Fußball
FC Bayern vs. BVB: Jürgen Klopp nach überraschendem Verzicht wieder da - und sorgt für besonderen Moment
Aktualisiert:
von Christoph Gailerran Fußball Bundesliga
Klassiker elektrisiert das Netz! BVB-Fans ätzen gegen Harry Kane
Videoclip • 02:51 Min
Jürgen Klopp hatte zuletzt überraschend auf ein Bayern-Spiel verzichtet. Nun zeigte sich der Bundestrainer beim Klassiker gegen Dortmund - mit Ehefrau Ulla.
Erst fehlte er überraschend, jetzt war er wieder da: Bundestrainer Jürgen Klopp hat am Samstagabend (31. Oktober) das Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund besucht.
Der 59-Jährige verfolgte das 2:2 in der Allianz Arena von der Tribüne aus. Begleitet wurde er dabei von seiner Ehefrau Ulla.
Dabei hatte Klopp zuletzt noch mit einer überraschenden Entscheidung für Aufsehen gesorgt: Das Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen RB Leipzig hatte sich der Bundestrainer nicht persönlich im Stadion angesehen.
Nun ließ er sich den Klassiker gegen seinen ehemaligen Verein Borussia Dortmund nicht entgehen. Und schon vor dem Anpfiff gab es für Klopp einen besonderen Moment.
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FC Bayern gegen BVB: Jürgen Klopp applaudiert Harry Kane
Vor dem Bundesliga-Kracher wurde Bayern-Stürmer Harry Kane für seinen Gewinn des Ballon d'Or geehrt.
Der englische Nationalmannschaftskapitän präsentierte den Goldenen Ball vor den eigenen Fans in der Allianz Arena. Begleitet wurde er dabei von seiner Familie.
Auch auf der Tribüne gab es Applaus für den Bayern-Star. Wie die "Bild" berichtet, verfolgten Klopp und seine Ehefrau Ulla die Ehrung und spendeten Kane Beifall.
Anschließend sah der Bundestrainer ein abwechslungsreiches Topspiel.
Konrad Laimer brachte den FC Bayern in der 38. Minute in Führung. Serhou Guirassy glich nach der Pause für den BVB aus (60.), ehe Dayot Upamecano die Münchner erneut nach vorne brachte (66.).
Doch Dortmund schlug noch einmal zurück: Fabio Silva erzielte in der 89. Minute den Treffer zum 2:2-Endstand.
Jürgen Klopp (mit Schiebermütze), daneben seine Ehefrau Ulla
Bild: Jan Huebner
Jürgen Klopp: Darum hatte der Bundestrainer zuletzt auf ein Bayern-Spiel verzichtet
Der Stadionbesuch ist auch deshalb interessant, weil Klopp erst vor zwei Wochen mit seiner Spielauswahl für Verwunderung gesorgt hatte.
Wie die "Bild" damals berichtete, verzichtete der Bundestrainer auf einen Besuch beim Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig.
Die Münchner feierten einen deutlichen 6:1-Erfolg. Klopp war stattdessen am darauffolgenden Tag in der BayArena in Leverkusen zu Gast.
Der frühere Liverpool-Trainer nutzt seine stadionfreien Länderspielwochen regelmäßig, um mögliche Kandidaten für die Nationalmannschaft persönlich zu beobachten.
Dass er sich beim Leipzig-Spiel nicht in der Allianz Arena zeigte, bedeutete allerdings nicht, dass er die Bayern-Stars aus den Augen verloren hätte.
Beim Klassiker gegen Dortmund konnte sich Klopp nun erneut ein Bild von zahlreichen deutschen Nationalspielern machen.
Wieder in seinem Element: Joshua Kimmich
Bild: picture-alliance/SID/Jenni Maul
DFB-Team: Klopp sieht Kimmich-Rückkehr und weitere Nationalspieler
Besonders interessant dürfte für den Bundestrainer die Rückkehr von Joshua Kimmich gewesen sein.
Der 31-Jährige stand gegen Borussia Dortmund nach drei verpassten Bayern-Spielen wieder in der Startelf.
Neben dem DFB-Kapitän liefen bei den Münchnern unter anderem Aleksandar Pavlovic und Dayot Upamecano auf. Auch auf Dortmunder Seite standen mit Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Felix Nmecha mehrere Nationalspieler beziehungsweise DFB-Kandidaten auf dem Platz.
Für Klopp bietet das Topspiel damit zusätzliche Eindrücke vor den nächsten Länderspielen.
Gerade im zentralen Mittelfeld hatte der Bundestrainer zuletzt verschiedene Formationen ausprobiert. Die Diskussion über Kimmichs Rolle im DFB-Team wollte Klopp allerdings nicht weiter anheizen.
Beim Champions-League-Spiel des FC Bayern gegen Arsenal hatte er bei DAZN betont, dass er aus den guten Leistungen seiner anderen Mittelfeldspieler keine erneute Kimmich-Debatte machen wolle.
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Jürgen Klopp: Wann nominiert er den nächsten DFB-Kader?
Bereits im November stehen für Klopp die nächsten Pflichtspiele mit der deutschen Nationalmannschaft an.
Am 13. November trifft die DFB-Auswahl auswärts auf Serbien, am 16. November folgt das Heimspiel gegen die Niederlande.
Nach den ersten vier Nations-League-Begegnungen stehen für das deutsche Team fünf Punkte zu Buche.
Für Klopp geht es nun darum, die Erkenntnisse aus den bisherigen Länderspielen und seinen Stadionbesuchen in die nächste Kadernominierung einfließen zu lassen.
Ob sich durch den Klassiker zwischen Bayern und Dortmund neue Optionen ergeben haben, wird sich spätestens bei der Bekanntgabe seines nächsten Aufgebots zeigen.
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