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NFL plant Notfall-Regeln für möglichen Schiedsrichter-Streik

Aktualisiert:

von ran.joyn.de

MINNEAPOLIS, MN - JANUARY 04: Umpire Marcus Woods (71) calls a penalty during the second half of the NFL, American Football Herren, USA game between the Green Bay Packers and Minnesota Vikings on January 4th, 2026, at U.S. Bank Stadium in Minneapolis, MN. (Photo by Bailey Hillesheim Icon Sportswire) NFL: JAN 04 Packers at Vikings EDITORIAL USE ONLY Icon20260104273

Bild: Icon Sportswire


Die Gewerkschaft der Schiedsrichter und die NFL haben sich noch nicht für die kommende Saison geeinigt. Für den Notfall plant die Liga nun einzigartige Regeln.

Die NFL bereitet sich auf eine mögliche Arbeitsniederlegung der Schiedsrichter vor. Das Competition Committee hat umfangreiche Regeländerungen finalisiert, die bei Ersatz-Refs für mehr Kontrolle aus der Zentrale sorgen sollen.

Die aktuellen Tarifverhandlungen zwischen der Liga und der NFL Referees Association (NFLRA) laufen seit fast zwei Jahren. Das bestehende Collective Bargaining Agreement (CBA) endet am 31. Mai 2026.

Die NFL hat bereits begonnen, Ersatzschiedsrichter zu rekrutieren - vor allem Supervisor aus kleineren Colleges. Eine Liste mit rund 150 Kandidaten liegt vor.

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NFL: Videoschiedsrichter mit mehr Macht?

Sollte es zu einem Streik kommen und Ersatz-Schiris zum Einsatz kommen, greift künftig eine Art zentralisierte Schiedsrichterei.

Die Spiele laufen weiterhin mit Offiziellen auf dem Feld - doch die Videoschiedsrichter im das Art McNally GameDay Central in New York kann bei klaren und offensichtlichen Fehlern eingreifen.

Das betrifft vor allem ungeahndete Fouls wie Roughing the Passer, Intentional Grounding, Disqualifikations-Gründe oder zu Unrecht geworfene Flaggen.

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Owner Meeting in der NFL soll über Notfall-Plan abstimmen

Die 32 NFL-Teams diskutieren die Vorschläge bei der jährlichen Owners Meeting ab nächster Woche in Phoenix. Für eine Annahme sind mindestens 24 Ja-Stimmen nötig.

Die Maßnahmen sollen Chaos wie 2012 verhindern, als Ersatz-Refs in den ersten drei Wochen der Saison für erhebliche Unruhe sorgten.

NFL Executive Vice President Jeff Miller erklärte, die Liga sei "gezwungen" gewesen, Alternativen zu prüfen: "In fast zwei Jahren Verhandlungen hat die Gewerkschaft keinerlei Anstrengung unternommen, gemeinsam mit uns eine Kultur der Leistung und Verantwortung zu schaffen."

NFLRA-Chef Scott Green zeigte sich überrascht und warnte vor Gefahren für die Spieler-Sicherheit sowie erhöhte Anfälligkeit für Wettmanipulationen. Die NFL hofft weiterhin auf eine Einigung mit den Schiedsrichtern - die Notfall-Pläne sollen lediglich für den Ernstfall gerüstet sein.

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