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Regionalliga: Wegen Reform-Plänen - "Warnstreik" zwischen Lok Leipzig und Halle
Veröffentlicht:
von ran.deran Fußball Bundesliga
BVB - Netzreaktionen: Fans kritisieren Führungsetage nach Niederlage heftig
Videoclip • 01:35 Min
Um im Rahmen der geplanten Regionalliga-Reform gegen die Pläne des DFB ein Zeichen zu setzen, kam es in der Partie zwischen Lok Leipzig und dem Halleschen FC (0:0) zu kuriosen Szenen auf dem Feld.
Das Duell in der Regionalliga Nordost zwischen Tabellenführer Lok Leipzig und dem Halleschen FC (0:0) wurde am Samstag unter kuriosen Begleitumständen bestritten.
Denn die Akteure beider Teams verabredeten sich offensichtlich zu einer Art "Warnstreik" gegen die Reformpläne des DFB für die Regionalliga.
Beide Teams standen sich in den ersten 30 Sekunden der Partie einfach tatenlos gegenüber, nachdem der Unparteiische das Spiel angepfiffen hatte.
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Regionalliga: Fans fordern Umsetzung des Kompassmodells
Für die Ost-Klubs und ihre Anhänger ist demnach klar, dass sie sich für das sogenannte Kompassmodell einsetzen bei der angestrebten Regionalliga-Reform.
Hierbei entscheiden die kürzesten Fahrtstrecken über die Einteilung der künftigen Regionalliga-Staffeln. Allerdings steht weiterhin auch das Regionenmodell zur Diskussion.
Dies hätte etwa zur Folge, dass es künftig kein Duell mehr zwischen Lok Leipzig und Halle geben würde, obwohl die Städte nur durch 40 Kilometer getrennt sind. Beim Kompassmodell wären Lok und Halle hingegen immer in derselben Regionalliga-Staffel.
Sollte aber tatsächlich das Regionenmodell umgesetzt werden, stünden für Leipzig zukünftig etwa Spiele gegen FC Memmingen auf dem Programm. Halle müsste derweil gegen Teams wie den SC Weichespielen.
"Der Kompass zeigt stets den richtigen Weg": Fans mit klarer Botschaft an den DFB
Einige Wochen vor der Entscheidung des DFB rund um die Regionalliga-Reform, die am 14. Mai entschieden werden soll, setzten die Fans in Leipzig neben den Spielern auch noch mal ein klares Zeichen für das Kompassmodell. "Der Kompass zeigt stets den richtigen Weg!", stand auf einem Transparent im Gästesektor, "niemals in Richtung egozentrischer Wessifunktionäre! Aufstiegsreform, jetzt!"
Sollte es zu keiner Regionalliga-Reform oder der Entscheidung für das Regionenmodell kommen, drohen laut "Bild" künftig sogar noch schärfere Protestaktionen. Bislang steigen aus den fünf Regionalligen nur drei Meister direkt auf.
In dieser Saison gibt es zudem die Relegation um den Aufstieg zwischen den Meistern der Regionalliga Nordost und der Regionalliga Bayern. Damit könnte es Lok Leipzig betreffen, der Klub führt die Regionalliga Nordost nach 30 Spielen mit 65 Punkten an. Der härteste Verfolger Carl Zeiss Jena hat 63 Zähler.
Auch interessant: Süle und Ryerson als Unglücksraben, Offensive enttäuschend - die Noten der BVB-Stars
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