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WM 2026: "Einzigartig" und umschwärmt - die Schweiz feiert ihren "YaKing"
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von SIDran Fußball
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Videoclip • 01:14 Min
Murat Yakin gelingt mit der Schweizer "Nati" Historisches. Der Trainer wird sogar schon als der "Unique One" bezeichnet.
Es sind schon außergewöhnliche Tage für die kleine Schweiz. Und damit auch für Murat Yakin. Die "Nati" hat das Viertelfinale "an" der WM erreicht, und ihr Trainer, nun ja, hat einen Hype ausgelöst, der nichts mit der Beschaulichkeit zu tun hat, die dem Land und seinen Einwohnern nachgesagt wird.
Und das hört nicht damit auf, dass Yakin von den euphorisierten Medien mittlerweile als "YaKing" oder der "Unique One", der Einzigartige, bezeichnet wird.
Abseits der sportlich historischen Errungenschaft, dass die Schweizer unter Yakin bei einer WM zum ersten Mal zwei K.o.-Spiele gewonnen haben, dass sie nun in ihrem ersten Viertelfinale seit 1954 stehen und dort gegen Weltmeister Argentinien und damit Lionel Messi spielen (So, 3:00 Uhr im Liveticker), ist der Trainer selbst in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Der "Blick" hat aufgeregt festgestellt: "Die ganze Welt schwärmt von Murat Yakin."
Murat Yakin: Auffällige Brille als Kultobjekt
Tatsächlich sorgt Yakin aufgrund seines Aussehens für eine Art Sturm der Liebe im sogenannten Netz. "Cooler Blick, grau-melierte Haare und die markante Brille", schreibt der Boulevard, so kenne man Yakin schon seit der EM 2024, als seine in der Tat sehr auffällige Brille Kultobjekt wurde. Zwei Jahre später nun werde Yakin "weltweit zum Star, und Fans rund um den Globus können gar nicht genug bekommen von unserem coolen Trainer", jubelt der Blick über den "Silberfuchs".
All das war so nicht zu erwarten, als Yakin 2021 Nationaltrainer und damit Nachfolger des erfolgreichen Vladimir Petkovic wurde (Yakin und die Schweiz besiegten Petkovic und Algerien im Sechzentelfinale): Die erste Wahl war der heute 51-Jährige nicht. Aber Urs Fischer stand bei Union Berlin unter Vertrag, Lucien Favre wollte nicht und Arsene Wenger lieber zur FIFA. Die Wahl unter drei Kandidaten fiel auf den früheren Nationalspieler Yakin (49 Spiele, 1994 bis 2004), der seine beste Zeit als Trainer allerdings schon hinter sich zu haben schien.
"Als Trainer ziehe ich alle Register": Yakin gibt sich empathisch und humorvoll
"Eine mutige Wahl", schrieb der "Tagesanzeiger", als der Schweizer Verband (SFV) den neuen Trainer präsentierte - Yakin, der in der Bundesliga insgesamt 32 Spiele für den VfB Stuttgart und den 1. FC Kaiserslautern bestritt, kam vom Zweitligsten FC Schaffhausen. Das Urteil des "Tagi" ging noch weiter: Die Wahl sei auf einen Kandidaten gefallen, "der als Trainer mit dem Vorwurf leben muss, nicht zu den Fleißigsten der Branche zu gehören."
Kritik hat Yakin seitdem immer begleitet, dass er mit der "Nati" Erfolg hat, lässt sich allerdings nicht bestreiten. Er gilt durchaus als guter Stratege, Lässigkeit und Charme lassen ihn erscheinen wie das Auge eines Hurrikans, wenn der Sturm denn mal losbricht. Wie nach dem 1:1 gegen Katar zu Beginn der WM, als es, nicht zum ersten Mal ausgelöst durch den aufgebrachten Wort- und Anführer Granit Xhaka, ein wenig ungemütlich wurde.
Yakin und Xhaka haben mehrfach betont, dass sie gut miteinander klarkommen. "Als Trainer", betont Yakin, "ziehe ich alle Register. Ich bin empathisch und humorvoll. Daneben kann ich aber auch Härte zeigen und unbequeme Entscheide fällen." Nun muss Yakin, der seit der Kindheit Schach spielt, nur noch die richtige Stragie gegen einen gewissen Lionel Messi finden.
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