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NFL: Verkauf der Seattle Seahawks - Meta und Apple dementieren Berichte
Aktualisiert:
von Leopold GrünwaldNFL
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Videoclip • 01:01 Min
Der Verkauf der Seattle Seahawks in der NFL scheint länger zu dauern als erwartet. Besagtem Interesse von Tech-Milliardären wurde nun ein Riegel vorgeschoben.
Der Verkauf der Seattle Seahawks schien offenbar Fahrt aufzunehmen. Wie das Medium "Front Office Sports" meldete, haben sich zwei Tech-Milliardäre in den Poker um den amtierenden Super-Bowl-Champion der NFL eingeschaltet.
Dem Gerücht wurde jetzt offiziell von den erwähnten Milliardären widersprochen.
Die Franchise ist bis dato Teil der Erbmasse des verstorbenen Microsoft-Mitgründers Paul Allen, der im Oktober 2018 an einer Krebserkrankung gestorben war. Seitdem zieht sich die Abwicklung der Besitztümer des Verstorbenen hin.
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NFL: Cook und Zuckerberg wohl ohne Interesse an Seahawks-Kauf
Erst im März wurde der Verkauf der Portland Trail Blazers in der NBA für eine Bewertung von rund vier Milliarden Dollar finalisiert. Die Seahawks wurden Mitte Februar, wenige Tage nach dem Gewinn des Super Bowls, offiziell zum Verkauf ausgeschrieben.
Wie "Front Office Sport" unter Berufung auf mehrere Quellen berichtete, sollen unter anderem Facebook/Meta-Gründer Mark Zuckerberg und der scheidende Apple-CEO Tim Cook ernstes Interesse daran hegen, die Mehrheitsanteile an dem Team aus Seattle zu erwerben.
Ein Pressevertreter von Meta wies dies gegenüber dem Magazin "Bloomberg" allerdings zurück. Auch das Interesse von Cook wurde von einer "Apple-nahen Quelle" als "komplett falsch" beschrieben.
Billig wäre die Transaktion in keinem Fall geworden. Der bislang jüngste Franchise-Verkauf in der NFL waren die Washington Commanders, die 2023 für 6,05 Milliarden US-Dollar den Eigentümer wechselten. Seither gingen lediglich Deals für Minderheitsanteile an einigen Klubs über die Bühne.
So wurde eine Beteiligung von zehn Prozent an den New York Giants im vergangenen September für eine Milliarde Dollar an die Familie der Milliardärin Julia Flesher Koch, Witwe des Öl-Magnaten David H. Koch, verkauft. Der Preis für die gesamte Franchise wäre damit auf zehn Milliarden Dollar festgelegt.
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Seattle Seahawks: Zuckerberg als Alleinkäufer?
Noch höher fiel die Bewertung der Miami Dolphins aus, die einen Anteil von einem Prozent für 125 Millionen Dollar an Xiaomi-Boss Lin Bin verkauft haben sollen, was den Wert des Teams bei 12,5 Milliarden beziffern würde.
Sollten die Seahawks in einer ähnlichen Preisklasse über die Ladentheke gehen, wäre Zuckerberg sicherlich in der Pole-Position gewesen. Das Vermögen des 41-Jährigen wird auf rund 232 Milliarden Dollar geschätzt.
Apple-Chef Cook, der zuletzt angekündigt hatte, sein Amt ab September ruhen lassen zu wollen, hätte dagegen wohl einen oder mehrere Partner gebraucht, um den Kauf stemmen zu können, da sich der Net Worth des US-Amerikaners "nur" auf 2,8 Milliarden Dollar belaufen soll.






