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Jürgen Klopp sucht neuen DFB-Torwart: Nummer 1 steht wohl fest, WM-Fahrer kassiert Nackenschlag
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von ran.deran Fußball
DFB-Kadernominierung: Fans empört über Leaks
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Vor Jürgen Klopps erster Kader-Nominierung zeichnet sich eine Entscheidung im deutschen Tor ab. Hinter dem Favoriten kämpfen mehrere Kandidaten um ihre Chance. Ausgerechnet ein alter Bekannter könnte das Rennen machen.
Jürgen Klopp hat die wichtigste Frage im deutschen Tor offenbar beantwortet. Nach Informationen der "Bild" soll Marc-Andre ter Stegen die neue Nummer eins der Nationalmannschaft werden. Oliver Baumann erhält demnach keine Einladung für die kommenden vier Länderspiele.
Offiziell stellt der Bundestrainer seinen ersten Kader am Donnerstag, 17. September, um 10 Uhr vor. Inzwischen bestätigte allerdings ter Stegens Trainer bei Ajax Amsterdam, der Spanier Michel, die Nominierung.
"Marc erholt sich von einer schweren Verletzung", begründete der Coach den Verzicht auf ter Stegen im Ligaspiel am Dienstagabend gegen Willem II Tilburg, "und nun steht eine Länderspielpause an".
Er halte daher "den jetzigen Zeitpunkt für günstig", Ersatzmann Maarten Paes spielen zu lassen, damit sich ter Stegen "für das Spiel am Samstag sowie die anschließende Länderspielpause richtig erholen kann", erläuterte Míchel. Weiter sagte er: "Sollte ter Stegen zur Nationalmannschaft reisen – was wahrscheinlich ist –, haben wir danach Zeit, weiter an seiner Genesung zu arbeiten."
Nach Manuel Neuers erneutem Rücktritt müsste Klopp damit vor allem die Besetzung hinter seinem geplanten Stammtorhüter klären. Dabei geht es auch um die Frage, welchen jüngeren Kandidaten er frühzeitig an eine größere Rolle heranführen möchte.
Zusätzliche Möglichkeiten könnte ein erweitertes Aufgebot eröffnen. Laut "Sky" erwägt das Trainerteam einen deutlich größeren Trainingskader für die lange Länderspielphase. Wie viele Torhüter dazugehören werden, ist bislang offen.
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ran zeigt die Kandidaten und gibt eine Prognose ab.
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Marc-Andre ter Stegen: Offenbar Jürgen Klopps neue Nummer eins
Für Marc-Andre ter Stegen deutet sich nach schwierigen Monaten die nächste Chance im Nationalteam an. Der 34-Jährige hatte die Weltmeisterschaft verletzungsbedingt verpasst. Seit seiner Leihe vom FC Barcelona zu Ajax Amsterdam sammelt er wieder regelmäßig Spielpraxis.
Den Austausch mit Klopp hatte ter Stegen bereits Anfang September bestätigt. "Es war ein wirklich tolles Gespräch", sagte er bei "Sky". Zugleich betonte er, zunächst gesund bleiben und seine Leistungen im Verein zeigen zu wollen. Lothar Matthäus hatte ihm daraufhin gute Chancen auf den Stammplatz eingeräumt.
ran-Prognose: Ter Stegen steht vor der Rückkehr als Stammtorhüter. Bewahrheiten sich die Berichte, erhält er beim Neustart zunächst das Vertrauen. Eine Garantie für kommende Turniere lässt sich daraus noch nicht ableiten.
Oliver Baumann: Nach der WM-Enttäuschung droht die nächste Absage
Oliver Baumann wäre der erste prominente Verlierer der neuen Torwartordnung. Laut "Bild" plant Klopp die bevorstehende Länderspielphase ohne den 36-Jährigen von der TSG Hoffenheim.
Dabei hatte Baumann in der WM-Qualifikation noch als Nummer eins gespielt, während ter Stegen verletzt fehlte. Erst vor der Endrunde holte Julian Nagelsmann Manuel Neuer zurück. Baumann blieb bei der Weltmeisterschaft die Reservistenrolle.
Seinen Kontakt zum neuen Bundestrainer bestätigte er gegenüber der "Bild": "Ja, ich hatte mit ihm Kontakt. Alles Weitere wird er am Donnerstag sagen." Eine eigene Erklärung zur bevorstehenden Kaderentscheidung gab er damit nicht ab.
ran-Prognose: Für die ersten Spiele unter Klopp sieht es nach einer Nichtberücksichtigung aus. Ein endgültiges Ende seiner Nationalmannschaftskarriere ist damit noch nicht bestätigt. Aber wahrscheinlich.
Der Hoffenheimer bestätigt Kontakt zum Bundestrainer - heir trafen sie 2017 aufeinander
Bild: Jan Huebner
Jonas Urbig: Matthäus wirbt für einen langfristigen Aufbau
Jonas Urbig bleibt unabhängig von ter Stegens möglicher Beförderung ein interessanter Kandidat. Der 23-Jährige war bei der Weltmeisterschaft als Trainingstorhüter dabei und kennt das Umfeld der Nationalmannschaft bereits.
Beim FC Bayern München steht weiterhin Manuel Neuer vor ihm. Zuletzt durfte Urbig allerdings beim Bundesliga-Auswärtsspiel in Elversberg beginnen. Auch im DFB-Pokal beim VfL Osnabrück hatte er gespielt.
Matthäus empfiehlt in seiner Kolumne für "Sky", Urbig gezielt als künftigen Stammtorhüter aufzubauen. Sein Argument: "Vom Alter her ist er derjenige, der die meisten Turniere spielen kann." Gleichzeitig verweist der Rekordnationalspieler auf die geringere Spielpraxis gegenüber mehreren Konkurrenten.
ran-Prognose: Eine Einladung und der behutsame Aufbau hinter einem erfahrenen Stammtorhüter würden zusammenpassen.
Manuel Neuers Vertreter durfte kurz vor der ersten Klopp-Nominierung gegen den SV Elversberg im Tor stehen
Bild: Jan Huebner
Noah Atubolu: Mit Elfmeterrekord in Richtung Nationalmannschaft
Noah Atubolu hat kurz vor der Kadernominierung ein weiteres sportliches Argument geliefert. Beim 3:1 von Eintracht Frankfurt beim 1. FSV Mainz 05 parierte er seinen sechsten Bundesliga-Elfmeter in Folge.
Damit baute der 24-Jährige seinen eigenen Ligarekord aus. Nach dem Wechsel vom Sport-Club Freiburg nach Frankfurt steht er regelmäßig zwischen den Pfosten.
Matthäus nennt auch Atubolu als Alternative und verweist auf dessen Spielrhythmus. Im Vergleich zu den älteren Bewerbern bringt der Frankfurter zudem eine längere Perspektive für die Nationalmannschaft mit.
ran-Prognose: Atubolu verbindet Bundesliga-Praxis mit Entwicklungspotenzial. Das macht ihn zu einem plausiblen Kandidaten für einen Platz hinter ter Stegen. Seine Elfmeterstärke ist dabei ein zusätzliches Argument.
Der Frankfurter Torwart patzte gegen die Augsburger schwer.
Bild: Jan Huebner
Loris Karius: Matthäus sieht Chancen für Klopps früheren Torhüter
Mit Loris Karius taucht plötzlich ein weiterer Name in der Diskussion um das deutsche Tor auf. Der 33-Jährige zeigte beim 0:0 des FC Schalke 04 gegen den FC Bayern eine herausragende Leistung und hatte großen Anteil daran, dass der Aufsteiger dem deutschen Rekordmeister einen Punkt abnahm.
Auch Manuel Neuer erkannte die Leistung seines Gegenübers anschließend an. "Er ist die richtige Wahl zum Player of the Match, er hat die drei großen Chancen, die wir hatten, vereitelt. Das war der Schlüssel", sagte die langjährige deutsche Nummer 1 bei "Sky",
"Sky"-Experte Lothar Matthäus ging anschließend noch einen Schritt weiter und brachte Karius als möglichen Kandidaten für das DFB-Team ins Gespräch: "Er hat es voll verdient, nicht nur wegen seiner zwei Weltklasse-Paraden. Auch die Ruhe, die er ausgestrahlt hat. Solche Leistungen wie heute helfen natürlich, die Tür weiter aufzustoßen." Inzwischen bekommt Karius weitere prominente Unterstützung. Auch der frühere Nationalspieler Dietmar Hamann brachte den 33-Jährigen bei "Sky90" als mögliche Option für Klopp ins Spiel.
Karius sei Schalkes "größter Trumpf" und strahle viel Ruhe und Souveränität aus, erklärte Hamann. Angesichts der offenen Situation im deutschen Tor würde es ihn nicht überraschen, wenn Karius beim DFB eine Rolle spiele. Dabei verwies Hamann auch auf die Konkurrenz: Ter Stegen müsse nach seiner langen Pause erst wieder dauerhaft überzeugen, Nübel spiele inzwischen in der Türkei und Urbig komme beim FC Bayern hinter Manuel Neuer bislang nur unregelmäßig zum Einsatz.
Loris Karius ließ all die Lobeshymnen auch nach dem ersten Sieg der Schalker nach dem Bundesliga-Aufstieg gegen Union Berlin nicht zu nah an sich ran. Der Ex-Unioner trumpfte dabei vor allem in der zweiten Halbzeit auf, rettete sein Team in der Schlussphase gleich mehrmals mit starken Paraden und wurde folgerichtig zum Man of the Match gekürt. "Der sammelt die Trophäen. Er braucht bald ein neues Regal. Aber da werden wir ihm auch helfen", sagte Trainer Miron Muslic bei Sky.
Aber: Nein, Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp habe Karius noch nicht gehabt, erklärte der Torhüter von Schalke 04 nach dem lang ersehnten ersten Bundesliga-Sieg seit der Rückkehr der Königsblauen, an dem er großen Anteil hatte, bei Sky. "Ich schätze weder irgendwas realistisch noch unrealistisch ein", sagte der Keeper mit Blick auf eine mögliche DFB-Nominierung: "Ich mache mir darüber keine Gedanken, um ehrlich zu sein."
Er versuche, seiner Mannschaft "Woche für Woche zu helfen", betonte Karius nach dem 3:1 (1:0) bei Union Berlin am Freitagabend: "Wenn mich Leute damit in Verbindung bringen, ist das eine Auszeichnung für die Leistung, die ich bringe, das ist toll. Alles andere obliegt mir nicht. Ich mache einfach weiter – täglich hart arbeiten, gut spielen. Alles andere kommt oder nicht."
Angesprochen auf die Möglichkeit einer Nominierung von Karius durch Klopp, der seinen ersten Kader am 17. September bekanntgibt, hielt sich Muslic zurück. "Deutschland hat einen fantastischen Bundestrainer und der wird die richtigen Leute nominieren. Da bin ich tiefenentspannt", sagte der Coach auf der Pressekonferenz.
Robin Gosens, der für den ersten Schalker Bundesliga-Treffer seit 1203 Tagen gesorgt hatte, würde es seinem Teamkollegen "von ganzem Herzen gönnen, weil ich weiß, wie wichtig ihm das wäre".
Brisant macht die Personalie vor allem die gemeinsame Vergangenheit mit Jürgen Klopp. Der heutige Bundestrainer holte Karius 2016 vom 1. FSV Mainz 05 zum FC Liverpool. Im Januar 2018 machte Klopp den Deutschen schließlich zu seiner festen Nummer eins.
Wenige Monate später folgte allerdings der Tiefpunkt von Karius' Karriere. Im Champions-League-Finale 2018 gegen Real Madrid unterliefen ihm bei der 1:3-Niederlage zwei folgenschwere Fehler. Im Sommer verpflichtete Liverpool anschließend Alisson Becker als neue Nummer eins, Karius wurde später verliehen.
Nun könnten sich die Wege der beiden theoretisch wieder beim DFB kreuzen.
ran-Prognose: Eine Nominierung von Karius wäre derzeit eine Überraschung. Der Schalke-Keeper verfügt aber über Bundesliga- und internationale Erfahrung und präsentiert sich aktuell in starker Form. Zudem kennt Klopp seine Qualitäten aus gemeinsamen Liverpool-Zeiten bestens. Kann Karius dieses Niveau halten, dürfte zumindest die Diskussion um eine mögliche DFB-Chance weitergehen.
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Diant Ramaj: BVB-Leihgabe startet in Kopenhagen durch
Taucht kurz vor Jürgen Klopps erster Kadernominierung noch ein neuer Name im Rennen um die Plätze im DFB-Tor auf?
Diant Ramaj hat bei seiner erneuten Leihe zum FC Kopenhagen einen starken Start hingelegt. Der 24-Jährige musste sich zunächst gedulden, hat inzwischen aber den Platz zwischen den Pfosten übernommen.
Die Bilanz kann sich sehen lassen: Alle vier bisherigen Pflichtspiele mit Ramaj im Tor gewann Kopenhagen. Auf ein 4:1 gegen Inter Turku in der Conference-League-Qualifikation folgten ein 3:1 gegen Sönderjyske sowie zwei Zu-null-Siege gegen den FC Nordsjaelland (2:0) und Odense BK (5:0).
Damit musste Ramaj in vier Partien lediglich zwei Gegentreffer hinnehmen. Gerade zuletzt präsentiert sich der frühere Frankfurter und Heidenheimer in guter Form.
Von seinen Qualitäten ist auch Kopenhagens Trainer Bo Svensson überzeugt. Bereits bei Ramajs Verpflichtung lobte der frühere Bundesliga-Trainer dessen Ruhe am Ball, seine Fähigkeiten im Spielaufbau sowie seine Präsenz und Siegermentalität.
Für Deutschland wäre Ramaj kein völlig Unbekannter. Der gebürtige Stuttgarter durchlief mehrere deutsche Nachwuchsauswahlen und absolvierte unter anderem Länderspiele für die U19 und U20.
Beim BVB besitzt Ramaj noch einen Vertrag bis 2029, wurde aufgrund der starken Konkurrenz um Gregor Kobel für diese Saison aber erneut nach Kopenhagen verliehen. Die Dänen besitzen eine Kaufoption.
Ob Ramaj auch in Klopps Überlegungen für die A-Nationalmannschaft eine Rolle spielt, ist bislang nicht bekannt. Seine jüngsten Leistungen sorgen aber zumindest dafür, dass der 24-Jährige im offenen Rennen um die Zukunft im deutschen Tor wieder stärker auf sich aufmerksam macht.
ran-Prognose: Für Klopps ersten Kader wäre eine Nominierung Ramajs weiterhin eine Überraschung. Der Keeper bringt allerdings ein interessantes Profil mit und sammelt in Kopenhagen die für seine Entwicklung wichtige Spielpraxis. Hält seine aktuelle Form an, könnte er mittelfristig zu einer weiteren Option für das DFB-Tor werden.
Die BVB-Leihgabe überzeugt beim FC Kopenhagen im Tor
Bild: Gonzales Photo
Finn Dahmen: Weiter auf gutem Niveau
Finn Dahmen setzt seinen starken Saisonstart fort. Nach dem 3:0 gegen Schalke und dem 4:1 bei Eintracht Frankfurt kassierte er beim 2:2 gegen Bayer Leverkusen zwar zwei Gegentore, war dabei allerdings machtlos.
Dabei zeigte Dahmen einmal mehr eine Glanzparade, als er einen Ball von Leverkusens Fernandez stark abwehrte und so den Augsburger Bundesliga-Startrekord von sieben Punkten aus drei Spielen festhielt.
ran-Prognose: Dahmen gehört inzwischen mehr als nur zum erweiterten Kandidatenkreis. Klopp sah ihn bereits beim Saisonauftakt gegen Schalke persönlich, es folgten weitere überzeugende Auftritt. Eine Nominierung am 17. September wäre keine große Überraschung mehr.
Der Torhüter überzeugte gegen Schalke vor den Augen von Jürgen Klopp
Bild: Lucca Fundel
Alexander Nübel: Rekord für den aussortierten Nationalspieler
Jahrelang galt Alexander Nübel als Neuer-Erbe bei den Bayern. Dazu kam es aber nie. Erst wurde der Keeper so lange per Leihe beim VfB Stuttgart geparkt, bis ihm Urbig in München den Rang abgelaufen hatte. Nun ist er zu Besiktas Istanbul gewechselt. Dort schwärmen Fans und Medien bereits nach den ersten Testspielauftritten vom Keeper.
Es schien fraglich, ob er sich unter einem Bundestrainer Klopp in der türkischen Süper Lig besser ins Schaufenster spielen kann als die Konkurrenten. Doch Nübel sorgte am Bosporus schnell mit Leistung für Schlagzeilen: Der 29-Jährige kassierte in den ersten sechs Pflichtspielen kein einziges Tor und stellte damit eine europäische Bestmarke von Alexander Manninger beim FC Arsenal ein.
Erst im siebten Spiel für Besiktas musste er beim 0:1 gegen Alanyaspor das erste Gegentor hinnehmen.
ran-Prognose: Nach der WM-Nominierung schien eine längere DFB-Durststrecke möglich. Doch wenn Konkurrenten patzen und Nübel sich weiter so stark präsentiert dürfte bei Klopp das Leistungsprinzip zählen.
Bernd Leno: Unter Nagelsmann keine Lust auf Backup-Rolle - Sinneswandel für Klopp?
Seit 2015 führen Bernd Leno und die Nationalmannschaft eine On-Off-Beziehung: Denn in diesen elf Jahren war Leno immer wieder Teil des Kaders – zuletzt 2024 – doch in all der Zeit kam der inzwischen 34-Jährige auf lediglich neun Länderspiele. Im Herbst 2024 wollte Nagelsmann Leno als Backup nominieren, doch der lehnte dankend ab.
Leno hat inzwischen im Interview mit "RTL/Sky"explizit gesagt, dass er eine Rückkehr "niemals ausschließen" werde und Klopp ihn aus der Premier League kenne. Sehen wir also doch ein DFB-Comeback?
ran-Prognose: Lenos Zeit in der Nationalmannschaft ist wahrscheinlich trotzdem vorbei – für die Backup-Rolle hätte der DFB genügend andere Kandidaten. Für eine Berufung müsste Leno wohl außergewöhnliche Leistungen in England zeigen.
Dennis Seimen: Ein Versprechen für die Zukunft
Noch kein einziges Bundesliga-Spiel und dennoch in dieser Liste? Durchaus: Denn Dennis Seimen hat als Leihgabe des VfB Stuttgart an den SC Paderborn eine so starke Zweitliga-Saison hinter sich, dass die Schwaben dem 20-Jährigen nun den Posten als neue Nummer eins zutrauen. Auch in der deutschen U21 durfte Seimen bereits viermal starten. Aktuell fällt der Stuttgarter aber noch mit einer Oberschenkelverletzung aus - sein Comeback wird Ende September erwartet.
ran-Prognose: Kurzfristig noch keine Option, aber je nach Impact in der Bundesliga ein Kandidat für die mittelfristige Zukunft.
Mio Backhaus: Als Youngster ins DFB-Team – oder kommt alles ganz anders?
In der deutschen U21 lieferten sich Mio Backhaus und Seimen zuletzt schon ein Duell um den Platz im Tor. Wird dies auch das Duell der Zukunft in der A-Nationalmannschaft? Nach einer guten Saison bei Werder Bremen wechselt der 22-Jährige für kolportierte zwölf Millionen Euro zum SC Freiburg, wo er Atubolu beerben soll. Allerdings hat der Sohn einer japanischen Mutter, der Teile seiner Kindheit in Japan verbrachte, auch die Option, für den japanischen Verband aufzulaufen.
ran-Prognose: Backhaus hat Seimen schon Bundesliga-Erfahrung voraus. Stimmen die Leistungen auch in Freiburg und sieht der Bundestrainer Potenzial in ihm, würde sich eine Nominierung mittelfristig auszahlen, um im Rennen mit dem japanischen Verband vorzulegen.
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