WM-Qualifikation
PSG-Zoff mit Verband: Ousmane Dembele wochenlang verletzt
Aktualisiert:
von SID/ran.deDembele fehlt Verein und Nationalmannschaft wochenlang
Bild: AFP/SID/JOHN THYS
Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain muss lange auf Ousmane Dembele verzichten. Seine Verletzung bei einem Länderspiel für Frankreich sorgt nun für Zoff zwischen dem französischen Verband und PSG.
Der Angreifer der französischen Nationalmannschaft zog sich am Freitagabend beim 2:0-Sieg zum Auftakt der WM-Qualifikation gegen die Ukraine einen Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel zu, wie der französische Fußballverband FFF mitteilte.
Der ehemalige BVB-Spieler wird "sechs bis acht Wochen" ausfallen, erfuhr die französische Nachrichtenagentur "AFP" am Samstag aus dem Umfeld des Spielers.
Bei Paris Saint-Germain sorgte die Verletzung laut französischen Medienberichten für großen Unmut.
Laut "L'Equipe" bemängelten Vereinsverantwortliche einen "respektlosen" Umgang, nachdem man von Vereinsseite auf ein erhöhtes Verletzungsrisiko des zuletzt angeschlagenen Dembele hingewiesen habe. "Es ist völlig verrückt, ihn spielen zu lassen", zitierte "Le Parisien" eine Stimme aus dem Vereinsumfeld.
PSG wohl ohne Dembele im Kracher gegen FC Barcelona
Auch Dembélés Vereins- und Nationalmannschaftskollege Désiré Doué (20), den Dembélé zur Halbzeit ersetzt hatte, fällt vorerst verletzt aus. Der Außenstürmer zog sich einen Muskelfaserriss in der rechten Wade zu und fehlt laut mehreren Medienberichten rund vier Wochen.
Beide Profis haben das französische Teamquartier bereits verlassen, Nationaltrainer Didier Deschamps nominierte den früheren Bayern-Profi Kingsley Coman (29) nach.
Die Ausfälle treffen PSG und die französische Nationalmannschaft, die am Dienstag Island zu ihrem zweiten Qualifikationsspiel für die Weltmeisterschaft empfängt, zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt.
Bei PSG verpasst der Ballon-d'Or-Kandidat Dembélé unter anderem das Klassikerspiel der Ligue 1 gegen Olympique Marseille am 21. September und das Champions-League-Spitzenspiel gegen seinen Ex-Klub FC Barcelona am 1. Oktober.

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