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1. FC Köln trennt sich von Trainer Lukas Kwasniok - Nachfolger steht bereits fest

Aktualisiert:

von SID/ran

ran Fußball Bundesliga

1. FC Köln - Lukas Kwasniok unter Druck: "Kämpfe um diesen Job"

Videoclip • 04:17 Min


Der 1. FC Köln reagiert auf die sportliche Negativserie und trennt sich von Trainer Lukas Kwasniok. Sein bisheriger Co-Trainer übernimmt interimsweise.

Der abstiegsbedrohte Bundesligist 1. FC Köln hat auf seine sportliche Negativserie reagiert und sich von Trainer Lukas Kwasniok getrennt.

Wie der Verein am Tag nach dem 3:3 (2:2) im Rheinderby gegen Borussia Mönchengladbach bekanntgab, übernimmt der bisherige Co-Trainer René Wagner (37) die Verantwortung interimsweise.

"Wir haben uns am Sonntag sehr intensiv mit unserer aktuellen Situation beschäftigt und sind zu der Entscheidung gekommen, für die letzte Phase der Saison auf der Cheftrainer-Position einen Impuls zu setzen", wird FC-Geschäftsführer Thomas Kessler auf der Klub-Homepage zitiert. "Lukas’ Fußballwissen und seine fachliche Expertise sind unbestritten. Er hat unsere Mannschaft mit großer Sorgfalt und hohem Engagement auf die Spiele vorbereitet. Trotz leidenschaftlicher und ordentlicher Auftritte war zuletzt ein klarer Abwärtstrend in unserer Entwicklung erkennbar.

Köln habe laut Kessler zu wenige Punkte geholt: "Vor diesem Hintergrund sind wir nach intensiver Analyse zu der Entscheidung gekommen, Lukas freizustellen. Wir danken ihm für seine Arbeit beim FC und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute."

1. FC Köln: Unter Lukas Kwasniok zuletzt 2 Siege in letzten 18 Spielen

Aufsteiger Köln war nach einem ordentlichen Saisonstart in der Bundesliga zunehmend in den Tabellenkeller abgerutscht. Zuletzt hatte es sieben Spiele in Folge keinen Sieg mehr gegeben, überhaupt holte der Aufsteiger nur zwei Dreier aus den letzten 18 Spielen. Der achte Abstieg der Klub-Geschichte droht.

Ein Bekenntnis hatte Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler schon nach dem Abpfiff am Samstagnachmittag vermieden. "Wir müssen das jetzt sachlich und rational analysieren. Wir haben heute eine große Enttäuschung, weil wir nur einen Punkt geholt haben. Die Erwartung waren klar drei Punkte", sagte Kessler bei Sky. Kwasniok selbst stemmte sich vehement gegen die drohende Entlassung, er "sei der richtige Mann am richtigen Ort."

Kwasniok (44) war nach vier Jahren beim SC Paderborn zum Saisonstart nach Köln gewechselt und hatte einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieben. Den "Tanker" 1. FC Köln wolle er in "ruhige Gewässer" führen, hatte er bei seiner Antritts-Pressekonferenz erklärt. Nach dem wegweisenden Duell mit dem Erzrivalen Gladbach zog der Effzeh nun die Reißleine.

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