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WM 2026

WM 2026: Erling Haaland wegen Bier-Werbung in der Kritik

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von ran

ran Fußball Bundesliga

Ilzer mit genialer Metapher: "Nachrichten von Mbappé und Haaland"

Videoclip • 01:13 Min


Seit 1975 gilt in Norwegen ein striktes Werbeverbot für Alkohol - dennoch trat Erling Haaland in einer Werbung für die Biermarke "Budweiser" auf. Jetzt gibt es heftige Kritik aus seinem Heimatland.

Im Vorfeld der WM 2026 ist Erling Haaland als neues Werbegesicht der US-amerikanischen Brauerei und Biermarke "Budweiser" aufgetreten.

Deswegen muss sich der Norweger jetzt einer großen Welle aus Kritik stellen - und das aus seinem eigenen Land.

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WM 2026: Haalands Bier-Werbung "wirklich problematisch"

In einem Werbespot zur kommenden Weltmeisterschaft taucht der Stürmer unter anderem mit einem Fan im Wikingerhelm in einer Fotobox auf, zudem ist sein Vater Alf-Inge kurz zu sehen. Das Problem: In Norwegen ist es seit 1975 strikt verboten, öffentlich für Alkohol zu werben, deswegen gibt es jetzt ordentlich Gegenwind gegen den 25-Jährigen.

So sagte beispielsweise Hanna Cecille Widnes von der Alkohol- und Drogenpräventionsorganisation Actis gegenüber "De Telegraaf": "Ich möchte, dass der norwegische Fußballverband dem ein Ende setzt. Es ist tragisch, dass er nicht erkennt, was das für eine negative Wirkung auf Kinder und junge Erwachsene hat."

Demnach sei Haaland sei für viele junge Fußballfans "ein großer Held" und sein Werben für die Biermarke daher "wirklich problematisch". Die Aktion sorgt auch deswegen für Verwirrung, weil der Norweger als disziplinierter Fußballprofi auftritt, für den Fitness und Gesundheit im Vordergrund stehen.

Der norwegische Fußballverband stellt sich allerdings hinter den Stürmer. Werbedirektor Runar Pahr Andresen erklärte, Haaland habe "eine persönliche Vereinbarung mit einem der größten FIFA-Weltmeisterschaftssponsoren getroffen, natürlich hat er das Recht dazu".

Der Verband sei informiert worden und akzeptiere die Entscheidung.

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