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Bundesliga

Michael Olise zu Real Madrid? FC Bayern München darf nicht an einen Verkauf denken - ein Kommentar

Aktualisiert:

von Luis Woppmann

ran Fußball

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Videoclip • 01:11 Min


Michael Olise will den FC Bayern München angeblich verlassen, Real Madrid wurde zuletzt ein mögliches Angebot von 200 Millionen Euro nachgesagt. Unabhängig von der Summe sollten die Münchner nicht einmal daran denken, den Franzosen abzugeben. Ein Kommentar.

"Wir sind kein Verkäuferverein."

Das war die Antwort von Bayerns Vereinspräsident Herbert Hainer auf die wilden Gerüchte, dass Real Madrid ein 150-Millionen-Euro-Angebot für Michael Olise abgeben will.

Es ist eine simple Antwort, und doch ist das genau die Position, die der deutsche Rekordmeister jetzt weiter vertreten muss.

Zuletzt gab es sogar Berichte über ein Angebot in Höhe von 200 Millionen Euro - doch die Antwort sollte die gleiche bleiben.

Gerade bei Michael Olise muss der FC Bayern München hart bleiben und darf sich gar nicht erst mit der Möglichkeit eines Verkaufs beschäftigen. Ganz gleich, ob der Franzose - wie die "L'Equipe" berichtet - angeblich "fest entschlossen" ist, die Bayern Richtung Madrid zu verlassen. Hier geht es um mehr.

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FC Bayern sollte bei Michael Olise nicht zweimal überlegen

Klar: 200 Millionen Euro sind eine Summe, bei der jeder Fußballfunktionär erst einmal schlucken muss. Beim FC Bayern wäre ein Verkauf in dieser Größenordnung fast fünfmal so lukrativ wie die bisherigen Rekordabgänge Robert Lewandowski, Matthijs de Ligt und Lucas Hernandez, die jeweils für 45 Millionen Euro verkauft wurden.

Selbst bei so einer Summe sollte der Verein allerdings nicht zweimal überlegen müssen, wie er auf das Angebot reagiert.

Der Gedankengang muss ganz simpel bleiben: Olise ist einer der besten Spieler der Welt und absoluter Leistungsträger - ein Verkauf kommt deshalb nicht in Frage, ganz egal, welche Summe auf dem Tisch liegt.

Denn die Wahrheit ist: Einen Spieler mit der Qualität von Olise wird auch der FC Bayern so schnell nicht mehr bekommen, man würde sich also in jedem Fall schwächen. Eine Option, die für einen der größten Vereine der Welt nicht in Frage kommen darf.

Selbst mit einem Geldregen von 200 Millionen Euro ist ein gleichwertiger Ersatz kaum zu haben. Darüber hinaus wüssten andere Vereine dann, dass das Geld locker sitzt - Ousmane Dembele und der FC Barcelona lassen grüßen.

Der FC Bayern hat über Jahre hinweg gut gewirtschaftet und auf nationaler sowie internationaler Ebene Erfolg nach Erfolg gefeiert, um bei genau so einem Angebot nicht schwach werden zu müssen.

Darüber hinaus sorgt die Leistung von Spielern wie Olise unmittelbar dafür, dass die Münchner in der Champions League auch in der kommenden Saison größere Chancen auf den Finaleinzug hätten - somit refinanzieren sie sich mehr oder weniger selbst.

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FC Bayern darf Anschluss an Europas Spitze nicht verlieren

Sollten die Verantwortlichen in Verhandlungen mit Real Madrid oder anderen Top-Klubs um Olise gehen oder ihn sogar verkaufen, würde das das völlig falsche Signal senden.

Wer zu den absoluten Top-Klubs in Europa gehören will, darf seine besten Spieler nicht abgeben - ganz egal, wie hoch die Ablösesumme ist.

Der Verein darf seine Stammspieler nur dann abgeben, wenn er eine mindestens genauso gute Alternative im Gegenzug verpflichten kann - wie beim Abgang von Leroy Sane. Sonst läuft der FC Bayern Gefahr, langfristig den Anschluss an die Spitze Europas zu verlieren.

Vereine wie Real Madrid, Paris St. Germain oder der FC Arsenal überlegen nicht lange, wenn ein Angebot für ihre besten Spieler eintrifft. Sie sagen einfach nein.

Der FC Bayern sollte es ihnen gleich tun.

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