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WM 2026: Droht Argentiniern nach Roten Karten im Finale gegen Spanien Sperre für die WM 2030?
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von ran.deran Fußball Bundesliga
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Videoclip • 01:54 Min
Nach dem WM-Finale gegen Spanien drohen Argentinien gleich mehrere Disziplinarverfahren der FIFA - und durch eine Besonderheit im WM-Kalender könnte eine mögliche Sperre die Albiceleste ausgerechnet erst beim nächsten Turnier 2030 hart treffen.
Argentinien sorgte bei der WM in den USA nicht nur mit späten Comebacks auf dem Platz für Schlagzeilen, sondern auch abseits davon.
Bereits nach dem 2:1-Halbfinalsieg gegen England hatten argentinische Spieler ein Banner mit der Aufschrift "Las Malvinas son Argentinas" ("Die Falklandinseln gehoren zu Argentinien") gezeigt - eine politisch hochbrisante Botschaft, die auf den Falklandkrieg von 1982 zwischen Argentinien und Großbritannien zurückgeht.
Schon bei der WM 2014 hatte Argentinien wegen eines ahnlichen Banners eine Geldstrafe von etwa 23.000 Euro von der FIFA kassiert.
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Argentinien: Sperre bei der WM 2030?
Fur zusätzliche Unruhe sorgten die hitzigen Szenen nach dem Finale gegen Spanien, das Argentinien im MetLife Stadium mit 0:1 verlor.
Im Fokus der FIFA-Ermittlungen stehen dabei vor allem Leandro Paredes und Nahuel Molina, auch Co-Trainer Roberto Ayala ist Teil der Untersuchung. Der Weltverband hat mehrere Disziplinarverfahren gegen den argentinischen Verband eingeleitet - geprüft werden unter anderem unsportliches Verhalten, körperliche Angriffe sowie das Zeigen unangemessener Botschaften. Auch Spaniens Gavi wurde wegen unsportlichen Verhaltens angeklagt.
Sollte die FIFA tatsächlich Sperren aussprechen, könnte das fur Argentinien besonders bitter werden: Vor der WM 2030 stehen fur die Albiceleste keine Qualifikationsspiele mehr an, da das Team als Gastgeber von exakt einer Partie automatisch fur das Turnier gesetzt ist. Eine mögliche Sperre würde deshalb faktisch erst beim Auftakt der WM 2030 wirksam. Gleiches würde dann auch für den Spanier Gavi gelten.
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