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NBA - New York Knicks feiern ersten Titel seit 53 Jahren: "HISTORY"
Aktualisiert:
von ran.deran NBA Basketball
NBA: Ekstase in New York - die Knicks feiern die Meisterschaft
Videoclip • 02:01 Min
Die New York Knicks haben es geschafft: Durch das 94:90 in Spiel 5 der NBA Finals sind die Knicks zum dritten Mal NBA-Champion und versetzen damit eine Stadt in Ausnahmezustand.
Als der letzte Verzweiflungswurf von Victor Wembanyama ans Brett klatschte, brach die Party in Orange und Blau los. Auf dem Parkett in San Antonio, wo die New York Knicks um 45-Punkte-Mann Jalen Brunson im Beisein zahlreicher Edelfans ihre 53-jährige NBA-Durststrecke beendeten.
Und im Big Apple, wo zehntausende Feierwütige das pulsierende Zentrum lahmlegten und die weltberühmte Skyline in den Farben der so lange lächerlich erfolglosen Knickerbockers leuchtete.
"HISTORY," kommentierte der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani in den Sozialen Medien voller Genugtuung.
Doch ausgerechnet der Held - nicht nur des fünften Spiels der Finalserie - wollte erst mal nicht in die typischen Feierriten einstimmen. Brunson überließ das Bespritzen der Larry-O'Brien-Trophy mit Champagner, geschützt durch die fast schon obligatorischen Skibrillen, zunächst seinen Teamkollegen. Auch dem Ersatz-Center Ariel Hukporti, der sich als dritter Deutscher nach Dirk Nowitzki (2011) und Isaiah Hartenstein (2025) NBA-Champion nennen darf.
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NBA Finals: Jalen Brunson lässt Kritiker verstummen und rächt seinen Vater
Jalen Marquis Brunson aber, der von Experten oft als zu klein abgewertete Spielmacher, ging in sich, weinte unter einem weißen Handtuch Tränen der Freude und Erleichterung und gestand dann seine Leere. "Es ist mir noch nicht richtig bewusst", sagte er, um dann zu bemerken: "Es ist alles, wovon wir immer geträumt haben."
Dieses "wir" schließt nicht nur seine Teamkollegen ein. Denn für Brunson, in Dallas Mitspieler von Nowitzki in dessen letzter Saison 2018/19, ist die Meisterschaft mit New York eine ganz persönliche Angelegenheit.
Ariel Hukporti wird mit den New York Knicks dritter deutscher NBA-Champion - bereit für Nationalteam
Sein Vater Rick gehörte 1999 zu der Knicks-Mannschaft, die ebenfalls gegen San Antonio in den Finals spielte - und klar verlor. Mittlerweile ist Rick Brunson als Assistenztrainer die rechte Hand von Head Coach Mike Brown.
Der wiederum konnte seinen Star, der beim 94:90 in Spiel fünf der Finalserie fast die Hälfte der New Yorker Punkte erzielte, gar nicht genug loben. "Er ist einfach er selbst", sagte der Meistercoach und kritisierte Brunsons Kritiker: "Sie nehmen ihn nicht ernst genug. Die Leute sagen, er sei zu klein. Dabei ist er ein MVP-Kandidat."
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Finals MVP: Brunson sticht Wembanyama klar aus
Zumindest zum wertvollsten Spieler der Finalserie wurde der 29-jährige Brunson gekürt, der mit New York in seiner Debütsaison zu Jahresbeginn auch schon den relativ frisch eingeführten NBA Cup gewonnen hatte.
Es gab allerdings auch kein Vorbeikommen an Brunson. Im Duell der Schlüsselspieler überragte der 1,88 m große Point Guard den 36 cm größeren Spurs-Superstar Wembanyama und wurde zum X-Faktor.
Der in der Kombination aus Scoring und Rebounding einzigartige Franzose bezahlte in seiner ersten Finalserie den Preis der Unerfahrenheit - und ging vor allem mit sich selbst hart ins Gericht. "Offensichtlich waren wir nicht bereit, ich war nicht bereit", kommentierte der 22-Jährige, der in der Best-of-seven-Serie sein Team "dominanter" erlebt hatte, aber eben auch fehleranfälliger.
Wembanyama traf damit den Punkt, auch in Spiel fünf schenkten die Spurs eine recht deutliche Führung her. Sehr zur Freude der mitgereisten New Yorker Promi-Riege um die Hollywood-Stars Timothée Chalamet und Ben Stiller, der die Meistertrophäe herzhaft abknutschte. Ehe der Knicks-Tross nach New York weiterzog, um bei der Party nochmal einen draufzusetzen.
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