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Bundesliga

Borussia Dortmund: Trennung von Sebastian Kehl ist eine Chance für beide Seiten - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Christian Stüwe

ran Fußball Bundesliga

"BVB räumt auf!" - die Netzreaktionen zum Kehl-Aus

Videoclip • 02:03 Min


Die einvernehmliche Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl bietet Borussia Dortmund die Gelegenheit für einen echten Neustart. Doch auch die scheidende BVB-Legende erhält nun die Möglichkeit, sich andernorts zu beweisen. Ein Kommentar.

Als Borussia Dortmund am Sonntag die Trennung von Sebastian Kehl bekannt gab, war dies eine handfeste Überraschung.

Unerwartet kam jedoch primär der Zeitpunkt mitten im Saisonspurt - weniger die Personalie an sich, da sich das Ende der Zusammenarbeit bereits länger angedeutet hatte.

Vier Jahre lang leitete Kehl ab 2018 zunächst die Lizenzspielerabteilung des BVB, bevor er im Sommer 2022 den Posten des Sportdirektors übernahm und die Nachfolge von Michael Zorc antrat. Eine Vereinslegende löste die andere ab, doch aus dem langen Schatten seines Vorgängers schaffte es Kehl nie gänzlich heraus.

Zweiter, Fünfter, Vierter, Zweiter – die sportliche Bilanz unter Kehl war durchaus respektabel, 2024 führte der Weg sogar bis ins Finale der Champions League. Und dennoch, wirklich begeistern konnte Schwarz-Gelb in dieser Ära selten. Unter den Fans war ein deutliches Murren vernehmbar: Die Spielweise zu unspektakulär, die Transferpolitik nicht immer glücklich oder nachvollziehbar – so lauteten die zentralen Vorwürfe.

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Die Chance auf externe Expertise statt "Stallgeruch"

Auch auf der Trainerposition fehlte die nötige Kontinuität. Erst das Aus für Edin Terzic, dann für Nuri Sahin, der BVB wirkt nach wie vor wie ein Verein auf der Suche nach dem verlorenen Glanz der Ära Jürgen Klopp.

Dass Kehl zudem bei der Beförderung zum Sport-Geschäftsführer Lars Ricken vorgezogen wurde, beschädigte seine Position intern nachhaltig. Der Eindruck verfestigte sich, dass zwei BVB-Legenden in der sportlichen Führung eine zu viel war.

Oft ist ehrfürchtig von "Stallgeruch" die Rede, wenn verdiente Ex-Profis in wichtige Ämter aufrücken. Beim BVB entstand zuletzt jedoch das Gefühl, dass genau diese Verbundenheit den Blick für Innovationen verstellt.

Ein externer Fachmann könnte nun den nötigen frischen Wind bringen, den Kader unvoreingenommen auf den Prüfstand stellen und in Absprache mit Trainer Niko Kovac eine Spielidee entwickeln, die den BVB wieder näher an den enteilten FC Bayern heranbringt.

Bekommt Kehl eine neue Chance in Hamburg?

Doch nicht nur für den BVB, auch für Kehl selbst ist dieser Schritt eine Chance. Der 46-Jährige wurde bereits in der Vergangenheit bei anderen Klubs gehandelt.

Ihm bietet sich nun die Gelegenheit für einen Neuanfang an einem Standort, an dem er unbelastet von seiner Dortmunder Vergangenheit seine Expertise unter Beweis stellen kann.

Aktuell sucht der Hamburger SV dringend einen Nachfolger für Stefan Kuntz, Kehl gilt als heißer Kandidat.

Sollte an diesem Gerücht etwas dran sein, wäre auch der Zeitpunkt der Trennung am Sonntag plötzlich gar nicht mehr so überraschend.

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