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WM 2026: Cristiano Ronaldo wird für Portugal zum Problem - ein Kommentar
Aktualisiert:
von Christian Stüweran Fußball
WM 2026: CR7 mit Horror-Zahlen - Netz fordert Bankplatz
Videoclip • 01:09 Min
Portugal legt gegen DR Kongo einen Fehlstart in die WM hin, Cristiano Ronaldo ist keine große Hilfe. "CR7" scheint in der Mannschaft nicht mehr den Rückhalt wie früher zu haben, Trainer Roberto Martínez steht vor einer schweren Entscheidung. Ein Kommentar.
Es war eine Szene mit Symbolwert.
Eine Hereingabe von rechts nahm Cristiano Ronaldo in der 68. Spielminute direkt und zielte am Tor vorbei. Der Superstar übersah den besser postierten Bruno Fernandes in seinem Rücken, der Mittelfeldspieler von Manchester United ging sofort auf die Knie und beschwerte sich mit erhobenen Händen in Richtung von "CR7".
Es hätte das 2:1 für Portugal sein können, stattdessen blieb es beim 1:1 gegen den Außenseiter DR Kongo. Die als Mitfavoriten gehandelten Portugiesen haben einen Fehlstart in die WM in den USA, Kanada und Mexiko hingelegt.
Ein größeres Problem als das Unentschieden gegen die stark verteidigenden Kongolesen ist aber die Personalie Cristiano Ronaldo.
Zumindest am Mittwoch war "CR7" der Mannschaft nämlich keine große Hilfe. Die explosiven Läufe und Dribblings, mit denen Ronaldo vor einigen Jahren vielleicht noch den tiefen Block der DR Kongo hätte sprengen können, scheint der Offensivspieler mittlerweile nicht mehr in seinem Repertoire zu haben.
Was im Alter von 41 Jahren auch nicht verwunderlich ist.
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Ronaldo will immer spielen und Rekorde jagen
Was dagegen nicht nachgelassen hat, ist der brennende Ehrgeiz Ronaldos. Er will immer spielen, Rekorde jagen, Weltmeister werden und seiner unglaublichen Karriere ein weiteres, außergewöhnliches Kapitel hinzufügen. Ronaldo ist zweifellos einer der besten Spieler der Geschichte, in Portugal ist er ein nationales Heiligtum.
Ihn auf die Bank zu setzen, wäre keine einfache Entscheidung.
Trotzdem werden die Diskussionen nun beginnen und Trainer Roberto Martínez unter Druck setzen. Denn auch in der Mannschaft scheint Ronaldo nicht mehr das Standing von früher zu genießen, zumindest lässt das heftige Hadern von Fernandes nach dem nicht durchgelassenen Ball darauf schließen.
Selbstverständlich ist Cristiano Ronaldo auch im Alter von 41 Jahren noch immer ein großartiger Fußballer, vielleicht widerlegt er sämtliche Kritiker bereits im nächsten Spiel gegen Usbekistan am Dienstag (ab 19:00 Uhr im Liveticker und im Livestream auf Joyn).
Im Moment deutet aber mehr darauf hin, dass "CR7" bei diesem Turnier zum Problem für Portugal wird.
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