Serie A
Inter Mailand: "Überheblich und unkonzentriert" - Bayern-Gegner verpatzt Generalprobe
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von SIDGab sein Comeback: Lautaro Martinez
Bild: AFP/SID/PIERO CRUCIATTI
Die Italiener zeigen vor dem Champions-League-Duell mit dem FC Bayern am Dienstag eine ernüchternde Leistung. Die Presse findet harte Worte.
Nach der verpatzten Generalprobe für das Champions-League-Viertelfinale gegen Bayern München ist die italienische Presse hart mit Inter Mailand ins Gericht gegangen.
"Überheblich und unkonzentriert: Inter spielt vor dem entscheidenden Spiel gegen den FC Bayern mit dem Feuer", schrieb "Corriere della Sera" nach dem 2:2 (1:0) des Titelverteidigers bei Parma Calcio.
Inter verspielte dabei leichtfertig eine Zwei-Tore-Führung. "Dieses Remis kann Inter teuer zu stehen kommen. Uncharismatisch und unbeweglich: So können die Nerazzurri gegen den FC Bayern nicht siegen", kritisierte "Tuttosport" vor dem Hinspiel am Dienstag (21 Uhr im Livticker auf ran.de) in München.
Verfolger SSC Neapel kann am Montag mit einem Sieg beim FC Bologna bis auf einen Punkt an Tabellenführer Inter heranrücken.
"Ausgerechnet vor der Reifeprüfung gegen FC Bayern, brechen Inzaghis Jungs zusammen. Der FC Bayern macht jetzt wirklich Angst. Jetzt wird auch das Scudetto-Rennen schwieriger", analysierte "Gazzetta dello Sport".
Ex-Gladbacher Thuram weiter in guter Form
Matteo Darmian (15.) und der ehemalige Gladbacher Marcus Thuram (45.) erzielten die Treffer für die Gäste, bei denen Nationalspieler Yann Bisseck in der Startelf stand. Doch Aufsteiger Parma gab sich nicht geschlagen und kam durch Adrian Garcia (60.) und Jacob Ondrejka (69.) zu einem wichtigen Punkt im Abstiegskampf.
Es gab aber auch gute Nachrichten für Inter: Lautaro Martinez gab sein Comeback nach Verletzungspause und meldete sich damit rechtzeitig vor dem Auswärtsspiel in München fit. Der Kapitän wurde in Parma nach 65 Minuten ausgewechselt, war damit aber nicht einverstanden.

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