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Leon Goretzka vor Abschied vom FC Bayern München: DFB-Ikone wird deutlich

Aktualisiert:

von Christoph Gailer

Leon Goretzka vor dem Abschied?

Bild: Getty Images


Der frühere Leistungsträger Leon Goretzka steht beim FC Bayern München wohl auf dem Abstellgleis. ran beantwortet die wichtigsten Fragen um diese Personalie.

Von Christoph Gailer

Nach sechs Jahren könnte beim FC Bayern München die Ära von Mittelfeldspieler Leon Goretzka möglicherweise zu Ende gehen.

Der frühere Leistungsträger spielt laut übereinstimmenden Berichten unter dem neuen Bayern-Trainer Vincent Kompany keine Rolle mehr.

Unterstrichen wurde diese Einschätzung durch die Tatsache, dass der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler zuletzt beim 4:0-Sieg im DFB-Pokal beim SSV Ulm gar nicht erst im Kader des Rekordmeisters stand.

ran zeigt die wichtigsten Fragen und Antworten zur Personalie Leon Goretzka.

Wie ist die vertragliche Voraussetzung?

Leon Goretzka, der seit 2018 für den FC Bayern München spielt, hat an der Säbener Straße noch einen gültigen Vertrag bis zum 30. Juni 2026.

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Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

Laut "Bayerischen Rundfunk" soll Goretzka ein Brutto-Jahresgehalt von etwa 15 Millionen Euro kassieren. Da gehört der Routinier mutmaßlich zu den Topverdienern der Münchner.

Welche Perspektive hat Goretzka noch beim FC Bayern?

Wie die "Bild" berichtet, sollen Goretzkas Chancen auf Einsätze in der Saison 2024/25 gegen null gehen, wenn die restlichen Bayern-Mittelfeldspieler Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic, Konrad Laimer und Zugang Joao Palhinha fit sind.

Dem Bericht nach wurde Goretzka über seine im Prinzip nicht mehr vorhandene Perspektive bereits während der Südkorea-Reise Anfang August informiert. Damit könnte nach bislang 221 Pflichtspiel-Einsätzen im Trikot der Münchner die baldige Trennung bevorstehen.

Laut "tz" gilt es als sehr unwahrscheinlich, dass Goretzka beim Bundesliga-Auftakt am Sonntag in Wolfsburg (25. August, ab 15:30 Uhr im Liveticker) im Kader steht. Beim 4:0-Testspiel-Sieg gegen die Grashopper Zürich stand der 29-Jährige 62 Minuten auf dem Platz - allerdings als Innenverteidiger.

Laut Transfer-Insider Fabrizio Romano werde es in den kommenden Tagen ein Treffen zwischen den Bayern-Bossen und dem Goretzka-Lager geben, um über die aktuelle Situation des aussortierten Mittelfeldspielers zu sprechen. Der Ausgang davon sei offen.

Der FC Bayern wolle noch einmal auf Goretzka zugehen und ihm erneut sagen, dass ein Wechsel für ihn die weitaus bessere Alternative wäre, da der Kompany-Plan für ihn keinen Platz vorsieht.

Sollte der Ex-Nationalspieler trotzdem zu einem Verbleib beim deutschen Rekordmeister entscheiden, droht ihm dennoch nicht die "Verbannung" aus dem Team. Das machte Sportvorstand Max Eberl am Rande des Spiels gegen Zürich deutlich: "Bei Bayern München gibt es keine Trainingsgruppe zwei. Leon ist ein großartiger Spieler und hat heute gut gespielt. Wenn er bleibt, wird er ein vollständiges Mitglied unseres Kaders sein."

Was sagen die Bayern- und DFB-Bosse zum Thema Leon Goretzka?

"Wir sprechen offen mit den Spielern. Wir haben im Mittelfeld nochmal nachgelegt, Joshua Kimmich kehrt ins Mittelfeld zurück. Die Spieler wissen, wenn ihre Situation schwierig sein kann. Das haben wir klar kommuniziert. Intern ist es geklärt", fand FCB-Sportvorstand Max Eberl vor dem Pokalspiel in Ulm im "ZDF" klare Worte zur Personalie Goretzka.

Auch Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich zum 29 Jahre alten Mittelfeldspieler. "Leon ist sehr, sehr lange bei Bayern München. Er war sehr erfolgreich, ist ein super Spieler. Wir haben mit ihm gesprochen und ihm klar kommuniziert, dass es eine große Konkurrenzsituation gibt, auch auf seiner Position. Wir sind da sehr gut aufgestellt. Das weiß Leon. Und darum ist die Situation aktuell so, darum ist er heute nicht im Kader", sagte der Österreicher bei "Sky".

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Xavi Simons an der Spitze, City-Flop Phillips in den Top 3: Das sind die wertvollsten Leihspieler

  • Das sind die wertvollsten Leihspieler
    Mit Xavi Simons wird ein absolutes Toptalent von Paris St. Germain erneut an RB Leipzig ausgeliehen, trotz eines Monster-Marktwerts. ran hat für euch die Top-15-Leihspieler mit dem höchsten Marktwert. (Quelle: transfermarkt.de, Stand: 16.08.2024).

    Fotostand

  • Platz 15: Timo Werner (Tottenham Hotspur)
    Ausgeliehen von: RB Leipzig
    Marktwert: 17 Millionen Euro

    Sports Press Photo

  • Platz 8 (geteilt): Nicolo Rovella (Lazio Rom)
    Ausgeliehen von: Juventus Turin
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    Gribaudi/ImagePhoto

  • Platz 8 (geteilt): Allan-Saint Maximin (Fenerbahce Istanbul)
    Ausgeliehen von: Al Ahli SFC
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    Seskim Photo TR

  • Platz 8 (geteilt): Claudio Echeverri (River Plate)
    Ausgeliehen von: Manchester City
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    Fotobaires

  • Platz 8 (geteilt): Facundo Buonanotte (Leicester City)
    Ausgeliehen von: Brighton & Hove Albion
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    AFLOSPORT

  • Platz 8 (geteilt): Andrea Colpani (AC Florenz)
    Ausgeliehen von: AC Monza
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    Gribaudi/ImagePhoto

  • Platz 8 (geteilt): Jack Harrison (FC Everton)
    Ausgeliehen von: Leeds United
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    News Images

  • Platz 8 (geteilt): Pierre-Emile Höjbjerg (Olympique Marseille)
    Ausgeliehen von: Tottenham Hotspur
    Marktwert: 18 Millionen Euro

    kolbert-press

  • Platz 7: Nicolo Zaniolo (Atalanta Bergamo)
    Ausgeliehen von: Galatasaray Istanbul
    Marktwert: 20 Millionen Euro

    Gribaudi/ImagePhoto

  • Platz 6: Jesper Lindström (FC Everton)
    Ausgeliehen von: SSC Neapel
    Marktwert: 22 Millionen Euro

    Colorsport

  • Platz 3 (geteilt): Kalvin Phillips (Ipswich Town)
    Ausgeliehen von: Manchester City
    Marktwert: 25 Millionen Euro

    Shutterstock

  • Platz 3 (geteilt): Jörgen Strand Larsen (Wolverhampton Wanderers)
    Ausgeliehen von: Celta Vigo
    Marktwert: 25 Millionen Euro

    Shutterstock

  • Platz 3 (geteilt): Yan Couto (Borussia Dortmund)
    Ausgeliehen von: Manchester City
    Marktwert: 25 Millionen Euro

    Kirchner-Media

  • Platz 2: Jean-Clair Todibo (West Ham United)
    Ausgeliehen von: OGC Nizza
    Marktwert: 35 Millionen Euro

    PanoramiC

  • Platz 1: Xavi Simons (RB Leipzig)
    Ausgeliehen von: Paris Saint-Germain
    Marktwert: 80 Millionen Euro

    Getty Images


Vonseiten des DFB äußerte sich Sportdirektor Rudi Völler zur Situation von Goretzka. "Es macht Sinn für ihn, zu wechseln - wenn er die Ansprüche hat, nochmal auf den WM-Zug aufzuspringen", riet Völler im "Sport-1--Doppelpass" zu einem Bayern-Abgang.

Goretzka, früher auch Leistungsträger in der Nationalmannschaft, verpasste zuletzt schon eine Nominierung für die Heim-EM in Deutschland.

Welche Optionen hat Leon Goretzka nun?

Während man beim FC Bayern wohl keinen großen Wert mehr auf die Dienste von Goretzka legt, soll das bei Topklubs in Europa anders aussehen.

Laut "Süddeutscher Zeitung" gibt es wohl Interesse von Atletico Madrid und der SSC Neapel am gebürtigen Bochumer Goretzka. Besonders Atletico könnte hier ein perfektes Match sein.

Ein Malocher für ein Team, das sich als Malochertruppe identifiziert. Man könnte überspitzt fast sagen, dass Atletico von der Mentalität her perfekt in den Ruhrpott passen würde. Und da kommt Goretzka schließlich her.

Sportdirektor Freund sprach im Anschluss an das 4:0 im Pokal gegen den SSV Ulm von "einigen Interessenten", aber noch von keinen konkreten Angeboten. Diesbezüglich Goretzkas hohes Gehalt eine enorme abschreckende Wirkung.

Goretzka selbst will sich offenbar, wenn überhaupt, nur der Creme de la Creme des europäischen Fußballs anschließen. Also entweder Real Madrid, FC Liverpool oder der FC Barcelona. Viel lieber will der ehemalige Bochumer jedoch beim FCB bleiben.

Es gibt also aktuell mindestens ein großes Problem für die Bayern: die ausbleibenden Angebote für den Mittelfeldspieler gepaart mit der Tatsache, dass Goretzka selbst gar nicht an einen Abschied denkt.

Alle Wechseloptionen von Leon Goretzka auf einen Blick.

Wie schätzt Leon Goretzka seine Situation ein?

Laut "Bild" hat sich Goretzka trotz der Gespräche über seine sportliche Perspektivlosigkeit wohl noch gar nicht wirklich mit einem Wechsel beschäftigt.

Vielmehr wolle sich der robuste Mittelfeldspieler dem Bericht nach trotz der bescheidenen Ausgangssituation weiterhin an der Säbener Straße durchsetzen, um seinen Platz im Team kämpfen.

Gleiches berichtet auch der "kicker". Demnach wolle Goretzka "bei aller Konkurrenz im Zentrum und im Wissen um seine Qualitäten wiederholt um seine Chance kämpfen".

Sollte die Einstellung Goretzkas bis zum Ende der Transferperiode bestehen bleiben, droht den Münchnern, dass mit ihm ein vermeintlicher Topverdiener dauerhaft auf der Tribüne sitzt.

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