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WM 2026: Gianni Infantino plant wohl nächsten Milliarden-Coup mit der FIFA
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von Justin Kraft:newstime
Trump will Infantino als neuen UN-Generalsekretär
Videoclip • 01:01 Min • Ab 12
Gianni Infantino will mit der FIFA offenbar Anteile an einem neuen Unternehmen verkaufen – und damit weitere Milliarden Dollar einnehmen.
Die FIFA plant angeblich den Verkauf von Minderheitsanteilen von 20 bis 30 Prozent an einem neuen kommerziellen Unternehmen, das 20 Milliarden Dollar wert sein soll. Das berichten die "Times", der "Telegraph" und die "Financial Times".
Das Unternehmen soll die WM kontrollieren. Den Berichten zufolge sollen schon vorläufige Vereinbarungen über die Bedingungen eines Deals unterzeichnet worden sein. Es heißt, die Regierung von US-Präsident Donald Trump sei bezüglich des Plans konsultiert worden.
Die UEFA äußerte bereits Kritik daran und schrieb, dass damit eine Grenze überschritten werde, "die die führenden Institutionen des Fußballs niemals überschreiten dürfen. Die UEFA nimmt diese Angelegenheit äußerst ernst. Das sollten auch alle nationalen Fußballverbände tun."
Und weiter: "Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Vermögenswerte, mit denen gehandelt werden darf – insbesondere dann nicht, wenn völlig intransparent ist, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns besitzt den Fußball. Es ist nicht an der FIFA, ihn zu verkaufen."
Infantino will sich seinen Platz bei der FIFA sichern
Unterstützung bekommt der Weltverband bei seinem Vorhaben von der Bank JPMorgan und Joshua Kushner, dem Gründer von Thrive Capital, einer Investmentfirma, die heute eine der bekanntesten Geldgeber der Tech-Branche ist.
Joshua ist der Bruder von Jared Kushner, der wiederum der Ehemann von Ivanka Trump ist und in der ersten Amtszeit von Donald Trump dessen Chefberater im Weißen Haus war. Joshua Kushner hat sich in der Vergangenheit jedoch eher von den Absichten der Trump-Familie distanziert und gilt eher als Anhänger der Demokraten.
Mit den zusätzlichen Einnahmen könnte Infantino seine Position als FIFA-Präsident weiter stärken. Schon die WM 2026 war finanziell ein riesiger Erfolg, der alle Erwartungen übertroffen hat. Infantino kann damit noch mehr Geld an die nationalen Verbände weiterleiten und sich so deren Gunst für die kommende Wahl im März 2027 sichern.
Für die Investitionspläne brauche es noch eine endgültige Genehmigung, heißt es im Bericht. Die immer stärker voranschreitende Kommerzialisierung der FIFA stößt derweil auf viel Kritik unter Fans, die den Preis dafür mit hohen Ticketkosten zahlen müssen.
Jamie Raskin, der ranghöchste Demokrat im Justizausschuss des Repräsentantenhauses, forderte Infantino zudem auf, sich einer Anhörung zu stellen, um zu untersuchen, welche Verbindungen die Trump-Regierung mit der FIFA hat. Neben den Investitionsplänen will die FIFA auch die WM weiter aufstocken. Statt 48 könnten bald 64 Nationen an der Weltmeisterschaft teilnehmen.
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