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Champions League

Borussia Dortmund und Niko Kovac müssen sich nach dem desolaten CL-Aus eine Grundsatzfrage stellen – ein Kommentar

Veröffentlicht:

von Justin Kraft

Niko Kovac ist mit Borussia Dortmund aus der Champions League ausgeschieden.

Bild: Kirchner-Media


Der BVB scheidet aus der Champions League aus – und Niko Kovac hat daran einen großen Anteil. Ein Kommentar.

Von Justin Kraft

Borussia Dortmund verspielt bei Atalanta einen 2:0-Vorsprung, verliert mit 1:4 und ist damit aus der Champions League ausgeschieden. Eine Wende, die nach dem weitestgehend souveränen Hinspiel viele nicht erwartet hatten.

Niko Kovac bekam in dieser Saison viel Lob für seinen Ansatz. Nicht schön, nicht offensiv, aber effizient und erfolgreich. Und dieses Lob bekam er zu Recht. Kaum jemand hat es in den letzten Jahren geschafft, diesen BVB so leistungsstabil zu machen wie er.

Trotz der bekannten Kaderprobleme, trotz erneuter Verletzungen und trotz anhaltender Kritik an der Attraktivität seines Fußballs. Und trotzdem muss sich Kovac für seine Entscheidungen im Hin- und Rückspiel Kritik gefallen lassen.

Natürlich hat der Trainer nur bedingt Einfluss auf die falschen Entscheidungen, die Gregor Kobel, Ramy Bensebaini, Emre Can oder auch Julian Ryerson getroffen haben. Aber er kann einen Rahmen schaffen, in dem seine Mannschaft nicht von der ersten Sekunde an die Hosen voll hat.

Doch genauso wirkte der Auftritt der Dortmunder: Ängstlich, passiv, fast schon gelähmt. Beispielsweise als Atalanta auf dem rechten Flügel in den Strafraum spazieren konnte, weil drei BVB-Spieler sich dachten, dass der jeweils andere schon in den Zweikampf gehen wird.

Niko Kovac traf merkwürdige Entscheidungen

Von der ersten Minute an spielten die Schwarzgelben so, als wären bei 2:0-Führung nur noch zehn Minuten zu gehen. Und das hat sehr viel damit zu tun, wie ein Trainerteam die Mannschaft einstellt. Kovac spricht oft von "Naivität". Auch nach dieser bitteren Niederlage merkte er bei "DAZN" an, dass man zum Schluss "naiv" verteidigt hätte.

Es ist seine Philosophie, den Fußball erstmal aus den vermeintlichen "Tugenden" heraus zu denken: Laufbereitschaft, Zweikämpfe, Arbeit gegen den Ball. Streng genommen hätte es aber schon im Hinspiel mehr Offensive gebraucht. Dass sich Dortmund laut "Fotmob" nur 2,1 Erwartete Tore erspielt hat, ist eigentlich enttäuschend.

Denn der BVB war so deutlich besser, so überlegen in der Spielanlage, dass sie zwingend hätten drei oder vier Tore schießen müssen. Dann wäre das Rückspiel wohl ganz anders gelaufen. Doch auch mit dem mageren Vorsprung muss man von einem Kader mit diesem Etat erwarten können, dass sie sich nicht von der ersten Minute an verstecken.

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Vor dem "Klassiker": Fußballer und Trainer, die für den FC Bayern München und Borussia Dortmund aktiv waren

  • Wiedersehen macht Freude

    Diese Stars spielten für den FCB und BVB
    Das Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München wird mittlerweile auch "Klassiker" genannt. Dabei gibt es 20 Akteure in der Historie beider Vereine, die sowohl im FCB- wie auch im BVB-Dress aufgelaufen sind. Und auch einige Trainer sind dabei. ran nennt Euch die komplette Liste.

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    Marcel Sabitzer
    Sabitzer spielte 2021–2023 bei Bayern und gewann die Meisterschaft. Seit 2023 steht er beim BVB unter Vertrag und erreichte 2024 das Champions-League-Finale.

    IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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    Niklas Süle
    Süle spielte 2017–2022 bei Bayern und gewann fünf Meisterschaften. Seit 2022 steht er beim BVB unter Vertrag.

    IMAGO/RHR-Foto

  • Emre Can, Deutscher Meister

    Emre Can
    Can spielte von 2009 bis 2013 bei Bayern (überwiegend II, 4 Profi-Einsätze) und gewann 2013 das Triple. Beim BVB ist er seit 2020, wurde 2023 Kapitän und gewann 2021 den DFB-Pokal.

    imago images/Sven Simon

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    Raphaël Guerreiro
    Guerreiro war 2016–2023 in Dortmund, gewann 2017 und 2021 den DFB-Pokal. Seit 2023 spielt er bei Bayern und gewann 2024 die Meisterschaft.

    IMAGO/STEINSIEK.CH

  • Mario Götze, Weltmeister 2014

    Mario Götze
    Götze spielte 2009–2013 und 2016–2020 für Dortmund, gewann zwei Meisterschaften und einen Pokal. Bei Bayern (2013–2016) holte er drei Meistertitel und zwei Pokalsiege.

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  • Mats Hummels, Weltmeister 2014

    Mats Hummels
    Hummels stand 2008–2016 und 2019–2024 beim BVB unter Vertrag, gewann zwei Meisterschaften und zwei Pokale. Bei Bayern (2006–2009, 2016–2019) wurde er dreimal Meister.

    imago/MIS

  • Robert Lewandowski, dreimal Bundesliga-Torschützenkönig

    Robert Lewandowski
    Lewandowski spielte 2010–2014 beim BVB, gewann zwei Meisterschaften und erreichte 2013 das CL-Finale. Bei Bayern (2014–2022) wurde er achtmal Meister und gewann 2020 das Triple.

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    Ivan Perisic
    Perisic war 2011–2013 beim BVB und gewann 2012 die Meisterschaft. 2019/20 spielte er auf Leihbasis bei Bayern und gewann das Triple.

    imago images/MIS

  • Sebastian Rode, Deutscher Meister

    Sebastian Rode
    Rode stand 2014–2016 bei Bayern unter Vertrag und wurde zweimal Meister. 2016–2019 spielte er in Dortmund und gewann 2017 den DFB-Pokal.

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  • Markus Feulner, Deutscher Meister

    Markus Feulner
    Feulner spielte von 2003 bis 2005 bei FC Bayern München. Überwiegend für die zweite Mannschaft, kam aber auch zu zwei Bundesliga-Einsätzen in der Profimannschaft. Titel gewann er dort nicht, sammelte jedoch wichtige erste Erfahrungen im Profibereich. Beim Borussia Dortmund stand er von 2009 bis 2014 unter Vertrag. Er war ein vielseitiger Kaderspieler im Mittelfeld, gewann 2011 die Deutsche Meisterschaft und holte 2012 das Double (Meisterschaft + DFB-Pokal) unter Jürgen Klopp.

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  • Torsten Frings, Vizeweltmeister 2002

    Torsten Frings
    Frings war 2002–2004 bei Dortmund, gewann 2002 die Meisterschaft und erreichte das UEFA-Cup-Finale. 2004/05 spielte er eine Saison bei Bayern und wurde dort Meister.

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  • Robert Kovac, Deutscher Meister

    Robert Kovac
    Kovač spielte 2001–2005 bei Bayern und gewann zwei Meisterschaften sowie zwei Pokale. Beim BVB war er 2007–2009 aktiv.
    Aktuell ist er der Co-Trainer bei Borussia Dortmund.

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    Niko Kovac
    Als Spieler 2001 bis 2003 beim FCB. Und als Trainer bei Bayern München (2018-2019) und anschließend bei Borussia Dortmund (seit 2025).

    IMAGO/Christian Schroedter

  • Jürgen Kohler, Weltmeister 1990

    Jürgen Kohler
    Kohler war 1989–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. In Dortmund (1995-2002) gewann er die Champions League 1997 und zwei Meisterschaften.

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  • Stefan Reuter, Weltmeister 1990

    Stefan Reuter
    Reuter spielte 1988–1991 bei Bayern und wurde 1990 Meister. Beim BVB (1992–2004) gewann er 1997 die Champions League und zwei Meisterschaften.

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  • Thomas Helmer, Europameister 1996

    Thomas Helmer
    Helmer spielte 1986–1992 in Dortmund. Bei Bayern (1992–1999) gewann er drei Meisterschaften und den UEFA-Cup 1996.

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  • Harald "Toni" Schumacher, Vizeweltmeister 1982 und 1986

    Harald "Toni" Schumacher
    "Toni" Schumacher war 1991–1995 beim BVB aktiv. 1995/96 stand er bei Bayern unter Vertrag und wurde Meister.

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  • Christian & Helmut Nerlinger

    Christian & Helmut Nerlinger
    Christian Nerlinger (li.) spielte 1998–2001 bei Dortmund. Bei Bayern (1992–1998) wurde er 1997 UEFA-Cup-Sieger.
    Helmut Nerlinger (re.) war 1977/78 kurz in Dortmund. Für Bayern spielte er 1968–1977 und gewann drei Meisterschaften sowie dreimal den Europapokal der Landesmeister.

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  • Michael Rummenigge, Deutscher Meister

    Michael Rummenigge
    Rummenigge spielte 1981–1988 bei Bayern und gewann zweimal die Meisterschaft. Beim BVB war er 1988–1993 aktiv.

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  • Jürgen Wegmann, Deutscher Meister

    Jürgen Wegmann
    Wegmann spielte 1984/85 bei Bayern. Beim BVB (1986–1989) gewann er 1989 den DFB-Pokal und erzielte das entscheidende Tor im Finale

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    Thomas Tuchel
    Tuchel war von 2015 bis 2017 Trainer von Borussia Dortmund. 2023-2024 dann beim FC Bayern München. Mit dem BVB holte er den Pokalsieg 2017, mit Bayern wurde er Meister 2023.

    imago/DeFodi

  • Matthias Sammer, Meistertrainer

    Matthias Sammer
    Trainer von 2000 bis 2004 bei Borussia Dortmund und Sportvorstand von 2012 bis 2016 bei Bayern München. Matthias Sammer (im Bild li.) wurde beim BVB mit 34 Jahren 2002 zum jüngsten Meistertrainer der Bundesliga-Historie. Nach Stationen beim VfB Stuttgart und DFB wurde er 2012 Nachfolger von Christian Nerlinger bei den Bayern. In seine Amtszeit fielen vier Meisterschaften und das Triple 2013.

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  • Ottmar Hitzfeld, Champions-League-Sieger

    Ottmar Hitzfeld
    Trainer von Borussia Dortmund von 1991 bis 1997 und von Bayern München von 1998 bis 2004 sowie von 2007 bis 2008. Hitzfeld gewann mit beiden Vereinen die Champions League und mit Dortmund zwei und den Bayern fünf Meisterschaften. Dazu kommen drei Pokalsiege mit dem FC Bayern. Er ist der einzige Coach, der mit beiden Klubs Titel holte.

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  • Udo Lattek, Europapokalsieger

    Udo Lattek
    Trainer von Bayern München von 1970 bis 1975 und von 1983 bis 1987 sowie von Borussia Dortmund von 1979 bis 1981 und 2000. Lattek wurde mit den Bayern sechsmal Meister und dreimal Pokalsieger und darüberhinaus auch einmal Gewinner des Europapokals der Landesmeister. 2000 rettete er den BVB in höchster Abstiegsnot.

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  • Otto Rehhagel, Meistertrainer

    Otto Rehhagel
    Trainer von Borussia Dortmund von 1976 bis 1978 und von Bayern München von 1995 bis 1996. Seine vielen Titel gewann "König Otto" mit anderen Vereinen (Düsseldorf, Bremen und Kaiserslautern). In Dortmund musste er nach dem 0:12 gegen Mönchengladbach am letzten Spieltag der Saison 1977/78 mit dem wenig schmeichelhaften Spitznamen "Otto Torhagel" gehen. In München lief es besser. Aber trotz Platz zwei in der Bundesliga und dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales wurde er vorzeitig entlassen.

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  • Erich Ribbeck, UEFA-Cup-Sieger

    Erich Ribbeck
    Trainer von Borussia Dortmund von 1984 bis 1985 und von Bayern München von 1992 bis 1993. Auch "Sir Erich" blieb bei seinen Engagements eher glücklos. In Dortmund übernahm er in schweren Zeiten und schaffte den Klassenerhalt. Gleiches gelang ihm in der Katastrophensaison 1991/92 auch als damals dritter Trainer der Bayern. Danach wurde er Vizemeister und in der Winterpause 1993 gefeuert. Franz Beckenbauer übernahm und wurde Meister. Es war das einzige Mal in der Geschichte der Bundesliga, dass ein späterer Meister einen Trainerwechsel innerhalb der Saion vollzog. Den UEFA Cup gewann Ribbeck übrigens mit Bayer Leverkusen.

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  • Reinhard Saftig, erst Co- dann Cheftrainer

    Reinhard Saftig
    Cheftrainer bei Bayern im Mai/Juni 1983, Cheftrainer bei Borussia Dortmund von 1986 bis 1988. Er bekam als jahrgangsbester Neutrainer den Posten des Co-Trainers bei Bayern München und durfte dort 1983 nach der Entlassung von Pal Csernai die letzten drei Bundesliga-Spiele der Saison coachen. Ein Jahr später fing er erneut als Co-Trainer beim BVB an, dessen Chefcoach er dann zwei Jahre danach wurde. Sein größter Erfolg war der Klassenerhalt über die Relegation mit der Borussia.

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  • Pal Csernai, Meistertrainer

    Pal Csernai
    Trainer von Bayern München von 1978 bis 1983 und von Borussia Dortmund in der Saison 1985/86. Der Ungarn (im Bild re.) mit dem speziellen "Pal-System" führte die Bayern zu zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg. In Dortmund hatte er keinen Erfolg und wurde vorzeitig entlassen.

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  • Branko Zebec, Meistertrainer

    Branko Zebec
    Trainer von Bayern München von 1968 bis 1970 und von Borussia Dortmund von 1981 bis 1982. Der Jugoslawe galt als Schleifer und hatte mit seinen Trainingsmethoden durchaus großen Erfolg. Die Bayern gewannen unter ihm ihre erste Bundesliga-Meisterschaft. Auch in Dortmund war er sportlich erfolgreich, allerdings auch schwer alkoholkrank. Bei einem Spiel kippte er vollständig betrunken von der Trainerbank. Er wurde vorzeitig entlassen.

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Nur ein Spieler auf dem Feld hat die richtigen Signale gesendet: Als Maximilian Beier nach wenigen Minuten einen Sprint im Pressing ansetzte, der in der eigenen Hälfte begann und beim gegnerischen Torwart endete, rüttelte das den BVB für kurze Zeit wach. Es war die fußballerisch beste Phase des Spiels. Man traute sich nach vorn, presste auch mal höher und erspielte sich ein paar Chancen.

Doch das hielt nicht lange an. Und dass Kovac nach einer Stunde mit Beier den einzigen Offensivspieler ausgewechselt hat, der seiner Rolle im Angriff gerecht wurde, ist bezeichnend. Wenn Gefahr entstand, dann über den ehemaligen Hoffenheimer.

Defensive verunsichert, offensiv wenig Präsenz – der BVB muss sich eine Grundsatzfrage stellen

Ja, Kovac hat mit der Einwechslung von Karim Adeyemi auch eine gute Entscheidung getroffen. Und auch Fabio Silva hatte ein paar gute Aktionen. Aber er hat mit Beier eben auch jemanden runtergenommen, der mit und gegen den Ball sehr stark war.

Besonders fragwürdig war jedoch die Entscheidung, Emre Can nach seiner Rückkehr direkt in die Startelf zu stellen. Zwar hatte Kovac nicht viele Optionen, aber Nico Schlotterbeck stand zumindest im Kader und selbst wenn der nicht ausreichend fit war, hätte es wohl mehr Sinn ergeben, auf die Fünferkette zu setzen, die zuletzt etwas Rhythmus hatte.

Can brachte vieles durcheinander. Die Abstimmung war deutlich schlechter, die Abstände passten nicht und Atalanta fand mehrfach große Lücken im Defensivverbund. Zwar war mit Ramy Bensebaini ein Vielspieler hauptverantwortlich für fast alle Gegentore, aber die Hereinnahme von Can veränderte die Dynamik in der Abwehr sichtbar.

In Summe müssen Kovac und der BVB sich hinterfragen: Ist das wirklich die Art Fußball, die in Zukunft Erfolg verspricht? Oder ist es nicht doch besser, wieder einen Weg zu gehen, mit dem man die Fans zumindest unterhält und begeistert? Niederlagen sind zumindest einfacher zu akzeptieren, wenn man die eigene Mannschaft regelmäßig in der Offensive gesehen hat.

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