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Boxen: Oleksandr Usyk will offenbar nochmal gegen Tyson Fury kämpfen - unter einer Voraussetzung

Veröffentlicht:

von Marcus Giebel

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Boxen: OnlyFans-Star bald im Box-Ring? Sophie Rain mit Ansage

Videoclip • 01:20 Min


Tyson Fury bekommt es im Dezember erstmals mit Anthony Joshua zu tun. Sollte der "Gipsy" King" gewinnen, könnte er laut einem Bericht von Oleksandr Usyk herausgefordert werden. Der Ukrainer hat aber offenbar auch einen anderen Boxer im Visier.

Dieses Jahr wird mit einem Box-Knaller enden. Das steht bereits fest. Denn am 11. Dezember wird Tyson Fury im Principality Stadium von Cardiff gegen Anthony Joshua in den Ring steigen. Dem Sieger gebührt dann der sogenannte Super-Schwergewichts-Titel der WBA, wie das US-Magazin "The Ring" schreibt.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, winkt Fury im Falle eines Sieges sogar eine Chance zur Revanche gegen Oleksandr Usyk. Der Ukrainer schlug den "Gipsy King" 2024 in zwei Kämpfen in der Kingdom Arena in Riad - zunächst per Split-Entscheidung, im zweiten Kampf einstimmig.

Laut Mike Coppinger von "The Ring" will Usyk, der im Sommer seine drei WM-Gürtel niederlegte, Fury ein drittes Mal vor die Fäuste bekommen. Ebenso plane er 2027 einen Kampf gegen David Benavidez aus den USA. Der Cruiser-Gewichtler und Champion der WBA und der WBO - wie Usyk noch ungeschlagen - tritt im Dezember jedoch noch in einem Vereinigungskampf gegen WBC-Titelträger Michal Cieslak an.

Im Pound-for-Pound-Ranking von "The Ring", das unabhängig von der Gewichtsklasse erstellt wird, liegt Benavidez auf Rang fünf, Usyk ist Zweiter. Ganz oben thront der Japaner Naoya Inoue, unbestrittener Champion im Superbantamgewicht. Seine K.o.-Quote liegt nach 33 Kämpfen bei 81,8 Prozent.

Trotz allem hat zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung ein erneutes Aufeinandertreffen zwischen Usyk und Fury wohl eher alle Zutaten für einen Kampf des Jahres. Besonders, wenn ein Titel auf dem Spiel stehen sollte. Aber so weit ist es noch lange nicht.

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Fury kämpft gegen Joshua: Sein Promoter denkt auch an Usyk

Derweil sagte Furys Promoter Frank Warren "Sky Sport News" über den Kampf zwischen seinem Schützling und Joshua: "Wer auch immer gewinnt, hält einen der Gürtel in Händen – und das Ziel ist es, nachdem Usyk alle Gürtel niedergelegt hat, herauszufinden, wer der Beste ist, wer alle Gürtel vereinen wird und wer die Nummer 1 im Schwergewicht ist." Er sei sicher, dass Usyk 2027 wieder in den Ring steigen werde: "Das werden wirklich, wirklich aufregende Zeiten."

Warren selbst würde den Sieger des Kampfes jedoch 2027 gerne gegen den Gewinner des an diesem Samstag in der Londoner "O2-Arena" stattfindenden Rematches zwischen WBO-Schwergewichts-Champion Daniel Dubois und Frank Wardley in den Ring schicken. "Wir haben drei der vier Schwergewichts-Weltmeister unter Vertrag, und im kommenden Jahr werden wir Vereinigungskämpfe auf die Beine stellen", betonte der Gründer des Boxstalls "Queensberry", wo neben Fury, Dubois und Wardley auch der deutsche WBC-Schwergewichts-Champion Agit Kabayel unter Vertrag steht.

"Und es wäre wirklich, wirklich gut, wenn der Gewinner zwischen Tyson und AJ mit dazugehören würde", ergänzte Warren. Immerhin können beide in wenigen Wochen wieder einen Titel gewinnen, was Warren gegenüber "ESPN" bestätigte. Das wiederum überrascht durchaus, da die WBA seit Usyks Niederlegung des Gürtels den Russen Murat Gassijew als Titelträger führt. Fury liegt im Ranking auf Platz zwei direkt vor Joshua und hinter dem US-Amerikaner Jarrell Miller.

Das US-Medium berichtet, Gassijew sei nach eigenen Angaben nicht von der WBA kontaktiert worden. Ihm sei daher nicht bewusst, was der anstehende Kampf zwischen den beiden Briten für seinen Status bedeuten wird.

Es bleiben also viele offene Fragen. Auch die, ob Usyk sein vermeintlicher Wunsch erfüllt wird und er erneut gegen Fury antreten darf.

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