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Aufstiegsgarant oder Rekordeinnahme für den 1. FC Nürnberg? Das ist Mohamed Ali Zoma

Veröffentlicht:

von Malte Ahrens

2. Bundesliga

VIDEO: 2. Bundesliga - Miroslav Klose startet mit Druck: "Fehler gemacht"

Videoclip • 01:37 Min


Der 1. FC Nürnberg ist mit einem souveränen 3:0-Erfolg in die Zweitligasaison 2026/2027 gestartet. Daran hatte vor allem Angreifer Mohamed Zoma einen großen Anteil. Wir stellen ihn genauer vor.

Nach insgesamt sieben Jahren ist der 1. FC Nürnberg wieder mit einem Sieg in die Saison gestartet. In der 2. Bundesliga konnte man die SG Dynamo Dresden mit 3:0 vor heimischer Kulisse im Max-Morlock-Stadion besiegen.

Strahlender Matchwinner auf Seiten des Clubs: Mohamed Ali Zoma. Der italienische Angreifer mit ivorischen Wurzeln verschoss zwar einen Elfmeter, konnte aber im Nachschuss seinen Dreierpack perfekt machen.

Auch ohne seine drei Tore wäre er positiv hervorzuheben gewesen. Immer wieder stellte er die Dresdner Defensive mit seinen schnellen Antritten und Dribblings vor Probleme.

Doch wer ist der junge Stürmer, der vor der letzten Saison aus der dritten italienischen Liga nach Nürnberg kam?

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Zoma als Antwort auf den Fehlstart vom Club

Im vergangenen Jahr startete Trainer Miroslav Klose mit seiner Mannschaft historisch schlecht in die zweite Liga. Vor allem die Offensive präsentierte sich an den ersten Spieltagen zu schwach.

Um dagegenzuwirken, verpflichtete Sportvorstand Joti Chatzialexiou den 21-jährigen Mohamed Ali Zoma vom italienischen Drittligisten UC AlbinoLeffe für knapp 800.000 Euro und kündigte ihn mit folgenden Worten an: "Er bringt Schnelligkeit, einen guten ersten Kontakt und die nötigen technischen Fähigkeiten mit."

Am 19. August verpflichtet, spielte er vier Tage später sofort eine komplette Halbzeit als Joker. Eine Woche später stand er in der Startelf und spielte durch. Nürnberg konnte seinen ersten Punkt holen, auch wenn Zoma nicht direkt als Torjäger in Erscheinung trat.

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Zoma verließ seinen Jugendverein für die Nürnberger

Der Negativtrend der Mannschaft setzte sich fort und auch Zoma konnte noch keinen Unterschied machen. Bis zum siebten Spieltag stand man auf einem der drei letzten Plätze und Zoma hatte noch nicht getroffen.

Das dauerte bis zum neunten Spieltag, als er beim 1:1 gegen Kiel seinen Debüttreffer feiern konnte. Darauf folgten 13 weitere Tore sowie fünf Assists in insgesamt 29 Spielen in seiner ersten Saison außerhalb Italiens.

In Italien war er für AlbinoLeffe zuvor mit 27 Toren und 19 Assists in 114 Serie-C-Spielen auf das Radar der Nürnberger gekommen. Ausgebildet wurde er ebenfalls vom Drittligisten, für den er insgesamt über zwölf Jahre lang aktiv war.

Knapp 30 Minuten außerhalb des Vorortes von Bergamo, in Merate, kam Zoma im Dezember 2003 zur Welt.

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Entspannte Klubführung in Nürnberg

Nach nur einer Saison und einem famosen Saisonstart könnten sich die Wege schon wieder trennen. Oder schießt er Klose und Co. ins deutsche Oberhaus?

Die Gala des pfeilschnellen Angreifers dürfte erneut Interessenten aufgerufen haben, sich noch einmal genauer mit Zoma auseinanderzusetzen.

Chatzialexiou bleibt allerdings vorerst entspannt: "Wir haben andere Voraussetzungen als noch vor zwei Jahren, als wir das Messer am Hals hatten und zwingend verkaufen mussten, damit das hier alles funktioniert. Durch die Gelder, die wir eingenommen haben, haben wir eine andere Ausgangslage."

Zoma bleibt fokussiert und freut sich aufs Frankenderby

Als garantierter Verbleib ist das jedoch trotzdem nicht zu verstehen. Der Club soll eine Ablöse von um die 20 Millionen für seinen Topstar verlangen. Ziemlich viel für ein paar Jahre Serie C und eine gute Saison in der 2. Bundesliga.

Jedoch möchte der FCN-Vorstand nichts ausschließen: "Ich sage in den Themen: Sag niemals nie, weil man am Ende ein hohes Angebot bekommen kann, wie bei Caspar letztes Jahr. Wir hatten eine klare Vorstellung und die wurde erfüllt."

Caspar Jander war zum Ende der Transferperiode für zwölf Millionen Euro nach Southampton gegangen. Ein ähnliches Schicksal könnte den Nürnbergern auch in diesem Jahr wiederfahren.

Zoma selbst äußerte sich zu jetweiligen Transfergerüchten nicht, sondern freute sich über seinen Dreierpack und blickt mit Vorfreude auf das anstehende Frankenderby gegen Greuther Fürth.

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