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NFL: Steelers wollen D.K. Metcalf nach Schlag gegen Fan wohl nicht entlassen
Aktualisiert:
von Christian StüweNFL
Metcalf-Posse geht weiter - Lions-Fan gibt Pressekonferenz
Videoclip • 01:29 Min
Der Star-Receiver der Pittsburgh Steelers hat einen Fan der Detroit Lions geschlagen. Während ihm eine Klage des Opfers droht, scheint das Team von schweren Konsequenzen abzusehen.
D.K. Metcalf dürfte es zwischenzeitlich mehr als bereuen, dass er sich nach dem Spiel seiner Pittburgh Steelers bei den Detroit Lions dazu hinreißen ließ, einen Fan der Heimmannschaft ins Gesicht zu schlagen.
Der Star-Receiver wurde von der NFL für zwei Spiele gesperrt. Dies hätte ihn um seine seine Garantiesumme von 45 Millionen Dollar und seine Zukunft bei den Pittsburgh Steelers bringen können. So schlimm kommt es nun aber wohl doch nicht.
Jay Glazer von "Fox Sports" erklärte am Sonntag: "Weil er gesperrt wurde, hätten die Steelers im Grunde alle seine Garantien zurücknehmen können. Sie haben sich jedoch entschieden, das nicht zu tun. Sie stehen zu DK. Sie wollen so etwas nicht tun. Sie wollen eine langfristige Verpflichtung eingehen."
Damit ist die Sache allerdings noch längst nicht erledigt. Metcalf droht ein Prozess.
Der geschlagene Fan, Ryan Kennedy, gab am Freitag gemeinsam mit seinen Anwälten eine Pressekonferenz, in der dies angedeutet wurde. Vor allem, dass ihm von Metcalf offenbar unterstellt wurde, den Receiver rassistisch beleidigt zu haben, ärgerte Kennedy.
Fan nennt Metcalf mehrfach DeKaylin
"Es ist wirklich schwer, mich aus der Fassung zu bringen. Aber es gibt zwei Dinge, Tierquälerei und Rassismus, die mich sofort auf die Palme bringen", sagte Kennedy, der einen Anzug und eine rumgedrehte Lions-Kappe trug.
"Deshalb möchte ich eines ganz klarstellen: Ich habe keine rassistischen Beleidigungen oder Hassrede verwendet", erklärte Kennedy, der Metcalf immer wieder bei seinem vollem Vornamen DeKaylin nannte.
Kennedy hatte erklärt, dies auch während des Vorfalls nach dem Spiel getan zu haben. Worauf Metcalf wütend reagiert und ihn geschlagen habe. Nun werde sein Familie bedroht, das sei "nicht cool", erklärte der Lions-Fan weiter.
Ryan Kennedys Anwalt spricht von einem Angriff durch Metcalf
Deutlicher wurde Kennedys Anwalt Shawn Head, der den Vorfall als "einen Angriff" bezeichnete. "Ein Profisportler hat sich der Tribüne genähert, einen Zuschauer am Hemd gepackt, ihn nach unten gezogen und geschlagen", schilderte Head seine Sicht der Dinge.
"Nach diesem Angriff wurden öffentlich falsche Anschuldigungen wegen Rassismus und rassistischen Beleidigungen erhoben", sagte Head: "Infolgedessen haben Ryan Kennedy und seine Familie Drohungen erhalten, sie wurden belästigt und sein Geschäft wurde geschädigt. Sein Geschäft hat aufgrund dieser falschen Anschuldigungen wegen rassistischer Äußerungen negative Online-Bewertungen und negative Kommentare erhalten."
Er habe mittlerweile Kontakt zur Metcalf-Seite aufgenommen, erzählte der Anwalt, um die Dinge geradezurücken. Eine Antwort habe er bis Freitag aber nicht bekommen.
Weshalb der Fall nun wohl vor Gericht landen wird. "Derzeit prüfen wir natürlich alle Optionen und werden alle verfügbaren rechtlichen Mittel ausschöpfen, um Ryan Kennedy und seine Familie zu schützen", sagte Head: "Wir werden diese Angelegenheit aber nicht in den Medien austragen. Wir sind nur hier, um die Dinge richtigzustellen."
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