DFB-Team gegen Frankreich
Rudi Völler: Warum er kein richtiger Bundestrainer ist
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von Simon HartmannVöller ist überzeugt von Hannes Wolf
Bild: AFP/SID/INA FASSBENDER
Rudi Völler ist beim Spiel gegen Frankreich nicht als Bundestrainer eingetragen. Das hat einen bestimmten Grund.
Von Simon Hartmann
Rudi Völler hier, Rudi Völler da, offizieller Trainer beim Spiel der DFB-Elf gegen Frankreich war allerdings ein anderer:
Hannes Wolf.
Auf dem Spielberichtsbogen ist der ehemalige Stuttgart-Coach und nicht Sturm-Legende Völler als Trainer eingetragen. Das hat einen Grund.
Der Weltmeister von 1990 besitzt gar keine Trainerlizenz. Bereits bei seinem ersten DFB-Engagement war Völler auf dem Spielberichtsbogen nicht als Trainer, sondern lediglich als Teamchef aufgeführt.
Obwohl Völler in den letzten rund 20 Jahren immer wieder kurzzeitig als Übungsleiter, unter anderem für AS Rom und Bayer Leverkusen, in Erscheinung trat, machte er keine Trainer-Lizenz.
Im Gegensatz zu Völler besitzt Hannes Wolf hingegen eine UEFA-Pro-Lizenz - und das als einziger aus dem dreiköpfigen Trainerteam der deutschen Nationalmannschaft.
Sandro Wagner hatte seine Prüfung zur A-Lizenz erst im Juni abgelegt und bestanden. Die höchste aller Trainer-Lizenzen, den Fußball-Lehrer, möchte der ehemalige Bayern-Stürmer auch bald machen.
Das Wichtigste in Kürze
Das Spiel gegen Frankreich könnte für Völler auch das letzte auf der Trainerbank gewesen sein. Bis zur US-Tour der Nationalmannschaft im Oktober möchte Völler einen Nachfolger auf seinem Posten präsentieren.
In seiner Funktion als Sportdirektor bleibt er dem DFB-Team ohnehin erhalten.
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