Fußball
2. Liga: VfL Wolfsburg plant offenbar 100-Millionen-Streichliste
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball
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Nach dem historischen Abstieg droht dem VfL Wolfsburg ein radikaler Umbruch. Laut Medienberichten sollen gleich mehrere Leistungsträger den Verein verlassen und Geld in die Kassen spülen.
Der Schock sitzt noch tief in Wolfsburg: Als Bundesliga-Absteiger mit dem historisch höchsten Kaderwert aller Zeiten müssen die "Wölfe" nun die finanziellen Konsequenzen ziehen.
Laut einem Bericht der "Sport Bild" soll eine ganze Reihe von Stammspielern den Verein in diesem Sommer verlassen, trotz des Abstiegs allerdings nicht unter Wert.
Konkret geht es dabei um Torhüter Kamil Grabara, Stürmer Mohammed Amoura, Christian Eriksen und U21-Nationalspieler Dzenan Pejcinovic. Patrick Wimmer wurde bereits jüngst zur TSG 1899 Hoffenheim verkauft.
Auch Abwehrkante Konstantinos Koulierakis wird wohl verkauft. Zwar wollen die VfL-Verantwortlichen den Leistungsträger behalten, allerdings dürfte der Grieche nicht zu halten sein.
VfL Wolfsburg: Verkäufe sollen bis zu 100 Millionen Euro bringen
Laut "Sport Bild" hat der VfL intern festgelegt, dass kein Spieler unter seinem Marktwert abgegeben werden soll, auch nicht angesichts des Abstiegs.
Der Klub erhofft sich durch die Verkäufe der wertvollsten Spieler der Abstiegsmannschaft einen Erlös von bis zu 100 Millionen Euro.
Der Etat des Vereins, der zu 100 Prozent dem Volkswagen-Konzern gehört, wurde für die Saison in der zweiten Liga erheblich zusammengestrichen. Wolfsburg plant dennoch, durch die Verkäufe ausreichend Spielraum zu schaffen, um konkurrenzfähig zu bleiben und möglichst schnell in die Bundesliga zurückzukehren.
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