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Bundesliga: Bericht über Prämienzahlungen der Klubs - bei einigen Vereinen profitieren auch die Mitarbeiter
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von ran.deDayot Upamecano (FC Bayern Muenchen, 02), Sacha Boey (FC Bayern Muenchen, 23), Harry Kane (FC Bayern Muenchen, 09) und Serge Gnabry (FC Bayern Muenchen, 07) feiern den Sieg vor ihren Fans. PSV Eindhoven vs. FC Bayern Muenchen, Fussball, UEFA Champions League, 08. Spieltag, Saison 2025 2026, 28.01.2026 PSV Eindhoven vs. FC Bayern Muenchen, Fussball, UEFA Champions League, 08. Spieltag, Saison 2025 2026, 28.01.2026 Eindhoven *** Dayot Upamecano FC Bayern Muenchen, 02 , Sacha Boey FC Bayern Muenchen, 23 , Harry Kane FC Bayern Muenchen, 09 and Serge Gnabry FC Bayern Muenchen, 07 celebrate the victory in front of their fans PSV Eindhoven vs FC Bayern Muenchen, Football, UEFA Champions League, Matchday 08, 2025 2026 Season, 28 01 2026 PSV Eindhoven vs FC Bayern Muenchen, Football, UEFA Champions League, Matchday 08, 2025 2026 Season, 28 01 2026 Eindhoven Copyright: xEibner-Pressefoto ThomasxHaeslerx EP_THR
Bild: Eibner
Dass Fußball-Profis viel Geld verdienen, ist hinreichend bekannt. Oftmals können sich die Beträge durch Bonuszahlungen noch erhöhen. Nun befasst sich ein Bericht mit den Summen.
In der Bundesliga geht es am Ende um Punkte. Alle Mitarbeiter eines Vereins wollen ihren Klub mit möglichst vielen davon in der Abschlusstabelle an der höchstmöglichen Position sehen. Wie die "Bild" nun berichtet, lohnt sich das in vielen Klubs nicht nur für die Spieler.
Erfolgsprämien sind bei Spielern ein bekanntes Modell. Allerdings sollen zum Beispiel auch Mitarbeiter in der Geschäftsstelle von Bayer Leverkusen davon profitieren, sollte sich die Werkself für die Champions League qualifizieren. In diesem Fall gibt es demnach zwei Monatsgehälter für rund 400 Angestellte.
Die Spieler haben eigene Summen ausgehandelt. So soll es rund 13.000 Euro für einen Punkt geben und bis zu 250.000 Euro für das Erreichen des Saisonziels - die Champions-League-Qualifikation.
FC Bayern München: Harte Einbußen beim Verpassen der Champions League
Beim FC Bayern München ist es eine Voraussetzung, Spiele zu gewinnen. So soll es keine Punkt- oder Siegprämien, sondern Einsatzboni geben. In Intervallen von fünf bis sieben Spielen kann ein Spieler 100.000 Euro extra machen, heißt es.
So sollen für Spieler bis zu einer halben Million Euro an Prämien möglich sein. Bei den Top-Stars sieht das noch einmal anders aus. Verträge sollen zuletzt bis zu fünf Millionen Euro leistungsbezogene Prämien beinhaltet haben. Für den Gewinn der Meisterschaft oder der Champions League kann es dann zu weiteren Bonuszahlungen kommen.
Umgekehrt ist ein Verpassen der Champions League mit Gehaltseinbußen bis zu 30 Prozent bei den Topverdienern verbunden.
Auch in München verdienen die Mitarbeiter des Klubs am sportlichen Erfolg der Profis. So soll es beim Triple-Gewinn 2013 zweieinhalb Monatsgehälter für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gegeben haben.
Frankfurt mit neuer Regelung seit 2024
Bei Eintracht Frankfurt wiederum gibt es dem Bericht nach individuell ausgehandelte Punktprämien zwischen 6.000 und 25.000 Euro bei Startelfspielern. Einen starken Anreiz, um aus der aktuellen sportlichen Krise zu entkommen, gibt es bei den Hessen dank einer neuen Regelung seit dem Jahr 2024 auch.
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Zwar gibt es nur im Fall der Champions-League-Qualifikation eine feste Bonuszahlung, jedoch für einige Spieler auch eine satte Gehaltserhöhung in der nächsten Saison. Bis zu 50 Prozent sollen auf die aktuellen Verträge hinzukommen. Statt einer Million Euro würde der Spieler in diesem Beispiel ab der nächsten Saison anderthalb Millionen Euro verdienen.
Anders sieht es beim Aufsteiger 1. FC Köln aus. Dort ist die Punktprämie demnach bei allen Spielern gleich hoch. Die Höhe der Summe ist auch vom aktuellen Tabellenplatz abhängig. Stehen die "Geißböcke" am Ende des Spieltags auf Platz eins, gibt es 12.000 Euro pro Punkt.
Auf den Plätzen zwei bis vier sind es 10.000 Euro, die Plätze fünf und sechs werden mit 8.500 Euro pro Punkt vergütet und die beiden Abstiegsplätze gar nicht. Alles dazwischen, von Rang sieben bis 16, gibt 7000 Euro pro Punkt je Spieler.
Diese Regelung stammt noch aus der Zeit unter Geschäftsführer Christian Keller.
Borussia Dortmund: Keine Prämien in der Europa League
Bei Borussia Dortmund sind die Prämien personalisiert und einzeln ausverhandelt. Alle Spieler bekommen in der Bundesliga und Champions League pro Punkt zwischen 10.000 und 20.000 Euro Prämie. Beim Verpassen der Champions League fällt die Prämie in der darauffolgenden Saison in der Europa League weg.
Außerdem reduziert sich dann das Grundgehalt der Spieler um 15 bis 20 Prozent. Beide Regelungen hat Sportdirektor Sebastian Kehl mit allen Spielern im Falle des Misserfolgs vereinbart.
FC Augsburg belohnt alle Mitarbeiter
Einen ganz anderen Weg geht der FC Augsburg. Zwar sind auch hier individuell verhandelte Prämien für die Spieler ein fester Baustein, allerdings verdienen alle Mitarbeiter bei wirtschaftlichem Erfolg mit.
2025 soll der FCA eine freiwillige Leistung in Höhe von einer Million Euro an seine Angestellten ausgeschüttet haben. Dabei waren von der Putz-Crew über die Jugendmitarbeiter bis hin zu den Betreuern der Profimannschaft alle Mitarbeiter eingeschlossen.
Dabei wird auch die Loyalität der Mitarbeiter geehrt. So erhielten die am längsten angestellten Putzfrauen einen Bonus von 5000 Euro.
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