Fußball
Amateurfußball: Schiedsrichter bestreiken ganzen Kreis- "Klares Zeichen setzen"
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von ranran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:19 Min
Rund um Wuppertal greifen die Schiedsrichter durch. Am Wochenende werden alle Kreisliga-Spiele bestreikt - wegen Eskalationen rund um vergangene Spiele.
Die Schiedsrichter rund um Wuppertal zeigen dem Fußball vor Ort an diesem Wochenende die Rote Karte. Wie die Schiedsrichtergemeinschaft im Kreis Wuppertal/Niederberg auf ihren Social-Media-Kanälen am Freitag ankündigte, wird vom 10. bis 12. April 2026 der Herren-Kreisliga-Spielbetrieb vor Ort bestreikt.
"Für die Kreisligen A, B und C werden alle angesetzten Schiedsrichter wieder abgesetzt", teilt die Wuppertaler Schiedsrichtergemeinschaft mit. Weiter heißt es: "Auslöser ist die massive Eskalation am 29.03.2026 in der Kreisliga C, bei der ein Schiedsrichter gejagt, angegriffen und körperlich verletzt wurde."
Daher werde nun auf die Vorfälle reagiert. "Kein Respekt - kein Schiri!", geben die Unparteiischen unter den Hashtags "Fairplay" und "StoppdieGewalt" vor.
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Schiri-Streik in Kreisligen rund um Wuppertal: "Hatten eine Morddrohung"
Die "Sportschau" zitiert Gregor Hoffmann, Ausschussvorsitzender der Schiedsrichter im Kreis Wuppertal/Niederberg, mit den Worten: "Es ist in den letzten zwei Jahren vermehrt dazu gekommen, dass Schiedsrichter von uns tätlich angegriffen wurden. Wir hatten zum Beispiel eine Morddrohung."
Und weiter: "Wir erwarten, dass die Vereine [...] wachgerüttelt werden. Wir sind ein Teil des Fußballspiels und nicht nur Dienstleister."
Die klare Forderung in den Social-Media-Posts lautet: "Gewalt, Feindseligkeiten und Respektlosigkeiten auf den Fußballplätzen müssen enden – gegen Schiedsrichter und gegen alle Beteiligten."
Mit dem Streik soll "ein klares Zeichen" gesetzt werden: "Gewaltfreiheit, Respekt und Fairness müssen wieder zählen."
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