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Eishockey

Kurz vor Heim-WM: Schweizer Nationaltrainer Fischer gesteht gefälschtes Corona-Zertifikat für Olympia 2022 ein

Veröffentlicht:

von Mike Stiefelhagen

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Videoclip • 03:50 Min


Kurz vor der Heim-WM wird das Schweizer Eishockey von einem brisanten Geständnis erschüttert. Nationaltrainer Patrick Fischer räumt ein, 2022 mit einem gefälschten Corona-Zertifikat zu Olympia gereist zu sein.

Wenige Wochen vor der Heim-WM (bei Joyn im Livestream sowie im Free-TV bei ProSieben und ProSieben MAXX) sorgt Patrick Fischer für erheblichen Wirbel im Schweizer Eishockey.

Das Turnier findet vom 15. bis 31. Mai 2026 in Zürich und Fribourg statt.

Der Nationaltrainer hat eingeräumt, vor den Olympischen Winterspielen 2022 in Peking mit einem gefälschten Corona-Zertifikat nach China eingereist zu sein.

Der Schweizer Verband bestätigte den Vorgang. Fischer selbst sprach von einer damaligen persönlichen Ausnahmesituation und bezeichnete sein Handeln rückblickend als schweren Fehler.

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Schweizer Verband will Fischer nicht weiter bestrafen

"Vor den Olympischen Winterspielen in Peking bin ich unter Verwendung eines nicht gültigen Covid-Impf-Zertifikats nach China eingereist. Die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic sowie mein Umfeld hatten davon keine Kenntnis", sagte Fischer in einer Mitteilung des Schweizer Eishockey-Verbandes.

Er habe sich in einer außergewöhnlichen persönlichen Notlage befunden, da er sich nicht impfen lassen wollte. "Ich erkenne, dass ich in dieser Angelegenheit einen schweren Fehler gemacht habe. Ich stehe dafür gerade und übernehme die volle Verantwortung."

Brisant ist der Fall auch deshalb, weil die Angelegenheit juristische Folgen hatte. In der Schweiz war Fischer als Privatperson deswegen bereits verurteilt worden.

Die Swiss Ice Hockey Federation sieht von weiteren Folgen für Fischer ab. "Wir als Verband haben dies zur Kenntnis genommen und finden es anerkennenswert, dass Patrick Fischer diesen Schritt an die Öffentlichkeit geht und seinen Fehler klar einräumt. Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen", sagte der Verbandspräsident Urs Kessler.

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