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Bundesliga

Randale im Nordderby Bremen - HSV: "Fans" werfen vor Anpfiff Rauchbomben aufs Feld - Brand in Toilette

Aktualisiert:

von ran/SID

ran Fußball Bundesliga

HSV-Fans zünden Toilette an: Hamburger-Randale im Weserstadion

Videoclip • 01:40 Min


Krawalle beim Nordderby: Bereits vor dem Anpfiff zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (3:1) bestimmt Pyrotechnik die Szenerie. Und auch nach der Partie kommt es zu Randalen.

Das brisante Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (3:1) wird schon vor dem Anpfiff von unschönen Szenen begleitet.

Eine Dreiviertelstunde vor dem Anstoß wurde aus dem Gäste-Block Pyrotechnik in Richtung der Werder-Fans abgefeuert.

Rauchbomben vor Nordderby in Bremen

Bild: IMAGO/kolbert-press


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Und damit nicht genug. Auch nach dem hitzigen Nordderby ist es zu Ausschreitungen gekommen.

Aus dem Gästeblock flog nach dem Schlusspfiff Pyrotechnik über den Platz in die Ostkurve der Werder-Fans. Außerdem zündeten HSV-Anhänger Gegenstände an und warfen sie in die Nachbarblöcke.

Die Feuerwehr musste nach "Sportschau"-Informationen einen Brand löschen, die Polizei versuchte, den Gästeblock zu räumen, dabei kam es zu Schlägereien.

Die "Hamburger Morgenpost" berichtet von einem Brand in einer Toilette, der hauptursächlich für den Polizeieinsatz im Gästeblock gewesen sein soll. Im Internet kursiert ein Video, das zwei Rettungskräfte vor einer WC-Tür zeigt. Im Inneren des Raumes dahinter brennt es, eine Person flieht durch die Tür ins Freie.

"Wenn Grenzen überschritten werden, gehört das nicht auf den Fußballplatz. Die Verletzungsgefahr war schon sehr groß. Ich habe gesehen, dass einiges neben uns einschlug", sagte Werder-Trainer Daniel Thioune auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. HSV-Coach Merlin Polzin meinte, man könne das "in keinster Weise gutheißen, aber mir fehlen noch die Bilder, um es bewerten zu können. Ich hoffe natürlich, dass niemandem etwas passiert ist."

Bremens Pressesprecher Christoph Pieper sprach von "Sachschäden", dagegen seien "Personenschäden bisher nicht bekannt, von daher ist es noch glimpflich ausgegangen".

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"DAZN" muss Vorberichterstattung unterbrechen

Zwar verfehlten die Geschosse vor der Partie den Bereich der Heim-Fans deutlich, sie sorgten aber dennoch für Gefahr. Denn die Bengalos landeten dort, wo der Streamingdienst "DAZN" seine Vorberichterstattung abhielt.

Wegen der Bengalos musste sogar die Live-Moderation aus dem Stadion kurzzeitig unterbrochen werden, weil Pyrotechnik gefährlich nah an Moderatorin Christina Rann und Experte Tobias Schweinsteiger heranflog.

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"Weg, weg, weg!": TV-Duo flüchtet aus Sicherheitsgründen

Das Duo sprach gerade über die Situation bei Union Berlin, als die Geschosse in der Nähe landeten. "Warte, warte. Weg, weg, weg! Entschuldigt, Freunde. Die Leuchtkugel ist gerade fast bis in den Bremer Block geflogen", sagte Rann und kündigte dann die Unterbrechung an: "Wir müssen einmal ganz kurz auf unsere Sicherheit achten. Deswegen kurze Pause. Wir entscheiden dann, wie es hier weitergeht. Wir atmen alle mal kurz durch. Bis gleich."

Wenige Minuten später konnte die Moderation fortgesetzt werden. Und Rann war schon wieder zu Scherzen aufgelegt: "Wir wollten eigentlich die Leuchtkugeln fußballtechnisch annehmen, das konnten wir aber gerade noch verhindern."

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