WM 2026
WM 2026: Curacao - Deutscher Gruppengegner macht Ex-Schalke-Coach zum Advocaat-Nachfolger
Aktualisiert:
von SIDAdvocaat soll Curacao zur WM führen
Bild: IMAGO/SID/Troy Taormina
Gut vier Monate vor dem Start der Fußball-WM vollzieht Deutschlands Gruppengegner Curacao einen Wechsel auf der Trainerbank. Dick Advocaat erklärte seinen Rücktritt.
Rund 100 Tage vor Beginn der Fußball-WM ist Dick Advocaat als Nationaltrainer des deutschen Auftaktgegners Curacao zurückgetreten.
"Ich habe immer gesagt, dass Familie wichtiger ist als Fußball. Das ist daher eine naheliegende Entscheidung", wird der 78 Jahre alte Niederländer in einer Verbandsmitteilung zitiert. Darin werden gesundheitliche Probleme seiner Tochter als Grund für seinen Rücktritt nach zwei Jahren im Amt genannt.
"Aber das ändert nichts daran, dass ich Curacao, die Menschen dort und meine Kollegen sehr vermissen werde. Die Qualifikation des kleinsten Landes der Welt für die WM ist einer der Höhepunkte meiner Karriere. Ich bin stolz auf meine Spieler, meine Mitarbeiter und die Vorstandsmitglieder, die an uns geglaubt haben", so die Trainer-Legende weiter.
WM 2026: Curacao ernennt Fred Rutten zum Advocaat-Nachfolger
Der Nachfolger von Advocaat, der Curacao als kleinstes Land in der Geschichte zur WM führte, steht mit dem ehemaligen Schalke-Trainer Fred Rutten bereits fest.
Rutten würdigte die Arbeit seines Landsmanns Advocaat. "Dick ist eine Ikone im Weltfußball. Es ist eine Ehre, seine Arbeit fortzusetzen", sagte der 63-Jährige.
Curacao ist bei dem XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada am 14. Juni in Houston der erste Kontrahent der Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Weitere Gruppengegner sind die Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) und Ecuador.
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