Die wichtigsten Fragen und Antworten
WM 2026 - FIFA-Skandal um Balogun: Belgien hält sich weitere rechtliche Schritte offen
Aktualisiert:
von ran/SIDran Fußball
WM 2026: "Nur noch Mafia" - Fans entsetzt nach Balogun-Entscheidung
Videoclip • 01:41 Min
Der WM-Skandal um die zurückgenommene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun wird immer größer. ran beantwortet die wichtigsten Fragen.
Dieser WM-Skandal wird größer und größer.
Die einkassierte Sperre nach der Roten Karte gegen US-Stürmer Folarin Balogun zieht immer weitere Kreise. Denn mit der Entscheidung verstößt die FIFA gegen ihre eigene WM-Verordnung.
Was bedeutet die Entscheidung? Welche Konsequenzen ergeben sich? Und was macht Achtelfinal-Gegner Belgien?
ran beantwortet die wichtigsten Fragen zu der Thematik.
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Rote Karte vs. Balogun: Was ist im Spiel vorgefallen?
Im WM-Sechzehntelfinale der USA gegen Bosnien-Herzegowina, welches der Gastgeber mit 2:0 für sich entscheiden konnte, hatte Balogun in einem Zweikampf seinen Gegenspieler Tarik Muharemovic zwar unabsichtlich, aber überaus brutal am Knöchel getroffen.
Nach Intervention des VAR sah sich Schiedsrichter Raphael Claus die Szene am Monitor an und entschied auf Platzverweis.
"Für mich ist das niemals eine Rote Karte. Das war niemals Absicht", sagte US-Coach Mauricio Pochettino im Anschluss.
FIFA beruft sich auf Artikel 27: Was besagt dieser?
Der Fußballweltverband berief sich dabei auf Artikel 27 des Disziplinarreglements. Dieser gibt den zuständigen Rechtsorganen die Möglichkeit, eine Sperre ganz oder teilweise zur Bewährung auszusetzen. Die Strafe bleibt dabei grundsätzlich bestehen, muss zunächst aber nicht verbüßt werden. Gleichzeitig wird eine Bewährungszeit von einem bis vier Jahren festgelegt. Begeht der Betroffene in diesem Zeitraum ein vergleichbares Vergehen von ähnlicher Schwere, kann die ausgesetzte Sanktion zusätzlich zu einer neuen Strafe vollstreckt werden.
Brisant ist allerdings, dass Artikel 27 selbst keine konkreten Voraussetzungen nennt, unter denen eine solche Aussetzung zulässig oder angebracht ist. Zugleich steht die Entscheidung zumindest in einem Spannungsverhältnis zu anderen Vorschriften des FIFA-Regelwerks.
Artikel 66.4 im Disziplinarkatalog der FIFA ist eigentlich eindeutig: Eine Rote Karte zieht automatisch eine Sperre von einem Spiel nach sich. Ein Einspruch dagegen ist nicht möglich.
Hinzu kommt, dass Tatsachenentscheidungen des Schiedsrichters grundsätzlich endgültig sind und von den FIFA-Rechtsorganen nicht nachträglich neu bewertet werden dürfen.
179 Platzverweise hatte es zuvor in der WM-Geschichte gegeben, bei allen 179 passierte in der Folge dasselbe.
Beim 180. Platzverweis gab es nun aber eine Änderung. Am Sonntag wurde bekannt, dass die FIFA die Sperre von Balogun auf Bewährung ausgesetzt hat. Ein nie dagewesener Vorgang.
Was hat Donald Trump mit der Angelegenheit zu tun?
Laut "The Athletic", "CNN" und der Nachrichtenagentur "AP" soll der US-Präsident persönlich bei der FIFA angerufen haben, um Präsident Gianni Infantino davon zu überzeugen, die Rote Karte noch einmal zu überprüfen.
Der Republikaner bestätigte die Berichte gegenüber Reportern selbst. "Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war", erklärte Trump im Weißen Haus: "Alles, was ich getan habe, war, um eine Überprüfung zu bitten. Ich habe nicht gesagt, ihr müsst das tun."
Seiner Ansicht nach sei der brasilianische Schiedsrichter Claus "ein bisschen suspekt, wenn man sich seine Vergangenheit anschaut. Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte."
Nach der Bekanntgabe der Entscheidung hatte Trump bereits auf seiner Plattform "Truth Social" gefeiert: "Vielen Dank an die FIFA, dass sie das Richtige getan und eine große Ungerechtigkeit korrigiert hat!"
Was ist mit Infantino?
Der FIFA-Chef steht wegen seiner engen Beziehung zu Trump ohnehin in der Kritik. Nach der Vergabe eines neuen FIFA-Friedenspreises an den US-Präsidenten reichte FairSquare eine Beschwerde bei der Ethikkommission des Weltverbandes ein.
Nun hat Infantino die Politik womöglich von den Rängen auf das Spielfeld geholt. Entsprechend groß ist der Widerspruch vor allem aus Europa. Die UEFA sprach in einem offiziellen Statement von der Überschreitung einer "roten Linie": "Wir bringen unser Unverständnis über eine derart beispiellose, unbegreifliche und nicht zu rechtfertigende Entscheidung zum Ausdruck. Manchmal lassen Regeln Interpretationsspielräume zu. In diesem Fall nicht."
Der europäische Verband fürchtet fatale Folgen. "Wenn die Verlässlichkeit der Regeln von ihren Hütern nicht mehr garantiert wird, steht die Integrität des Spiels auf dem Spiel und die Glaubwürdigkeit eines Wettbewerbs wird untergraben", schrieb die UEFA: "Gleichzeitig schafft eine solche Entscheidung einen Präzedenzfall in einem laufenden Turnier, in dem nun vergleichbare Fälle gleich behandelt werden müssen – zum Schaden des Wettbewerbs."
Infantino rechtfertigte sich am Montag in einem Statement. In dieser Angelegenheit habe er "tatsächlich einen Anruf von Präsident Donald Trump erhalten", ließ der Schweizer über den Weltverband mitteilen und bestand darauf, dass die FIFA-Disziplinarkommission "unabhängig" sei.
Diesen Umstand habe er auch Trump erklärt und dem US-Präsidenten dargelegt, "dass ein laufendes Rechtsverfahren vor den unabhängigen Justizorganen der FIFA anhängig sei und dass der Fall zu gegebener Zeit von den zuständigen Gremien entschieden werde. So funktioniert das System der FIFA, und dieses Prinzip werde ich immer verteidigen."
Infantino betonte, dass die Unabhängigkeit der Justizorgane "für die Glaubwürdigkeit und Integrität des Fußballs unerlässlich ist, und dies muss stets respektiert werden". Die Entscheidungen der FIFA-Disziplinarkommission seien auch für ihn gelegentlich überraschend. "Manchmal stimme ich ihnen zu, und manchmal stimme ich ihnen nicht zu. Was ich jedoch immer tue, ist, diese Entscheidungen und die Autonomie der Gremien, die sie treffen, zu respektieren", so Infantino.
Könnte Infantino sogar gestürzt werden?
Tatsächlich haben die Mitgliedsverbände der FIFA kein Mittel, um Infantino des Amtes zu entheben. Ein Misstrauensvotum oder Ähnliches ist ausgeschlossen. Die Statuten des Weltverbandes sehen im Grunde drei Möglichkeiten vor, aber keine davon kann von außerhalb der FIFA vorangetrieben werden.
Eine Möglichkeit wäre, dass die Ethikkommission den Präsidenten suspendiert oder anderweitig sanktioniert. Dafür muss im Handeln Infantinos ein Verstoß gegen den FIFA-Ethikkodex nachgewiesen werden. Die formell unabhängige Ethikkommission könnte dann ein Verfahren einleiten und den Präsidenten im gravierendsten Fall auf unbestimmte Zeit von allen Ämtern ausschließen. Allerdings ist fraglich, ob die Causa Balogun unter diese Anforderungen fällt.
Möglich wäre ebenso, dass Infantino im kommenden Jahr bei der regulären Präsidentschaftswahl abgewählt und ein Herausforderer mit der Mehrheit der Stimmen ins Amt gehoben wird. Allerdings kann sich Infantino auf die Rückendeckung vieler kleiner Verbände verlassen. Im FIFA-Kongress sind alle 211 Verbände mit jeweils einer Stimme vertreten.
Die Konföderationen aus Südamerika (10 Stimmen), Afrika (54 Stimmen) und Asien (46 Stimmen) sagten dem Schweizer bereits ihre Unterstützung zu. Gemeinsam kommen allein diese drei Kontinentalverbände auf 110 Stimmen und damit auf eine absolute Mehrheit.
Die dritte Variante wäre ein Rücktritt Infantinos, auf den aktuell trotz aller Empörung im Fall Balogun nichts hindeutet, oder eine dauerhafte, gesundheitlich bedingte Amtsunfähigkeit.
Wie reagierte die US-Regierung?
Gegenüber der "New York Post" hatte ein Sprecher schon vorab zu Protokoll gegeben: "Der Präsident und Infantino haben miteinander gesprochen, und der Präsident wollte besser verstehen, warum eine Rote Karte gezeigt wurde und warum es zu einer Sperre kam."
So habe die US-Regierung eingegriffen und "zusätzliche Beweismittel" vorgelegt, die im entsprechenden Berufungsverfahren verwendet wurden.
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Warum verstößt die Fifa gegen ihre eigene WM-Verordnung?
Vor Beginn der Endrunde, genauer gesagt am 12. Mai, versendete die FIFA an alle teilnehmenden Länder die entsprechenden WM-Regularien in einem Rundschreiben (Circular).
Unter Artikel 10.5 hieß es dabei, dass eine Rote Karte automatisch ein Spiel Sperre zur Folge hat.
Wie reagiert Belgien?
In der Nacht von Montag auf Dienstag deutscher Zeit trifft Belgien im Achtelfinale auf die USA. Nach der aufgehobenen Sperre steht nun auch Balogun wieder zur Verfügung.
Das belgische Team reagierte mit "Erstaunen" auf die Entscheidung, wie es in einem Statement am Sonntag hieß. In ihrer Erklärung beriefen sich die Belgier auf das Rundschreiben der FIFA aus dem Mai.
"Der automatische Charakter einer solchen Sperre wurde außerdem ausdrücklich im World Cup 2026 Circular No. 16 bekräftigt, das am 12. Mai 2026 an alle teilnehmenden Mitgliedsverbände verteilt wurde. Dieselbe Regel wird zudem vor jedem Spiel sowie in sämtlichen WM-2026-Workshop-Präsentationen wiederholt."
Und weiter: Um die legitimen Rechte aller teilnehmenden Mannschaften zu wahren und die Grundprinzipien des Fair Plays" zu schützen, prüfe der Verband alle Optionen. Einen Einspruch des Verbandes lehnte die FIFA ab.
Balogun: Warum wurde Belgiens Berufung abgeschmettert?
Das Recht auf Berufung bekam Belgiens Fußballverband RBFA von der FIFA noch eingeräumt, doch damit endete das Entgegenkommen des Weltverbandes. Wie die FIFA am Montagabend (MESZ) bekannt gab, ist die Beschwerde der Belgier unzulässig, womit Balogun im Achtelfinale auflaufen darf.
Der belgische Verband hatte in seinem ursprünglichen Statement geschrieben, man sei "fassungslos" über die Entscheidung der FIFA. Danach folgte eine ausführliche Argumentation mit Verweis auf Artikel 27 und dessen Widersprüchlichkeit mit anderen Vorschriften im FIFA-Reglement (siehe Eintrag oben: "FIFA beruft sich auf Artikel 27: Was besagt dieser?"). Man werde den Fall und weitere rechtliche Optionen prüfen.
Welche weiteren Möglichkeiten hat Belgien?
Wenige Stunden vor Anpfiff des Spiels gegen die USA kündigte der belgische Verband an, sich trotz des abgelehnten Einspruchs weitere rechtliche Schritte offenzuhalten. Sofern Balogun "auf dem Spielberichtsbogen des Schiedsrichters aufgeführt sein sollte", würde Belgien "die Spielberechtigung des Spielers anfechten".
Darüber habe der RBFA den US-Verband informiert. "Damit bleiben alle weiteren Schritte offen", hieß es am Montag vonseiten der Belgier. Das Statement war eine Reaktion auf die Entscheidung der FIFA-Berufungskommission, welche zuvor den belgischen Antrag gegen die Aufhebung der Sperre Baloguns als "unzulässig" abgewiesen hatte.
Gab es schon ähnliche Fälle?
Dass Sperren nachträglich ohne jede Begründung auf Bewährung ausgesetzt werden, kommt extrem selten vor. Ein Profiteur war Cristiano Ronaldo, der im November bei einem WM-Qualifikationsspiel gegen Irland nach einem Ellbogenschlag gegen Dara O'Shea vom Platz gestellt worden war.
Ronaldo wurde von der FIFA zunächst für drei Spiele gesperrt, musste aber nur das erste absitzen - das anschließende Quali-Duell gegen Armenien. Die Sperre für die beiden weiteren Spiele wurden "auf Bewährung" ausgesetzt. Ronaldo konnte damit bei der WM von Beginn an eingesetzt werden.
Der Unterschied zu Balogun: Die Sperre für das erste Spiel zählte. Und: Eine Einmischung von höchster politischer Stelle, wie sie in der "Causa Balogun" stattgefunden hat, gab es bei Ronaldo nicht.
Wie fallen die Reaktionen aus?
International sorgte die Entscheidung der Fifa für Entsetzen bei der Presse. Aber auch viele Fußballvertreter äußerten ihr Unverständnis.
England-Coach Thomas Tuchel erklärte, es sei zwar seiner Meinung nach keine Rote Karte gewesen, aber "drei Leute vom VAR und der Referee haben es gecheckt und hatten die Meinung, dass es eine Rote Karte war. Es wurde also eine Entscheidung getroffen".
Und weiter: "Wer kippt diese Entscheidung dann - und wann? Und auf welcher Grundlage? Wie weit geht das jetzt? Es ist einfach seltsam für mich. Wir wollen einfach Konsistenz in den Entscheidungen haben."
Auch DFB-Präsident Bernd Neuendorf reagierte: "Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll", sagte er in einer Stellungnahme.
"Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA."
TV-Experte und Ex-Liverpool-Coach Jürgen Klopp zeigte sich derweil fassungslos. "Wenn es tatsächlich so war, dass Trump und Infantino das miteinander ausgemacht haben, dann ist das verrückt", konstatierte er bei MagentaTV. "Man muss einmal ganz kurz sagen: ‚Das ist unser Spiel, nicht deren Spiel!’"
Und weiter: "Diese beiden Menschen, die beide keine Ahnung von Fußball haben, sollten gar nichts damit zu tun haben.“
Was sind die Folgen?
Die FIFA hat einen Präzedenzfall geschaffen. Rote Karten, die eine Sperre von einem Spiel nach sich ziehen, drohen auch in Zukunft zurückgenommen zu werden. "Die Regeln wurden eindeutig in einer Weise gebrochen, die den politischen Interessen des US-Präsidenten zugutekommt", sagte Nicholas McGeehan von der Organisation FairSquare dem "SID".
"Wenn das Gastgeberland seinen politischen Einfluss auf den FIFA-Präsidenten genutzt hat, um einen unfairen Vorteil zu erschaffen, wäre das ein skandalöser Verstoß gegen die Regeln und eine Manipulation des Wettbewerbs." Er fordert, dass Verbände und Politiker Antworten von der FIFA einholen sollten.
Noch deutlicher wurde derweil Hans E. Lorenz. Der langjährige Vorsitzende des DFB-Sportgerichts, der noch bis vor vier Wochen für die Fifa als Mediator tätig war, sagte dem "kicker", es sei ein "Geschenk", bei einem derartigen Foul - auch wenn keine Verletzungsabsicht involviert war - nur eine Ein-Spiel-Sperre zu bekommen.
"Dies nun auszusetzen, ist ein Skandal. Das ist ein fatales Signal für die Sportgerichtsbarkeit in aller Welt. Jeder gesperrte Spieler und sein Verein werden sich in Zukunft auf diese Entscheidung berufen. Es wird größter Anstrengungen bedürfen, um diese Entwicklung einzufangen."
Und weiter: "Die FIFA droht allen Verbänden seit Jahrzehnten mit Sanktionen, sollten sie das Prinzip der Mindestsperre von einem Spiel missachten. In der Bundesliga hätte Balogun wohl drei Spiele bekommen wegen rohen Spiels, dann hätte man über eine Reduzierung auf zwei diskutieren können. Aber so ist das nun wirklich skandalös.“
Trump-Kritik an Schiri Claus: Wie reagiert Brasiliens Verband?
In der "Causa Balogun" hat sich der brasilianische Fußballverband CBF eingeschaltet und sich vor seinen Schiedsrichter Raphael Claus gestellt. Der 46-jährige war wegen seiner Schiedsrichterentscheidung im WM-Sechzehntelfinale zwischen den USA und Bosnien-Herzegowina ins Visier von US-Präsident Donald Trump geraten. Trump hatte Claus mit Blick auf dessen Vergangenheit als "ein bisschen suspekt" bezeichnet. Der CBF nahm Claus hingegen demonstrativ in Schutz.
"Der CBF weist jede Andeutung zurück, die die Integrität von Raphael Claus in Frage stellt. Er ist ein vorbildlicher Fachmann, dessen Karriere durch technische Bewertungen, konstante Leistungen und das Vertrauen der wichtigsten nationalen und internationalen Wettbewerbe umfassend untermauert wird", heißt es in einer Stellungnahme vom Montag, die der brasilianischen Zeitung "Globo" vorliegt.
Als Trump am Montag gegenüber Reportern im Weißen Haus zugab, mit FIFA-Präsident Gianni Infantino wegen Folarin Balogun gesprochen zu haben, war er dabei auch auf Schiedsrichter Claus zu sprechen gekommen. "Er hat eine Entscheidung getroffen, die niemand glauben konnte", kritisierte Trump. Balogun sei der beste Spieler der USA, "und er hat ihm die Rote Karte gegeben. Ich wusste gar nicht, was das bedeutet."
Während Trump mit seinem Anruf bei seinem Freund Infantino weltweit einen Aufschrei wegen einer möglichen Einflussnahme auf die Entscheidungsfindung der FIFA auslöste, stärkte der CBF die Position seines Schiedsrichters: "Der CBF bekräftigt sein Bekenntnis zur Wahrheit, zur Transparenz und zur kompromisslosen Verteidigung seiner Fachleute."
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