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1. FC Kaiserslautern: Trainer Lieberknecht weist Spionage-Vorwurf vor KSC-Spiel zurück
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von ran.de2. Bundesliga
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Videoclip • 01:09 Min
Der 1. FC Kaiserslautern hätte vorm Zweitliga-Spiel gegen den Karlsruher SC interne Infos über den Gegner bekommen können. Doch Coach Torsten Lieberknecht verzichtet - und ist richtig sauer.
Vor dem Spiel in der 2. Bundesliga zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC (Sonntag, ab 13:30 Uhr im Liveticker) sorgt ein brisanter Bericht der "Badischen Zeitung" für Aufsehen.
Dem Bericht nach soll ein Mitarbeiter des FCK das Training des Rivalen vom Sonntag ausgespäht haben, um möglicherweise taktische Details vorzeitig herausfinden zu können.
Von einer gezielten Spionage wollte man bei den Pfälzern aber nichts wissen, verwies derweil auf einen anderen Vorgang.
"Hochgradig asozial": Lieberknecht sauer auf FCK-Mitarbeiter
"Nein, das kann ich nicht bestätigen", sagte Lauterns Coach Torsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz, "ich kann nur eines sagen, was ich sehr befremdlich fand: Gestern kam ein Mitarbeiter auf mich zu. Er hatte Infos aus dem innersten Circle vom KSC, die uns vielleicht hätten helfen können".
Doch Lieberknecht dachte laut eigener Aussage gar nicht daran, diese angeblichen Insider-Infos für seine Matchvorbereitung zu benutzen. Vielmehr gab es einen Einlauf für den eigenen Mitarbeiter.
"Ich habe ihn erst mal zusammengefaltet, weil ich das meinem Trainerkollegen gegenüber hochgradig asozial finde. Solche Sachen gehen nicht", erklärte der 52-Jährige.
Stattdessen versetzte sich Lieberknecht in die Lage seines Gegenübers Christian Eichner, dem Trainer der Karlsruher. "Wenn das bei mir passieren würde, und aus dem innersten Circle, in dem wir immer zusammensitzen, Informationen rauskommen würden, da weiß ich nicht, was ich tun würde", gestand Lieberknecht.
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