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Nations League

DFB-Team: Jürgen Klopp startet mit XXL-Kader in die Nations League - Welcher Spieler sorgt für eine Überraschung?

Veröffentlicht:

von SID

ran Fußball

DFB: Bestätigt Ebnoutalib hier seine Nominierung?

Videoclip • 01:03 Min


Die erste Kadernominierung von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp steht bevor und dabei dürfen sich einige Spieler ernsthafte Hoffnungen machen, bei den kommenden Länderspielen im Kader zu stehen. Klopp wird mehr Spieler als üblicherweise in die Nationalmannschaft berufen. Von einem XXL-Kader ist die Rede.

Jetzt kommt die Jürgen-Klopp-Revolution - und Fans legen besser ein Bundesliga-Sonderheft bereit. Der Bundestrainer wird am Donnerstag für die ersten vier Spiele eines neuen DFB-Zeitalters einen ungewohnten XXL-Kader nominieren. Von mehr als 30 Spielern und sogar bis zu 40 ist die Rede, und damit auch von Namen, bei denen selbst Fachkundige Probleme mit der sofortigen Vereins-Zuordnung haben.

Weil das Fußball-Geschäft löchrig ist wie ein Sieb, kursieren zur grundlegend veränderten deutschen Nationalmannschaft bereits mehr oder weniger gesicherte Informationen im Überfluss. So soll Felix Keidel von der SV Elversberg um 10.00 Uhr auf dem DFB-Campus zu den großen Überraschungen gehören, ebenso werden wohl Younes Ebnoutalib (Eintracht Frankfurt) und Brajan Gruda (RB Leipzig) dabei sein. Vielleicht noch Paris Brunner aus Monaco? Hennes Behrens aus Augsburg? Rafael Pinto Pedrosa, aus der 2. Liga, vom Karlsruher SC? Alles ist möglich!

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Klopp: Chance für Spieler, "die damit noch gar nicht rechnen"

Allein damit erzeugt Klopp ein Gefühl von Aufbruch. Es soll ein Fußball-Ruck durch Deutschland gehen. "Ich habe wahnsinnig viele Ideen", versprach er, "es werden Spieler eine Chance bekommen, die damit noch gar nicht rechnen." Und, da war der Riesenkader schon angedeutet: "Ich werde nicht mit elf Mann durchpeitschen, die alle vier Spiele spielen."

Für den Wiederaufbau nach dem WM-Zusammenbruch unter Julian Nagelsmann hat Klopp sich in Klausur in Thüringen mit seinem Team auch auf die neue Nummer eins im Tor festgelegt: Marc-André ter Stegen soll es sein, wobei eine Rotation denkbar ist. Obwohl der Stamm weiter aus den WM-Verlierern um Kapitän Joshua Kimmich bestehen wird, werden andere, geläufige Namen wahrscheinlich fehlen. So zum Beispiel Deniz Undav und Oliver Baumann.

Klopp will "inspirieren", den Zuschauern soll beim Überfallfußball der Mund offenstehen: Der Bundestrainer spricht von einem "Wow"-Effekt. Dafür will er alle mitnehmen - den Deutschen Fußball-Bund scheint er schon für sich eingenommen zu haben. Und das nicht nur mit einem großen Grillfest.

Jürgen Klopp: "sehr nahbar für alle"

"Er geht in die Kantine, ist sehr nahbar für alle", berichtete DFB-Präsident Bernd Neuendorf. "Er hat alle Mitarbeiter versammelt und zu ihnen gesprochen." Klopp versuche, "diese Energie, die er versprüht, sobald er den Raum betritt, irgendwie zu übertragen auf alle".

Nun ist es an der Zeit, auch seine Spieler "anzuzünden". Am Freitag reist Klopp nach Herzogenaurach, um von dort die wichtigsten Spiele des Wochenendes zu verfolgen. Für letzte Erkenntnisse - und hoffentlich Verletzungsfreiheit, damit am Sonntag und Montag alle Nominierten zusammenkommen können.

Wie viele es sein werden, 28, 30, 35 oder 40 gar, wie die Berichterstattung der "Bild"-Zeitung es vermuten lässt? Das hängt davon ab, wie Klopp sein Debüt in Amsterdam gegen die Niederlande (24. September, ab 20:45 Uhr im Liveticker) und die weiteren Nations-League-Spiele gegen Griechenland (27. September, ab 20:45 Uhr im Liveticker & 4. Oktober, ab 20:45 Uhr im Liveticker) und Serbien (1. Oktober, ab 20:45 Uhr im Liveticker) plant. "Ich war schon immer mutig und werde es auch bleiben", versprach er.

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DFB-Kader: Klopp wird für Überraschungen sorgen

Also: Mit kleineren Anpassungen zwischendurch? Oder einem größeren Wechsel zur "Halbzeit" des riesigen Länderspielfensters? Ein Beispiel zur Orientierung: Ralf Rangnick berief gerade in Österreich 27 Spieler - und 16 weitere auf Abruf. Fakt ist: Für jedes Spiel darf Klopp gemäß UEFA-Regularien nur 20 Feldspieler plus drei Torhüter melden. Je größer sein Anfangskader, desto größer die Streichliste.

Klopp will nichts dem Zufall überlassen. Er hatte vorab 57 Feldspieler mit Nationalelf-Potenzial identifiziert, seine Ideen festigte er auf einer Deutschland-Reise zu vielen Vereinen und in Dutzenden Telefonaten. Einige müssen für die Angerufenen extrem positiv gewesen sein, andere weit weniger erfreulich. Wer jetzt nicht zum XXL-Kader gehört, darf sich vorerst maximal dem erweiterten Blickfeld zurechnen. Das würde auf Undav zutreffen, aber die Tür bleibt offen.

Mehrere bekannte Gesichter werden für die Fans nicht oder nicht mehr im DFB-Trikot zu sehen sein. Manuel Neuer und Antonio Rüdiger haben ihre Karriere in der Nationalmannschaft beendet, Leon Goretzka ist nicht fit, Leroy Sané in der Türkei außer Form. Auch für Nick Woltemade könnte es eng werden.

Auch interessant: Jürgen Klopp nominiert DFB-Kader: Nicht Havertz oder Wirtz - England-Legionär spielt sich in den Fokus

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