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Nick Woltemade erklärt seine Torflaute: "Im Moment ein komplett Anderer als zu Saisonbeginn"
Veröffentlicht:
von Malte Ahrensran Fußball
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Videoclip • 03:45 Min
Nick Woltemade ist nach seinem erfolgreichen Start bei Newcastle United zuletzt etwas in die Kritik geraten. Nun erklärt er seine Torflaute im Jahr 2026.
Nick Woltemade war im Sommer vom VfB Stuttgart zu Newcastle United in die Premier League gewechselt und legte einen furiosen Start mit vier Toren in den ersten fünf Spielen hin.
Im Jahr 2026 ist seine Trefferquote allerdings deutlich gesunken, nur zum 3:1 im FA Cup bei Aston Villa steuerte er ein Tor bei. Oft wird von einer Formkrise gesprochen. Der Stürmer selbst gibt dem Ganzen einen anderen Grund.
Der 24-Jährige gab der "Süddeutschen Zeitung" ein Interview, in dem er zur Kritik Stellung nahm: "Wenn mir jemand eine Formkrise unterstellt, würde ich einfach mal behaupten, dass derjenige nicht viele Spiele von Newcastle United sieht."
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Umstellung statt Formtief: Woltemade trotzt seinen Kritikern
So befinde er sich nicht in einem Formtief, sondern seine Rolle in Newcastle habe sich geändert. "Ich spiele auf einer ganz anderen Position als noch zu Saisonbeginn", erläuterte er weiter.
Eine Position weiter hinten. Im System von Trainer Eddie Howe übernimmt der großgewachsene Rechtsfuß mehr Aufgaben gegen den Ball.
Statt auf seine Scorer zu schauen, möchte Woltemade auf eine andere Statistik verweisen: "Ich bin im Moment ein komplett anderer Nick Woltemade, als ich das zu Saisonbeginn war. Im Moment müsste man mich eher danach bewerten, wie ich meine Zweikämpfe führe oder die Räume sichere."
Ihn selbst macht der Positionswechsel nicht verrückt, sondern kommt ihm entgegen: "Ich schieße dadurch viel weniger Tore, klar. Aber ich bin da völlig entspannt, ich finde es gar nicht schlecht, mein Repertoire zu erweitern."
Woltemade: Vielseitigkeit zahlt sich aus
Etwas verwunderlich scheint die Umstellung dennoch zu sein. Hatte Woltemade doch nach seinem Transfer als Stürmer gleich getroffen und sich gut in der Premier League etabliert.
Der Positionswechsel hat vor allem mit Verletzungen zu tun, wie der DFB-Stürmer erklärt: "Da sind mehrere Sachen zusammengekommen. Ich habe dann eine Position weiter hinten gespielt, und ich glaube, ich habe es da auch ganz gut gemacht."
Ein Treffer im Nationaltrikot hätte daher umso besser getan. Doch auch dort bleibt der 1,98-Meter-Mann gelassen: "Wir spielen bei der Nationalmannschaft gar nicht mit einer klassischen Neun, wir spielen mit vielen Positionswechseln, gehen in die Zwischenräume oder auch mal in die Tiefe."
Nicht nur im Verein, sondern auch beim DFB scheint Woltemade also sein Repertoire voll ausspielen zu können und seine Vielseitigkeit gewinnbringend in das Mannschaftsgefüge einzubringen.
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