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Darts - Psychospielchen gegen Luke Littler: Ricardo Pietreczko erklärt sich
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von ran.deLEICESTER, ENGLAND - OCTOBER 10: Luke Littler in action during his quarter-final match against Gerwyn Price during day five of the Boyle Sports World Grand Prix at Mattioli Arena on October 10, 2025 in Leicester, England. (Photo by Carl Recine/Getty Images)
Bild: Getty Images
Ricardo Pietreczko hat gegen Luke Littler bei den Players Championship Finals wohl ein paar Psychotricks ausprobiert. Die gingen allerdings nach hinten los. Nun erklärt sich der Deutsche.
Das Drittrunden-Spiel bei den Players Championship Finals zwischen Ricardo Pietreczko und Luke Littler lieferte eine Wendung, die man bei der Übertragung nicht mitbekam. Die Episode zeigt, wie sehr der Sport auch im Kopf entschieden wird.
Denn "Pikachu" versuchte es gegen den Weltranglistenersten auch mit einem Psychotrick, wie der Engländer nach seinem 10:6-Sieg und dem damit verbundenen Viertelfinaleinzug verriet.
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"Als ich zum 5:5 ausgeglichen habe, kam er zu mir und sagte: 'Ich wollte eigentlich nur ein Leg gewinnen und jetzt habe ich sogar fünf gewonnen'", erzählte "The Nuke", wie der Deutsche wohl versucht hat, in Littlers Kopf zu kommen.
Zuvor hatte Littler nach 1:3 und 3:5 zurück ins Spiel gefunden und war deshalb schwer verwundert über die Taktik.
Pietreczko: "Das war eher spaßig gemeint, wie ich halt bin"
"Ich habe nur zu mir selbst gesagt: Warum sagt er sowas in diesem Moment?", so Littler, der sich anschließend vorgenommen habe: "Das wirst du jetzt zu spüren bekommen. Dieses Spiel werde ich auf jeden Fall gewinnen und so ist es ja auch gekommen."
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Nun reagierte Pietreczko auf die Aussagen von Littler. "Das, was er gesagt hat, wurde von den Medien größer gemacht, als es eigentlich war", sagte er zu "Sport1", "wir waren hinter der Bühne locker miteinander und haben Spaß gehabt. Ich habe ihm dann in der zweiten Pause gesagt, dass ich froh bin, die zweite Pause überlebt zu haben, und ich im Vorfeld gehofft hatte, mehr als ein Leg zu gewinnen. Das war eher spaßig gemeint, wie ich halt bin, aber das hat Luke Littler wohl etwas anders aufgefasst."
Zwischendurch zog Littler allerdings selbst eine kleine Show ab. Auch das war eine Retourkutsche. "Auch deshalb habe ich mit der Show und der Prahlerei angefangen", erzählte er: "Speziell, wenn jemand versucht in meinen Kopf zu kommen, mache ich eben, was ich mache. Dann werfe ich eine 180 nach der anderen und werde prahlen."
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