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DFB-Pokal: Arroganz-Vorwurf! Leverkusen-Stars nach Sieg gegen Köln am Pranger
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von Christoph GailerTimo Huebers 1. FC Koeln gestikuliert, gestik waehrend des Spiels im Viertelfinale des DFB-Pokal zwischen Bayer 04 Leverkusen und 1. FC Köln in der BayArena am 05. February 2025 in Leverkusen, Deutschland. Foto von Ralf Treese/DeFodi Images Timo Huebers 1. FC Koeln gestures during the DFB-Cup - quarterfinals match between Bayer 04 Leverkusen and 1. FC Koeln at BayArena on February 5, 2025 in Leverkusen, Germany. Photo by Ralf Treese/DeFodi Images DFB / DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO. Photo by Ralf Treese/DeFodi Images Defodi-521_LEVKOE20250205_065 *** Timo Huebers 1 FC Koeln gestures, gestures during the DFB Cup quarterfinals match between Bayer 04 Leverkusen and 1 FC Koeln at BayArena on February 05, 2025 in Leverkusen, Germany Photo by Ralf Treese DeFodi Images Timo Huebers 1 FC Koeln gestures during the DFB Cup quarterfinals match between Bayer 04 Leverkusen and 1 FC Koeln at BayArena on February 5, 2025 in Leverkusen, Germany Photo by Ralf Treese DeFodi Images DFB DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO Photo by Ralf Treese DeFodi Images Defodi 521 LEVKOE20250205 065 Defodi-521 DFB / DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND/OR QUASI-VIDEO.
Bild: IMAGO/DeFodi Images
Nach dem 3:2-Sieg Leverkusens nach Verlängerung im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Köln schlagen die Emotionen hoch. Vonseiten des FC gibt es Arroganz-Vorwürfe gegen die Bayer-Stars.
Von Christoph Gailer
120 Minuten lang dominierten Kampf, Leidenschaft, Einsatz und auch spielerische Klasse das Rheinische Derby im Viertelfinale des DFB-Pokals zwischen Bayer Leverkusen und dem 1. FC Köln.
Titelverteidiger Leverkusen sorgte mit den schon bekannten Comeback-Qualitäten nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand doch noch für den Halbfinal-Einzug über die Verlängerung - Joker Victor Boniface erlöste die Werkself in der 98. Minute mit seinem Tor zum letztlichen 3:2-Sieg.
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Nach dem Schlusspfiff dieser dramatischen Begegnung, die faktisch aufgrund der beträchtlichen Nachspielzeiten noch viel länger als 120 Minuten dauerte, fiel Bayer-Coach Xabi Alonso seinen Assistenten erleichtert um den Hals, während auf dem Spielfeld enttäuschte Kölner reihenweise auf die Knie fielen.
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Sicht- und spürbar war die Enttäuschung der Gäste vom anderen Rhein-Ufer, nachdem man zwischenzeitlich mit 2:0 führte und der Ausgleich von Bayers Patrik Schick erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit der zweiten Hälfte gefallen war.
"Das war heute nicht unser bestes Spiel. Wir haben am Ende mehr mit Herz als mit Kopf gewonnen. Der Ausgleich von Patrik Schick war der Schlüssel", analysierte Alonso bei "Sky".
Köln kritisiert Schiedsrichter
Unter anderem wegen einer längeren Behandlungspause gab es allein in der zweiten Halbzeit acht Minuten Nachspielzeit, ganz zum Ärger der unterlegenen Kölner.
"Acht Minuten Nachspielzeit, das ist viel in so einem Spiel, finde ich. Das hat uns die nächste Runde gekostet", sagte Dominique Heintz in der "ARD" und äußerte damit Kritik am Schiedsrichter. "Da hätte man viel diskutieren können", fährt der Innenverteidiger fort, der selbst durchaus Glück hatte, nicht mit Gelb-Rot vom Platz geflogen zu sein.
Für den FC wäre es die erste Halbfinal-Teilnahme im DFB-Pokal seit der Saison 2001/02 gewesen - damals scheiterte Köln dann ebenfalls an Leverkusen.
Kurze Zeit konnte der FC aber am Mittwochabend sogar noch nach dem 2:3 von Boniface hoffen, nachdem der eingewechselte Neuzugang Imad Rondic in der 111. Minute zum vermeintlichen 3:3-Ausgleich traf - allerdings aus Abseitsposition, der Treffer wurde daher zurückgenommen. Somit blieb das große sportliche Comeback einmal mehr Leverkusen vorbehalten.
FC-Profi Heintz von Bayers Stars genervt: "Mit welcher Arroganz ..."
Nach dem sportlichen Schlagabtausch ging es nach Schlusspfiff noch einen Schritt weiter. Die Emotionen kochten über.
Gerangel unter den Spielern, Wortgefechte, schließlich sogar Arroganz-Vorwürfe von Kölner Seite gegen die Bayer-Stars waren die Folge.
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Ü40-Stars: Nun ist auch Cristiano Ronaldo neu mit dabei
Weltstar Cristiano Ronaldo feiert am 5. Februar 2025 seinen 40. Geburtstag. Damit gehört der Portugiese nun auch zur prominenten Riege der Ü40-Profis im Weltfußball. ran zeigt eine Auswahl weiterer "Oldies", die immer noch aktiv sind.
(Stand: 5. Februar 2025/Quelle: transfermarkt.de)Getty Images/imago

Cristiano Ronaldo (Al-Nassr)
Alter: 40 Jahre
Position: Mittelstürmer
Frühere Klubs: Manchester United, Juventus Turin, Real Madrid, Sporting Lissabon2025 Getty Images

Thiago Silva (Fluminense)
Alter: 40 Jahre
Position: Innenverteidiger
Frühere Klubs: FC Chelsea, Paris St. Germain, AC Mailand2024 Getty Images

Santi Cazorla (Real Oviedo)
Alter: 40 Jahre
Position: Zentraler Mittelfeldspieler
Frühere Klubs: Al-Sadd, FC Villarreal, FC Arsenal, FC Malaga, Recreativo HuelvaZUMA Press Wire

Cristian Sapunaru (Rapid Bukarest)
Alter: 40 Jahre
Position: Innenverteidiger
Frühere Klubs: Kayserispor, Denizlispor, Astra Giurgiu, Pandurii, FC Elche, Real Saragossa, FC Porto, FC National BukarestVlad Suheschi

Michael Langer (FC Schalke 04)
Alter: 40 Jahre
Position: Torhüter
Frühere Klubs: IFK Noorköping, Tampa Bay Rowdies, Valerenga Oslo, SV Sandhausen, FSV Frankfurt, SC Freiburg, VfB StuttgartRHR-Foto

Dante (OGC Nizza)
Alter: 41 Jahre
Position: Innenverteidiger
Frühere Klubs: VfL Wolfsburg, FC Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Standard Lüttich, OSC Lille, Charleroi, JuventudePsnewZ

Paolo Guerrero (Club Alianza Lima)
Alter: 41 Jahre
Position: Mittelstürmer
Frühere Klubs: Universidad Cesar Vallejo, LDU Quito, Racing Club, Avai SC, Internacional Porto Alegre, Flamengo Rio de Janeiro, Corinthians Sao Paulo, Hamburger SV, FC Bayern München2024 Getty Images

Remko Pasveer (Ajax Amsterdam)
Alter: 41 Jahre
Position: Torhüter
Frühere Klubs: Vitesse Arnheim, PSV Eindhoven, Heracles Almelo, Go Ahead Eagles, Twente Enschede2025 Getty Images

Jose Fonte (41 Jahre, Casa Pia)
Alter: 41 Jahre
Position: Innenverteidiger
Frühere Klubs: SC Braga, OSC Lille, Dalian Professional, West Ham United, Crystal Palace, FC Southampton, Benfica Lissabon, CF Estrela, Pacos Ferreira, Vitoria Setubal, Felgueiras, Sporting LissabonZUMA Press Wire

Oscar Cardozo (Club Libertad Asuncion)
Alter: 41 Jahre
Position: Mittelstürmer
Frühere Klubs: Olympiakos Piräus, Trabzonspor, Benfica Lissabon, Newell's Old Boys, Club Nacional Asuncion, CA 3 de Febrerotwitter@Libertad_Guma

Pepe Reina (Como Calcio)
Alter: 42 Jahre
Position: Torhüter
Frühere Klubs: FC Villarreal, SSC Neapel, Lazio Rom, AC Mailand, Aston Villa, FC Bayern München, FC Liverpool, FC Barcelona,2024 Getty Images

Roque Santa Cruz (Club Libertad Asuncion)
Alter: 43 Jahre
Position: Mittelstürmer
Frühere Klubs: Olimpia Asuncion, Cruz Azul, FC Malaga, Manchester City, Real Betis, Blackburn Rovers, FC Bayern Münchentwitter@Libertad_Guma

Jesus Corona (Club Tijuana)
Alter: 44 Jahre
Position: Torhüter
Frühere Klubs: Cruz Azul, UAG Tecos, Chivas Guadelajara, Atlas GuadalajaraIMAGO/Agencia-MexSport

Kazuyoshi Miura (Atletico Suzuka Club)
Alter: 57 Jahre
Position: Mittelstürmer
Frühere Klubs: Yokohama FC, Oliveirense, Sydney FC, Vissel Kobe, Kyoto Sanga, Dinamo Zagreb, Verdy Kawasaki, CFC Genua, FC Santos, Coritiba FC, XV Piracicaba, Clube de Regatas Brasil, Masubara-PR, FC Santos, Juventus-SP, Shizugaku HSAFLOSPORT
"Was da bei Leverkusen teilweise rumläuft, mit welcher Arroganz. Da muss ich mich beherrschen, was ich jetzt zu sagen habe", war Heintz noch nach Schlusspfiff im "ARD"-Interview aufgebracht. Der 31-Jährige war einer jener Spieler, die in die verbalen Auseinandersetzungen nach Spielende direkt involviert waren.
"Das hatte nichts mit Granit Xhaka zu tun, das ist noch einer der Vernünftigen", nahm Heintz aber immerhin Leverkusens Mittelfeldstar in Schutz, den er Minuten zuvor kurioserweise noch wild gestikulierend angebrüllt hatte.
Bayer Leverkusen: Andrich und Xhaka antworten
Eine Antwort gab es unter anderem von Robert Andrich auf Instagram. In seiner Story teilte der Nationalspieler Heintz' Zitat und versah es mit den Worten: "Wer selber Trash Talk macht, muss auch mit dem Echo leben."
Leverkusens Kapitän Xhaka spielte die Szenen runter: "In einem Derby sind die Emotionen hoch, das gehört dazu", sagte der Schweizer: "Am Ende muss man sich die Hand geben." Trainer Xabi Alonso nahm sein Team in Schutz, er habe "keine Arroganz gesehen bei meiner Mannschaft".
Gut gebrüllt hatten die Kölner schließlich auch im sportlich übertragenen Sinne und den amtierenden Doublesieger als klarer Underdog so sehr gefordert, wie in der jüngeren Vergangenheit nur wenige Gäste-Teams in Leverkusen.
Und das nächste Kräftemessen um die Vormachtstellung am Rhein könnte möglicherweise schon bald folgen. Köln ist als Zweitliga-Tabellenführer auf dem besten Wege, den direkten Bundesliga-Aufstieg zu schaffen.