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NFL: Puka Nacua soll Frauen gebissen und antisemitische Äußerungen getätigt haben

Aktualisiert:

von Luis Woppmann

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Videoclip • 03:50 Min


Schwere Anschuldigungen gegen Puka Nacua: Bei einem Abendessen soll der NFL-Star antisemitische Äußerungen getätigt haben und später er zwei Frauen gebissen haben.

Puka Nacua war einer der besten Spieler in der abgelaufenen NFL-Saison. Der Wide Receiver fing in der Regular Season insgesamt 129 Pässe für 1715 Yards und erzielte dabei zehn Touchdowns. Mit den Los Angeles Rams scheiterte er erst im NFC Conference Championship Game gegen den späteren Super-Bowl-Sieger Seattle Seahawks.

Neben dem Platz gab es aber immer wieder Kontroversen um den 24-Jährigen. Laut "TMZ" beschuldigt ihn jetzt eine Frau, sie und ihre Freundin gebissen und antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Laut dem mutmaßlichen Opfer habe Nacua beim Abendessen auf einem gemeinsamen Ausflug in Century City "F*** all the Jews" gesagt.

Nach dem Essen seien die besagte Frau und ihre Freundin zusammen mit ihm in einen Sprinter-Van gestiegen, woraufhin Nacua aufdringlich geworden sein soll. Demnach habe er seinen Kopf in den Schoß und den Schrittbereich ihrer Freundin fallen lassen und ihr so stark in den Daumen gebissen, dass sie vor starken Schmerzen schrie.

Anschließend soll er sich der Frau zugewandt haben und ihr so kräftig in die linke Schulter gebissen haben, dass er ihre Haut durchdrang, wodurch er einen kreisförmigen Abdruck seiner Zähne hinterließ.

Puka Nacuas PR-Team soll wohl mutmaßlichem Opfer gedroht haben

Das mutmaßliche Opfer gibt an, dass sie einen Tag später zur Polizei ging und Anzeige erstattet hat. Im März 2026 sei eine Schlichtungssitzung einberufen worden sein, bei der Anwälte beider Seiten zusammen mit einem Krisen-PR-Team darüber beraten sollten, was sich angeblich Monate zuvor zugetragen habe.

Die Frau erklärte, Nacuas Team hatte vor, ihren Ruf in der Presse zu zerstören. Demnach hätten man ihr gedroht, "TMZ und andere Presse- und Medienkanäle zu kontaktieren und falsche, ungenaue und/oder absichtlich übertriebene öffentliche Erklärungen zu verbreiten".

Der Vorfall soll sich am 31. Dezember 2025 ereignet haben, einen Tag zuvor hatten Nacua und die Rams gegen die Atlanta Falcons verloren. Zwei Wochen zuvor war der 24-Jährige im Livestream des amerikanischen Streamers Adin Ross aufgetaucht. Dieser hatte eine als antisemitisch eingestufte Geste bzw. einen Tanz vorgemacht, was Nacua daraufhin nachmachte.

Zudem hatte der Receiver angekündigt, die Geste als Jubel nach einem Touchdown machen zu wollen. Nacua hatte sich kurz nach dem Stream entschuldigt und angegeben, er hätte nicht gewusst, dass die Geste diskriminierend war.

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Antwalt von Puka Nacua: Vorwürfe seien "völliger Unsinn" und Erpressung

Nacuas Anwalt, Levi McCathern, gab gegenüber dem "TMZ" an, die gesamte Klage sei nichts weiter als ein Erpressungsversuch. Zudem fügte er hinzu, dass die Frau Millionen als Entschädigung gefordert habe.

Laut McCathern habe die Gruppe gefeiert und es sei zu Rangeleien gekommen. Das soll wiederum zu dem Biss geführt haben, der "nichts weiter als eine vorübergehende Markierung hinterlassen habe."

Den Vorwurf der antisemitischen Anschuldigungen betitelte der Anwalt als "völligen Unsinn" und gab gegenüber "TMZ" an, er "habe mit (nüchternen) Zeugen gesprochen, die behaupten, sie hätten Puka diese Worte nie sagen hören."

Ein Richter in Los Angeles lehnte den Antrag der Frau auf eine einstweilige Verfügung zumindest vorläufig ab.

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