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1. FC Union Berlin: Horst Heldt mit Statement nach sexistischen Anfeindungen gegen Trainerin Marie-Louise Eta

Veröffentlicht:

von ran.de

ran Fußball Bundesliga

Steffen Baumgarts letzte Worte als Union-Coach: "Große Enttäuschung"

Videoclip • 01:13 Min


Union Berlins Geschäftsführer Horst Heldt reagierte auf die sexistischen Kommentare gegen die kürzlich zur Cheftrainerin der Profis beförderten Marie-Louise Eta.

Beim Bundesligisten 1. FC Union Berlin haben die Verantwortlichen zuletzt nach der 1:3-Niederlage in Heidenheim gehandelt und sich von Trainer Steffen Baumgart getrennt.

Als Nachfolgerin präsentierte der Hauptstadt-Klub in Marie-Louise Eta nun die erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte.

Anschließend gab es unter anderem sexistische Kommentare in den sozialen Medien gegen die 34-Jährige, woraufhin nun Unions Geschäftsführer Horst Heldt klar Stellung bezog.

"Ich habe die sexistischen Kommentare mitbekommen. Gleichzeitig weigere ich mich, diesen Stimmen Raum zu geben", heißt es in einem Statement von Heldt, das der Klub in den sozialen Medien veröffentlichte.

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"Für mich geht es hier ausschließlich um Führungsqualität - und wir trauen 'Loul' diese Aufgabe aus voller Überzeugung zu. Ich finde es wahnsinnig, dass wir uns im Jahr 2026 dafür noch rechtfertigen müssen. Wir sprechen hier von einer hochkompetenten Führungspersönlichkeit. Wir bei Union stehen geschlossen zu dieser Entscheidung und werden mit voller Kraft dazu beitragen, dass es künftig zu keiner Diskussion mehr kommen wird. Das alles ist einfach nur peinlich",  ergänzte Heldt.

Übernimmt Eichner zur neuen Saison als Union-Coach?

Die Zusammenarbeit mit Eta ist zunächst mal bis zum Saisonende festgelegt. Dennoch ist eine längere Amtszeit nicht ausgeschlossen. "Es wäre nicht sinnvoll, irgendetwas auszuschließen. Wir haben einen sehr klaren Plan, aber wenn wir uns irgendwann Gedanken machen müssen, ob es vielleicht noch länger weitergeht, wäre das natürlich gut", erklärte Heldt.

Allerdings betonte der Geschäftsführer auch, dass er "natürlich auch mit externen Kandidaten sprechen" werde, die zur neuen Saison auf der Union-Bank sitzen könnten. Wie nun "Sky" am Montag berichtet, soll Christian Eichner ein heißer Kandidat sein, um möglicherweise das Traineramt bei Union ab dem Sommer 2026 zu übernehmen.

Demnach wird der 43-Jährige, dessen Abgang beim Zweitligisten Karlsruher SC für den Sommer bereits feststeht, als Top-Kandidat der Eisernen bezeichnet. Interne Gespräche zu dieser Personalie sollen zudem bereits laufen.

Beim KSC steht Eichner seit Februar 2020 unter Vertrag, zuletzt einigten sich die Parteien jedoch zur Beendigung der Zusammenarbeit im Sommer.

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