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DFB-Team: Jürgen Klopp beendet Kimmich-Debatte - und findet deutliche Worte

Aktualisiert:

von SID

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Videoclip • 01:28 Min • Ab 12


Jürgen Klopp reagiert bei DAZN erneut auf die Debatte um Joshua Kimmich. Der Bundestrainer stärkt dem Bayern-Star den Rücken und macht seine Haltung deutlich.

Die Diskussionen um Joshua Kimmich und seine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft reißen nicht ab. Jetzt hat sich Bundestrainer Jürgen Klopp erneut zu Wort gemeldet – und bei DAZN eine weitere Debatte um seinen Kapitän ausdrücklich vermeiden wollen.

In der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem FC Arsenal am Mittwochabend (21. Oktober) wurde der 59-Jährige auf die Situation im Mittelfeld der Nationalmannschaft angesprochen.

Doch Klopp ließ schnell erkennen, dass er keine neue Kontroverse um Kimmich entfachen wollte. Dabei fand der frühere Liverpool-Trainer zugleich lobende Worte für seinen Kapitän und dessen Konkurrenten.

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Klopp will Kimmich wieder ins Mittelfeld ziehen

Kimmichs Status ändert sich also nicht - seine Position auf dem Feld aber sehr wohl. Klopp will ihn wieder ins zentrale Mittelfeld ziehen.

Dort spielt Kimmich auch beim FC Bayern München, in der Nationalmannschaft hat er mehrfach wechseln müssen. Die WM spielte er bis auf den letzten Teil des Sechzehntelfinals gegen Paraguay (3:4 i.E.) rechts hinten.

"Ich erwarte, dass er sein Potenzial bei uns jedes Mal voll einbringt. Da habe ich keine Zweifel dran", sagte Klopp.

Kimmich ist somit der Kapitän des ersten von Klopp nominierten Kaders für die Nations-League-Spiele. Wer der Kapitän des zweiten Kaders sein wird, wollte Klopp noch nicht beantworten.

"Darüber habe ich noch keine Sekunde nachgedacht. Werde ich aber noch machen, versprochen", sagte der Bundestrainer bei der Pressekonferenz am Donnerstag.

Auch interessant: DFB-Team: Verstoß gegen UEFA-Regularien - Retro-Weltmeistertrikot muss für Nations League angepasst werden Und: DFB-Boss über erste Klopp-Spiele: "Am Ende sind fünf Punkte zu wenig"

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Jürgen Klopp bei Bayern vs. Arsenal: "Jo hat heute ganz andere Themen"

"Wir können das ja nicht besprechen, ohne daraus eine Kimmich-Debatte zu machen und Jo hat heute ganz andere Themen", erklärte Klopp bei DAZN.

Damit nahm der Bundestrainer auch Bezug auf die aktuelle persönliche Situation des 31-Jährigen. Kimmich fehlte dem FC Bayern gegen Arsenal wegen eines Trauerfalls im engsten Familienkreis.

Der Rekordmeister hatte am Mittwoch darum gebeten, die Privatsphäre des Spielers und seiner Familie zu respektieren.

Sportlich wollte Klopp die Frage nach der Besetzung seines Mittelfelds dennoch nicht unbeantwortet lassen.

Tom Bischof und Aleksandar Pavlovic hätten zuletzt hervorragende Leistungen in der deutschen Nationalmannschaft gezeigt. Der Bundestrainer betonte allerdings, dass er solche Auftritte ebenso Kimmich zutraue.

Auch Felix Nmecha und die weiteren Mittelfeldkandidaten bezog Klopp ausdrücklich in seine Überlegungen ein.

Damit machte er erneut deutlich, dass er die Diskussion nicht auf einen Konkurrenzkampf zwischen Kimmich und den jüngeren Bayern-Spielern reduzieren möcht

Bundestrainer Jürgen Klopp mit Kapitän Joshua Kimmich

Bild: picture-alliance/Sportpics/SID/Marc Schueler


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DFB-Team: Warum Klopp die Kimmich-Debatte schon länger nervt

Dabei ist die Diskussion keineswegs neu. Bereits während der vergangenen Nations-League-Spiele musste Klopp mehrfach Fragen zur Zukunft seines Kapitäns beantworten.

Auslöser war unter anderem die Entscheidung des Bundestrainers, Kimmich nach den Begegnungen gegen die Niederlande und Griechenland nicht für die zweite Hälfte der Länderspielphase zu nominieren.

Klopp wollte möglichst viele Spieler kennenlernen und hatte dafür zwei unterschiedliche Aufgebote zusammengestellt.

Ausgerechnet ohne Kimmich gelang der DFB-Auswahl anschließend beim 2:0 gegen Serbien eine ihrer bislang überzeugendsten Leistungen unter dem neuen Bundestrainer.

Insbesondere das Zusammenspiel von Tom Bischof, Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz sorgte für Begeisterung.

Schnell wurde darüber diskutiert, ob die Nationalmannschaft im zentralen Mittelfeld künftig womöglich besser ohne ihren Kapitän funktionieren könnte.

Klopp widersprach dieser Interpretation energisch.

Nach dem Serbien-Spiel kritisierte er bereits, dass aus einer positiven Leistung seiner Mannschaft eine Grundsatzdiskussion über Kimmich gemacht werde.

Wenig später erklärte er angesichts der wiederkehrenden Fragen sogar scherzhaft: "Ich gebe auf. Offiziell. Jetzt schon. Macht, was ihr wollt."

Joshua Kimmich unter Jürgen Klopp: Was bedeutet das für seine DFB-Zukunft?

Grundsätzlich hatte Klopp die Rolle des Bayern-Profis bereits vor seinem ersten Lehrgang geklärt.

Kimmich bleibt Kapitän der deutschen Nationalmannschaft. Außerdem sieht der Bundestrainer den 31-Jährigen bevorzugt im zentralen Mittelfeld.

Bei der WM 2026 war Kimmich dagegen noch überwiegend als Rechtsverteidiger aufgelaufen.

Unter Klopp soll er wieder stärker auf jener Position eingesetzt werden, auf der er auch beim FC Bayern das Spiel organisiert.

Dass gleichzeitig mit Bischof, Pavlovic und Nmecha weitere Spieler für das Zentrum infrage kommen, bewertet der Bundestrainer nicht als Problem.

Vielmehr will Klopp unterschiedliche Besetzungen ausprobieren, um die Nationalmannschaft weniger abhängig von einzelnen Akteuren zu machen.

Eine Garantie auf einen dauerhaften Stammplatz ist damit zwar nicht verbunden. Klopps jüngste Aussagen bei DAZN lassen allerdings ebenfalls nicht erkennen, dass er Kimmich künftig aus seinen Planungen streichen möchte.

Joshua Kimmich bekommt Rückendeckung von Lothar Matthäus

Unterstützung erhielt der Nationalmannschaftskapitän zuletzt auch von Lothar Matthäus.

Der deutsche Rekordnationalspieler sprach sich gegenüber ran deutlich für Kimmich aus und stellte dessen Bedeutung als Führungsspieler heraus.

Insbesondere im zentralen Mittelfeld könne der Bayern-Profi seine Stärken besser einbringen als auf der rechten Abwehrseite.

Matthäus verwies dabei auch auf Kimmichs Bedeutung für den FC Bayern und warnte davor, erfahrene Leistungsträger bei der Nationalmannschaft vorschnell infrage zu stellen.

Dass Klopp mittlerweile mehrere starke Alternativen im Mittelfeld zur Verfügung stehen, ändere aus seiner Sicht nichts an Kimmichs Qualitäten.

Lothar Matthäus: Ex-Nationalspieler und TV-Experte

Bild: foto2press


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DFB-Team: Wann fällt die nächste Entscheidung über Kimmich?

Die nächsten Nations-League-Spiele der deutschen Nationalmannschaft finden im November statt.

Am 13. November gastiert das DFB-Team in Serbien, am 16. November folgt die Begegnung mit den Niederlanden.

Spätestens mit der nächsten Kadernominierung wird sich zeigen, welche Rolle Klopp seinem Kapitän für diese Partien zugedacht hat.

Fest steht bereits: Der Bundestrainer möchte die Diskussion um Kimmich nicht bei jeder Gelegenheit neu führen.

Seine Aussagen bei DAZN sind deshalb weniger als neue Personalentscheidung zu verstehen, sondern vielmehr als erneute Rückendeckung für einen seiner wichtigsten Führungsspieler.

Hinweis der Redaktion
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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