offense von Mike LaFleur lief flüssig, Jacoby Brissett zeigte eine nahezu fehlerfreie Leistung und kam bei 277 Passing Yards und einem Touchdown, das Running-Back-Duo um Star-Rookie Jeremiyah Love und Tyler Allgeier bewegte den Ball ebenfalls konstant.

Auch der restliche Teil der Mannschaft fiel positiv aus. Die Defense hielt gegen Justin Herbert stark dagegen, das Special Team blockte einen Punt und entschied damit das Spiel vorzeitig.

Es sollte eigentlich ein Übergangsjahr in Arizona werden. Kann das Team aber dieses Leistungsniveau halten, werden die Cardinals noch das eine oder andere Team ärgern.

Platz 24: Indianapolis Colts

Der Saisonstart in Indianapolis ist komplett missraten. Gegen starke Ravens bewegten die Colts zwar teilweise ordentlich den Ball, die Einschränkungen im Passspiel waren aber klar sichtbar. Indy fehlt eine explosive Waffe im Passspiel. Alec Pierce ist noch nicht bei 100 Prozent, die Rolle als Top-Receiver könnte ohnehin eine Nummer zu groß für ihn sein.

Viel schwerer wiegt aber die Leistung der Defensive. Lamar Jackson und Derrick Henry zu stoppen ist natürlich eine harte Aufgabe, die Art und Weise, wie die Ravens-Stars aber Indy vor allem in der ersten Halbzeit auseinander nahmen, bereitet Sorgen.

Platz 23: New Orleans Saints

New Orleans war nur eine Two-Point-Conversion davon entfernt, die klar favorisierten Lions zu schocken. Die Saints brauchten nach einer schwachen ersten Halbzeit zwar Anlaufzeit, Tyler Shough hat seine gute Form aus der Vorsaison aber bestätigt und gezeigt, dass er eine Zukunft als Starting Quarterback in der NFL hat. Seine 410 Passing Yards waren sogar der beste Wert der Woche.

Auch defensiv zeigte New Orleans einige gute Ansätze, in der ersten Halbzeit lief bei Detroit wenig zusammen. Ein Defensiv-Touchdown wurde wegen einer umstrittenen Regel sogar zurückgenommen.

Die Saints haben trotz der Niederlage bewiesen, dass sie gegen stärkere Gegner definitiv mithalten können. In einer machbaren NFC South ist dieses Jahr definitiv etwas möglich.

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Platz 22: Pittsburgh Steelers

Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. So könnte man die Leistung der Steelers in Woche eins treffend zusammenfassen. Zur Wahrheit gehört aber, dass Pittsburgh vor allem offensiv enttäuschte. Das Laufspiel war quasi nicht existent, Aaron Rodgers hatte ein durchschnittliches Spiel.

T.J. Watt lieferte mit einem Pick Six und zwei Sacks zwar komplett ab, wie viel die Leistung der Steelers-Defense aber gegen eine bessere Offense wert ist, wird sich zeigen.

Platz 21: Tampa Bay Buccaneers

Es war ein merkwürdiger Auftakt für die Bucs. Baker Mayfield brachte 23 von 28 Pässen an den Mann und erzielte dabei 216 Passing Yards, erlief außerdem 30 Yards inklusive eines Touchdowns. Seine drei Turnovers waren aber schlicht zu viel. Bucky Irvings Fumble und die ingesamt schwache Lauf-Offensive haben ebenfalls nicht geholfen.

Die Defense überzeugte dagegen mit einem Pick-´Six und hielt Ja'Marr Chase bei lediglich zwei Receptions und zwölf Receiving Yards. Auch Burrow erreichte gegen Tampa Bay mit nur 254 Yards und einem Touchdown-Pass nie seine Topform. Aber wegen der Turnovers hatten die Bengals oft ein kurzes Feld vor sich, so ließ Tampa dennoch 26 Offensivpunkte zu.

Die Bucs hatten noch ordentlich Sand im Getriebe, abgesehen von den Turnovers macht der Auftritt aber Mut.

Platz 20: Washington Commanders

Washington zeigte gegen die favorisierten Eagles eine ordentliche Leistung und hätte beinah die Overtime erzwungen.

Dabei überzeugte die Laufdefense, die Barkley gut in Schach hielt. Auch Jalen Hurts konnte über weite Strecken des Spiels wegen der Passverteidigung nicht überzeugen. Allerdings brach diese einige Male komplett zusammen, wodurch man die eigene Leistung torpedierte.

Jayden Daniels hatte auf der anderen Seite lange zu kämpfen, fand im vierten Viertel aber sein Mojo, was Mut für die kommenden Wochen macht.

Platz 19: Los Angeles Chargers

Die Chargers haben auf ganzer Linie enttäuscht. Nach einer starken Offseason waren die Erwartungen hoch, gegen Arizona klappte aber nahezu nichts. Es war eindeutig zu erkennen, dass viele Abläufe im neuen Offensiv-System von Mike McDaniel noch nicht stimmen. Umso bitterer, dass Nummer-1-Receiver Ladd McConkey im kommenden Spiel mit einer Brustverletzung auszufallen droht.

Defensiv wiegt der Abgang des ehemaligen Coordinators Jesse Minter schwerer als gedacht. Vor allem die Passverteidigung offenbarte immer wieder große Lücken, zudem konnte Jacoby Brissett kaum unter Druck gesetzt werden.

L.A. braucht ganz offenbar noch ein wenig Eingewöhnungszeit, blickt man aber auf die kommenden Spiele, könnte die Saison so schneller vorbei sein, als viele erwartet haben.

Platz 18: Dallas Cowboys

Auch die Cowboys gingen mit hohen Erwartungen in die Saison und wurden in Woche eins enttäuscht. Große Sorgen muss man sich in der Offensive allerdings nicht machen. George Pickens hatte gleich zwei Drops in der ersten Halbzeit, so wurde der Offense der Flow genommen. In der zweiten Halbzeit erzielten die Cowboys zwei Touchdowns aus zwei Drives.

Hier wird das Problem schnell deutlich. Die Defense konnte die Giants nicht stoppen, New York vollendete zwei 8-Minuten-Drives in Touchdowns und lief bei 5:21 Minuten auf der Uhr die komplette Zeit souverän runter. Die Defense wurde in der Offseason eigentlich verstärkt, das muss in den kommenden Wochen auch auf dem Platz sichtbar werden.

Platz 17: Green Bay Packers

Was ist bloß mit den Packers los? Wieder hat das Team von Matt LaFleur eine klare Führung in der zweiten Halbzeit hergeschenkt. Dieses Mal mit Carson Wentz sogar gegen einen Backup-Quarterback.

Das Problem dabei war sicherlich nicht die Entscheidung, ein erfolgreiches Field Goal zum vermeintlichen 25:17 zurückzunehmen, nachdem die Vikings beim Kick eine Strafe verursachten und LaFleur das resultierende 4&1 lieber ausspielen ließ. Wie bereits bei anderen verspielten Führungen, wie im Playoff-Duell mit den Chicago Bears, brach die ganze Mannschaft auseinander.

Den Packers unterliefen mehrfach bittere Strafen bei Third Down, eine eigene Interception wurde dadurch ebenfalls revidiert. Hinzu kamen zwei Turnovers von Jordan Love, die der Vikings-Offense leichtes Spiel machten, um 22 Punkte in Folge zu erzielen.

Green Bay hat die Qualität, jeden Gegner zu schlagen. Tritt sie aber so wie im vierten Viertel auf, kann sie auch gegen alle NFL-Teams verlieren.

Platz 16: New York Giants

Was bei den Cowboys kritisiert wird, muss bei den Giants gelobt werden. Der viel kritisierte Offensive Coordinator Matt Nagy konstruierte eine stark laufende Offense, die die Schwächen der Defense konstant attackierte.

Jaxson Dart, Cam Skattebo und auch der wiedergenesene Malik Nabers zeigten allesamt ihre Explosivität, die Offensive Line gewann das Duell an der Line of Scrimmage haushoch. Wiederholt das Team von John Harbaugh diese Leistung, kann das Team hier noch weit aufsteigen.

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Platz 15: Minnesota Vikings

Carson Wentz hat gezeigt, dass diese Offense auch mit einem Backup den Ball bewegen kann. Doch die Offense hatte weitaus mehr Probleme, als man aus 39 Offensivpunkten vermuten würde. Gleich mehrfach bekamen die Vikings ein kurzes Feld, ehe sie im vierten Viertel gegen Green Bay davon stürmten.

Das spricht aber für die giftige Defense, die Brian Flores seit Jahren aufs Feld bringt. Minnesota kann jede Offense aus dem Spiel nehmen und zu jeder Zeit Turnovers forcieren. So wird mit Minnesota zu rechnen sein.

Platz 14: New England Patriots

Der Saisonauftakt lief für die Patriots maximal ernüchternd. Drake Maye verspielte mit drei Interceptions im vierten Viertel nicht nur eine 10:0-Führung, außerdem verlor New England Star-Neuzugang A.J. Brown mit einer Knöchelverletzung für mindestens vier Wochen.

Die Probleme liegen so auf der Hand. Mit dem zusätzlichen Ausfall von TreVeyon Henderson fehlte New England die Explosivität. Der Defense kann nach nur einem zugelassenen Touchdown kein Vorwurf gemacht werden. Die Patriots konnten das Narrativ, dass sie den Super Bowl nur wegen eines leichten Schedules erreichten, noch nicht ablegen.

Platz 13: Cincinnati Bengals

Cincinnati hat die Defensive Line mit Dexter Lawrence II, Jonathan Allen und Boye Mafe deutlich verändert - und das war sofort zu sehen. Vier Turnovers forcierte die Defense, einer wurde sogar zum Touchdown zurückgetragen.

Die hochkarätige Offense um Joe Burrow, Ja'Marr Chase und Tee Higgins hatte zwar noch Sand im Getriebe, kam aber dank der Defense immer wieder zu guten Field Positions und legte 26 eigene Punkte auf die Anzeigetafel. Kommen die Bengals-Stars in ihren Groove, kann Cincinnati dieses Jahr viel erreichen.

Platz 12: Houston Texans

Verkehrtes Bild bei den Texans: Während die Offense gegen die Bills 31 Punkte erzielt, zeigt die Defense ungewohnte Schwächen.

Dennoch macht der Auftritt von Houston Mut. Gegen Josh Allen kann jede noch so gute Defense mal einen schlechten Tag erwischen, viel wichtiger ist dagegen, dass C.J. Stroud mehr im Tank hat, als er in den vergangenen beiden Jahren zeigen konnte.

Sollte die Texans-Defense sich im Saisonverlauf wie erwartet stabilisieren, kann Houston dieses Jahr angreifen.

Platz 11: Detroit Lions

Die Lions haben um ein Haar einen Kollaps gegen die Saints verhindert und sind erfolgreich in die Saison gestartet. Neben der erwartet löchrigen Defense hatte aber auch die Offense, trotz 31 Punkten, über weite Strecken des Spiels Probleme.

Jameson Williams unterliefen gleich mehrere Drops, Jared Goff hatte zudem Glück, dass ein Saints-Touchdown nach einem vermeintlichen Fumble zurückgenommen wurde. Wenn aber eine Offense 31 Punkte bei einem eher durchschnittlichen Auftritt hinlegt, ist das auch eine Ansage.

Platz 10: Denver Broncos

Die Broncos haben eins der komplettesten Teams, sind beim 10:31 gegen die Chiefs aber in der zweiten Halbzeit völlig auseinander gebrochen. Die Probleme dabei waren vielfältig. Das Playcalling des beförderten Offensive Coordinators Davis Webb war zu eintönig, Bo Nix unterliefen zu viele Fehler und die Defense hatte große Tackling-Probleme.

Ein Auftakt in Kansas City ist jedoch eine der schwierigeren Aufgaben. Die Qualität des Kaders ist zu hoch, um die Broncos wegen eines Spiels abzuschreiben.

Platz 9: Philadelphia Eagles

Die Eagles haben ein für sie typisches Auftaktspiel hinter sich. Attraktiv war die Leistung von Philadelphia über weite Strecken nicht, letztlich reichte es aber zu einem knappen Sieg.

Offensiv hatten Jalen Hurts und Co. lange Probleme, mehrere Big Plays reichten Philly aber, um 24 Punkte aufzulegen. Defensiv bestätigten die Eagles aber die Erwartungen: Die Einheit von Vic Fangio spielte gewohnt giftig und hielt Daniels weitestgehend in Schach.

Dieses Bild kann auch in den kommenden Spielen erwartet werden, letztlich wird es an Hurts und Co. liegen, wie weit sie eine starke Defense tragen können.

Platz 8: Chicago Bears

Was für ein Auftritt der Chicago Bears! Die Offense von Ben Johnson übertraf die ohnehin hohen Erwartungen und dominierte in jeglicher Hinsicht.

Einzig die Defense lässt noch Fragen offen. 37 kassierte Zähler gegen Carolina sind besorgniserregend. Hier muss sich Chicago steigern, sonst reichen gegen stärkere Gegner plötzlich 59 Punkte nicht mehr.

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Platz 7: Jacksonville Jaguars

Jacksonville legte einen souveränen Auftritt gegen die Browns hin. Trevor Lawrence bestätigte seine starke Vorjahresform, mit Parker Washington, Brian Thomas Jr. und Jakobi Meyers bildet er eine eingespielte Offense.

Die Defense erledigte den Job gegen Deshaun Watson ebenfalls ohne Probleme. Wie viel das aber wirklich wert ist, wird sich gegen einen besseren Gegner zeigen.

Platz 6: Kansas City Chiefs

Die wichtigste Nachricht zu erst: Patrick Mahomes ist zurück! Noch wichtiger als die reine Tatsache des Comebacks ist, dass Mahomes gleich zu Beginn mit seinem Rushing Touchdown bewies, dass er seine Athletik nicht verloren hat.

Im Passspiel lief sonst zwar nicht so viel zusammen, dafür feierte Kenneth Walker mit knapp 200 Total Yards ein Traumdebüt. Die Defense hatte Nix bis auf einen Touchdown-Drive komplett im Griff und sollte trotz diverser Abgänge unter Mastermind Steve Spagnuolo auch in dieser Saison unangenehm verteidigen. Niemand sollte Kansas City unterschätzen.

Platz 5: Los Angeles Rams

Auf dem Papier bilden die Rams ein Super-Team, nach Woche eins ist die Euphorie aber gebremst worden. Gegen die 49ers lief bei der 7:27-Niederlage in Melbourne nichts zusammen.

Viel bitterer als die Niederlage ist der Fakt, dass Myles Garrett seine Knieverletzung noch nicht komplett auskuriert hatte, sich jetzt einer Operation unterziehen musste und damit mindestens vier Spiele ausfällt.

Ansonsten sollte man dem Auftritt keinen hohen Wert beimessen. L.A. hat ganz offensichtlich die falsche Strategie bei der kurzfristigen Anreise nach Australien gehabt, der Mannschaft fehlte schlicht die Energie. Gegen die Giants können die Rams ihre eigentlichen Qualitäten unter Beweis stellen.

Platz 4: San Francisco 49ers

Die ausgeruhten 49ers dominierten die Rams über alle Mannschaftsteile. Brock Purdy zeigte sein gewohnt aggressives Spiel und verteilte den Ball gut. Mike Evans feierte ein starkes Debüt, auch Deebo Samuel überzeugte bei seiner Rückkehr.

Allen voran die Defense macht San Francisco für die kommende Saison Mut. Nick Bosa und Fred Warner sind zurück, was der gesamten Einheit Stabilität gibt. Raheem Morris ist der erwartet gute Ersatz für den abgewanderten Robert Saleh.

Kann das Team von Head Coach Kyle Shanahan die großen Verletzungssorgen hinter sich lassen, sind die Niners wieder ein Kandidat für den Super Bowl.

Platz 3: Seattle Seahawks

Der Super-Bowl-Sieger setzte ein Statement beim Saison-Auftakt: Auch ohne Starting-Quarterback kann Seattle Spiele gewinnen!

Dabei brauchte Seattle zwar bis zum vierten Viertel, in der Schlussphase zeigten die Seahawks aber, was sie im vergangenen Jahr so stark machte. Ein explosiver Jaxon Smith-Njigba auf der einen Seite, eine starke Defensive auf der anderen.

Mit dieser Formel sollte es auch nicht allzu schlimm sein, dass Sam Darnold ein paar Spiele verpassen wird. Wirft Drew Lock die Spiele nicht eigenständig weg, bleiben die Seahawks eines der besten Teams der Liga.

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Platz 2: Baltimore Ravens

Vor dem Saisonauftakt gab es viele Fragen um die Ravens. Ein Head Coach, der noch nie solch eine Verantwortung trug sowie ein 29-Jähriger Playcaller, der ebenfalls erstmals in dieser Rolle unterwegs war. Aber Jesse Minter und Declan Doyle haben gezeigt, dass der Hype aus der Preseason gerechtfertigt war.

Erstmals in der Geschichte der Ravens hatte ein Quarterback über 300 Passing Yards, ein Wide Receiver über 150 Receiving Yards und ein Running Back über 100 Rushing Yards. Lamar Jackson, Zay Flowers und Derrick Henry bildeten ein dynamisches Trio, das die Colts nie stoppen konnten.

Minters Qualitäten als Defensiv-Guru waren zwar auch immer wieder ersichtlich, die Dominanz der Offensive konnte seine Einheit aber noch nicht widerspiegeln. Nichtsdestotrotz ist Baltimore mit solch einer Leistung ein Super-Bowl-Kandidat.

Platz 1: Buffalo Bills

Der Platz an der Sonne gehört aber dem ewigen Konkurrenten aus Buffalo. 36 Punkte gegen die Texans-Defense sind eine klare Ansage, Josh Allen unterstrich seine unfassbare Physis und sein starkes Passspiel gleichermaßen.

Auch wenn ein paar Fragezeichen hinsichtlich der Defense bleiben, sind die Bills mit einem Allen in Topform das Team, das es zu schlagen gilt.

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