Fußball
Champions League - Paris Saint-Germain vs. FC Bayern: "Wir lassen uns von sowas nicht aufhalten" - Stimmen zum CL-Kracher
Aktualisiert:
von Andreas Reinersran Fußball
FC Bayern gegen PSG eskaliert: Fans ziehen PlayStation-Vergleich
Videoclip • 02:14 Min
Was für ein wildes Halbfinal-Hinspiel! Der FC Bayern verliert bei Paris Saint-Germain mit 4:5. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.
Dieses Halbfinal-Hinspiel hat Geschichte geschrieben: Paris Saint-Germain und der FC Bayern haben sich am Dienstag einen denkwürdigen Schlagabtausch in der Champions League geliefert. Ein sehenswertes Spektakel.
Zwar kassierten die Bayern beim Titelverteidiger in Paris fünf Gegentore, sie haben nach dem wilden 4:5 aber noch alle Chancen, im Rückspiel am 6. Mai den Einzug in das Endspiel zu schaffen. Erst einmal stand am Dienstagabend aber die erste Analyse auf dem Programm.
ran hat die Stimmen der Protagonisten gesammelt (Quelle: Amazon Prime Video)
Jonathan Tah: Das war schon ein sehr intensives Spiel. Und trotz des Wissens, das wir verloren haben, glaube ich, dass wir heute wirklich in vielen Phasen gezeigt haben, was wir für eine Mannschaft sind. Mit Rückschlägen umgegangen sind, auch mit schwierigen Schiedsrichterentscheidungen umgegangen sind. Wir lassen uns von sowas nicht aufhalten. Und wir machen weiter.
…ob der Trainer gefehlt hat: Ich glaube, dass der Staff das gut umgesetzt hat. Sie haben vorher sehr viel kommuniziert. Der Trainer hat, solange es ging, mit uns kommuniziert. Er hat uns alles mitgegeben und der Staff hat es gut umgesetzt. Und am Ende sind wir auch die, die auf dem Platz performen müssen, auch wenn der Trainer nicht da ist.
…zum Rückspiel: Man hat gesehen, dass wir viele Tore schießen können. Natürlich haben wir heute zu viele Gegentore bekommen, aber am Ende steht es 1:0 und wir haben gezeigt, dass wir mindestens zwei Tore schießen können. Und deswegen gehen wir mit vollem Selbstvertrauen in dieses Rückspiel rein in der Allianz Arena, hauen alles raus und wollen in das Finale.
Mehr Videos
Joshua Kimmich: "Es fühlt sich nach dem Spiel komisch an"
Joshua Kimmich: Ich glaube, es war zu erwarten, dass es einen Schlagabtausch gibt. Dass es so offen wird, war nicht zu erwarten. Es fühlt sich nach dem Spiel komisch an, weil wir verlieren. Wir verlieren mit einem Tor. Trotzdem, wenn man mit drei Toren hinten liegt und kommt zurück, müssen wir irgendwie auch noch den Ausgleich machen. Man hat das Gefühl, gerade hinten raus war Paris dann auch müde. Die hatten Krämpfe, die lagen auf dem Boden, die haben auf Zeit gespielt. Die haben dann schon versucht, das Ergebnis über die Ziellinie zu bringen. Man sitzt schon in der Kabine und hat das Gefühl, da ist noch was möglich. Wir müssen in Anführungszeichen nur gewinnen.
…zum Handelfmeter: Es ist nicht im Sinne des Sports. Vor acht, neun Jahren in Madrid hätte ich so einen auch gerne gehabt. Das ist schon ärgerlich, weil dahinter kein Gegner steht, der den Ball einschieben kann. Ich finde, da könnte man die Regel anpassen, dass nicht jedes Handspiel im Strafraum ein Elfmeter ist. Du bekommst den Ball irgendwie vom Knie an die Hand und die Strafe dafür ist schon sehr, sehr entscheidend, vor allem in einem Champions-League-Halbfinale.
Vincent Kompany: "Dann kann das passieren"
Vincent Kompany: Wenn zwei Mannschaften mit dieser Idee ein Spiel anfangen, dann kann das passieren. Ich hatte das Gefühl, das war drin, so ein Spiel. Wenn du fünf Gegentore bekommst auswärts, dann ist es normalerweise vorbei im Halbfinale, aber wir schießen unsere Tore. Und wir könnten auch noch zwei, drei mehr schießen. Wir wissen, dass das nächste Spiel jetzt zu Hause ist und dass wir gewinnen müssen. Und das machen wir zu Hause sehr oft. Und deswegen ist mit voller Unterstützung von unseren Fans der Glaube auf jeden Fall da.
…über seinen Sitzplatz auf der Tribüne: Es macht keinen Spaß. Wenn das nicht mehr passiert, dann bin ich zufrieden.
…über das Rückspiel: Der Glaube ist zu 100 Prozent da. Wir brauchen unsere Fans, wir brauchen Unterstützung. Es war ein Feuer gegen Madrid. Wir brauchen nicht weniger, wir brauchen sogar noch mehr. Die Fans geben immer alles für uns. Aber wir brauchen 75.000 Fans, genauso wie unsere Auswärtsfans heute gefiebert haben, brauchen wir das von jedem Fan in der nächsten Woche. Aber ab der ersten Minute, ab dem Aufwärmen. Ich würde zu so einem Spiel gehen, aber nicht, um leise zu sein.
Mehr News

Champions League
Kommentar: FC Bayern sorgt für denkwürdigen Abend

Fußball
Champions League: So kommt der FC Bayern im Rückspiel gegen Paris Saint-Germain ins Finale

Champions League
FC Bayern vs. PSG live: Wer zeigt das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale im TV und Ticker?

Champions League
Pausenschock: Darum gab es Elfer gegen Bayern

Champions League
FCB-Noten vs. PSG: Musiala enttäuscht, 3 Stars stark

Fußball
Champions League: FC Bayern unterliegt bei denkwürdigem Offensivspektakel in Paris


