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WM 2026: Letzter Tanz? Für diese Stars wird es wohl die letzte Weltmeisterschaft sein

Veröffentlicht:

von Luis Woppmann

ran Fußball

Für diese Stars könnte es die letzte WM sein

Videoclip • 01:19 Min


Am 11. Juni startet die WM 2026. Für einige Stars wird es wohl die letzte Gelegenheit sein, an dem Turnier teilzunehmen. Aber welche Ziele haben sie und wie lief es für sie bei ihren bisherigen WM-Teilnahmen?

Die WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA wird die größte WM der bisherigen Fußball-Geschichte - zumindest von der schieren Anzahl an Mannschaften und Spielen. Am 11. Juni eröffnen Mexiko und Südafrika das Turnier, sechs Wochen später findet das Finale in New York statt.

Für einige Stars wird es vermutlich die letzte Möglichkeit sein, diese Bühne noch einmal erleben zu dürfen. Manche von ihnen durften bereits große Erfolge bei einem Turnier feiern, andere jagen ihrem großen Ziel noch hinterher.

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Portugal: Cristiano Ronaldo

Es ist der eine Titel, der ihm noch fehlt - und zugleich der größte Titel, der ihn von Lionel Messi unterscheidet. Cristiano Ronaldo steht im Sommer vor seiner sechsten WM-Teilnahme. Damit werden er und Messi die Spieler mit den meisten Teilnahmen bei dem Turnier sein.

Für den Portugiesen ist es höchstwahrscheinlich die letzte Chance, den goldenen Pokal in den Händen halten zu dürfen. Die Vorzeichen stehen zumindest gut: Portugal hat sich souverän als Gruppenerster für die Endrunde qualifiziert, vor nicht allzu langer Zeit gewann die "Selecao" die Nations League gegen Europameister Spanien.

Die Mannschaft scheint dabei spielerisch so stark besetzt zu sein wie schon lange nicht mehr. Mit Vitinha, Nuno Mendes und Joao Neves haben die Portugiesen gleich drei Weltklasse-Spieler von Paris Saint-Germain in den eigenen Reihen. Ansonsten besteht der Kader aus einer guten Mischung von Spielern aus der portugiesischen Liga und europäischen Topligen.

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Generell hat Ronaldo mit Portugal noch eine Rechnung bei der Weltmeisterschaft offen. Die beste Leistung des derzeitigen Weltranglistensechsten mit "CR7" war nämlich gleich bei seiner allerersten Teilnahme: 2006 schaffte es die Mannschaft rund um Deco und Luis Figo bis ins Halbfinale, in dem sie schließlich durch einen Elfmeter von Zinedine Zidane gegen Frankreich mit 0:1 verlor.

2010 scheiterte Portugal im Achtelfinale knapp an Spanien. 2014 reichte es nicht einmal für die K.o.-Phase: Damals beendeten Ronaldo und Co. die Gruppenphase hinter Deutschland und den USA auf Platz drei. 2018 absolvierte "CR7" sein wohl bestes WM-Spiel, in dem er gegen Spanien drei Tore schoss. Aber auch in Russland war bereits im Achtelfinale gegen Uruguay Schluss.

2022 sah es so aus, als könnte Portugal erneut ins Halbfinale einziehen. Allerdings scheiterte die Mannschaft gegen den Underdog Marokko im Viertelfinale. 2026 könnte Ronaldo sein Land also zum ersten WM-Titel führen.

Und auch wenn es nichts mit dem Titel werden sollte, gibt es noch andere Ziele, die der 41-Jährige für das Turnier haben wird. Zwar ist er der einzige Spieler, der in fünf unterschiedlichen Weltmeisterschaften getroffen hat (insgesamt acht Mal), ein Tor in der K.o.-Phase gelang ihm aber noch nie.

Bei der WM 2026 wird es eine K.o.-Runde und damit vielleicht auch eine Chance mehr geben, dieses Ziel im sechsten Anlauf zu erreichen. Denn nach der Gruppenphase folgt das Sechzehntelfinale.

Argentinien: Lionel Messi

Lionel Messi hat seine Karriere 2022 gekrönt und Argentinien nach 36 Jahren wieder einen WM-Triumph beschert - den dritten der Verbandsgeschichte. Gleichzeitig wurde er Spieler des Turniers und gewann hauptsächlich wegen dieser Leistung seinen achten Ballon d’Or.

Auch für Messi wird die WM 2026 die sechste Teilnahme an dem Turnier. 2006 und 2010 war für Argentinien im Viertelfinale gegen Deutschland Schluss, 2014 scheiterte die "Albiceleste" erneut am DFB-Team, dieses Mal im Finale. 2018 war im Achtelfinale gegen den späteren Weltmeister Frankreich Endstation.

Nach zwei gewonnenen Copa-America-Titeln nacheinander gibt es für den 38-Jährigen keine großen Titel mehr im Nationalmannschaftsdress, die er noch nicht gewonnen hat. Dennoch ist das Turnier in Kanada, Mexiko und den USA etwas Besonderes für den Argentinier.

Seit 2023 spielt Messi in den USA bei Inter Miami und kennt die Bedingungen vor Ort daher bestens. Zudem könnte er mit Argentinien die dritte Nationalmannschaft werden, die den WM-Titel erfolgreich verteidigt. Das gelang bisher nur Italien (1934 und 1938) und Brasilien (1958 und 1962).

Damit könnte er etwas erreichen, woran Diego Maradona 1990 knapp gescheitert war. Nach dem WM-Sieg von Argentinien 1986 führte dieser seine Mannschaft vier Jahre später bis ins WM-Finale, in dem die Südamerikaner letzten Endes gegen Deutschland mit 0:1 unterlagen.

Für "la Pulga" steht ansonsten noch ein weiteres Ziel auf der Liste. In der ewigen Torschützenliste der WM steht Messi derzeit auf dem geteilten vierten Platz mit 13 Toren, nur drei Tore hinter Miroslav Klose. Der Argentinier könnte also während des Turniers mit dem deutschen Stürmer gleichziehen oder ihn sogar überholen.

Dass er diesen Platz allerdings lange für sich beanspruchen könnte, scheint unwahrscheinlich. Denn nur ein Tor hinter dem Argentinier lauert Kylian Mbappe, der angesichts seines Alters von 27 Jahren wohl noch die ein oder andere WM mehr vor sich haben dürfte.

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Niederlande: Virgil van Dijk

Unglaublich, aber wahr - trotz 90 Länderspielen ist es für Virgil van Dijk erst die zweite WM, an der der Niederländer teilnehmen wird. Der 34-Jährige wurde erst nach der WM 2014 erstmals für die Nationalmannschaft berufen, und 2018 verpasste Oranje die Qualifikation für die Endrunde.

2022 führte van Dijk seine Mannschaft als Kapitän bis ins Viertelfinale gegen Argentinien. Das Spiel wurde schnell hitzig und eskalierte spätestens, nachdem Leandro Paredes den Ball nach einem Foul mit voller Wucht in Richtung der Auswechselbank der Niederländer hämmerte.

In der Folge retteten sich die Niederlande durch zwei Tore von Wout Weghorst in die Verlängerung, ehe sie den Argentiniern im Elfmeterschießen unterlagen.

Trotz dreier Finalteilnahmen (1974, 1978, 2010) warten die Niederlande noch immer auf ihren ersten WM-Titel. Van Dijk und Co. könnten mit einem Sieg also Historisches schaffen.

Kroatien: Luka Modric

Luka Modric ist nichts anderes als ein absolutes Phänomen. Mit 40 Jahren ist der Mittelfeldstratege immer noch bei einem europäischen Top-Klub wie der AC Mailand Stammspieler, und es gibt keine Anzeichen, dass er demnächst aufhören will. Zumindest die WM 2026 dürfte aber seine letzte sein.

Mit Kroatien schaffte er 2018 etwas wirklich Beeindruckendes, als er die Mannschaft bis ins Finale gegen Frankreich führte. Wegen dieser Leistungen wurde er nicht nur als bester Spieler des Turniers, sondern auch mit dem Ballon d’Or ausgezeichnet. Damit war er nach zehn Jahren der erste Gewinner des Preises, der nicht Ronaldo oder Messi hieß.

Generell ist es bemerkenswert, wie gut die kroatische Nationalmannschaft seit Jahren abschneidet, wenn man bedenkt, dass der Staat lediglich 3,8 Millionen Einwohner hat. Trotz dessen erreichte Kroatien auch 2022 das Halbfinale der WM und gewann anschließend noch im Spiel um Platz drei gegen Marokko mit 2:1.

Für Modric wird es die fünfte Teilnahme bei einer WM. Nachdem Kroatien 2006 und 2014 in der Gruppenphase ausgeschieden war und sich 2010 nicht für die Endrunde qualifiziert hatte, stehen die Zeichen in diesem Jahr zumindest gut, dass der 40-Jährige eine weitere K.o.-Phase erleben darf.

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Frankreich: N’Golo Kante

Auch für N’Golo Kante wird es erst die zweite Weltmeisterschaft sein, an der der 35-Jährige teilnehmen wird. 2014 spielte der Mittelfeldmotor noch in der zweiten französischen Liga, ehe er 2016 mit Leicester City die englische Meisterschaft gewann und infolgedessen zum ersten Mal für die französische Nationalmannschaft nominiert wurde. 2018 durfte er mit der Equipe Tricolore den WM-Titel feiern.

2022 verpasste er das Turnier in Katar verletzungsbedingt. Seitdem ist viel passiert: Kante folgte dem Ruf des Geldes in die Saudi Pro League und verbrachte dort drei Jahre seiner Karriere. Im Februar 2026 wechselte er in die türkische Süper Lig zu Fenerbahce Istanbul.

Unter Didier Deschamps spielt er dennoch weiterhin eine große Rolle. Nach dem Turniersieg 2018 und dem Finaleinzug 2022 gilt Frankreich auch in diesem Jahr als einer der größten Favoriten auf den Titel. Für Kante wird es wohl das letzte Mal sein, dass er auf der großen Weltbühne zeigen kann, was in ihm steckt.

Brasilien: Neymar Jr.

Für Neymar Jr. wird die Chance auf ein WM-Ticket immer kleiner. Seit mehr als zweieinhalb Jahren spielte der 34-Jährige nicht mehr für die brasilianische Nationalmannschaft. Grund dafür waren vor allem sein Kreuzbandriss 2023 sowie seine weiterhin anhaltende Verletzungsanfälligkeit.

Nachdem er bei Al-Hilal in Saudi-Arabien nach seiner Rückkehr aus dem Kader gestrichen worden war, wechselte er zurück in seine Heimat. Beim FC Santos wollte Neymar vor allem eines: den Spaß am Fußball zurückgewinnen und sich für die WM 2026 fitspielen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und vielen Verletzungspausen war der Brasilianer zum Saisonstart gut in Form.

Dennoch hat ihn Carlo Ancelotti nicht für die "Selecao" nominiert. In den kommenden zwei Monaten muss Neymar jetzt also beweisen, dass er sich eine vermutlich letzte WM-Nominierung verdient hat. Anschließend plant er wohl, seine Karriere nach Ablauf seines Vertrages im Dezember 2026 zu beenden.

Trotz der Favoritenrolle der Brasilianer bei jeder Austragung konnte der fünfmalige Weltmeister mit Neymar nie vollends bei den Turnieren überzeugen. 2014 kassierten die Südamerikaner nach seiner Verletzung gegen Kolumbien im Halbfinale eine historische 1:7-Pleite gegen Deutschland.

2018 war bereits im Viertelfinale gegen Belgien Schluss. Viel mehr im Fokus standen dabei aber Neymars Schwalben und Frisuren, die für viel Spott und Häme sorgten. Und auch 2022 schied Brasilien gegen Kroatien bereits im Viertelfinale aus. Sollte es der 34-Jährige zur WM schaffen, wäre es für ihn noch einmal die Gelegenheit, einen versöhnlichen Abschluss für seine Karriere zu finden.

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    2025 Getty Images

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    Naushad

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    AFLOSPORT

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    Neuseeland hatte dann wohl doch kein Interesse an einem Fußball-Märchen. Im entscheidenden Spiel um das WM-Ticket setzten sich die "All Whites" mit 3:0 gegen Neukaledonien durch. Für Neuseeland ist es erst die dritte WM-Teilnahme der Geschichte. Zuletzt scheiterte man 2010 in Südafrika nach drei Unentschieden in der Gruppenphase, konnte allerdings den damals amtierenden Weltmeister Italien hinter sich lassen.

    Sports Press Photo

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    Iran
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    Sebastian Frej

  • FIFA World Cup Qatar 2022 Winners Arrive to Buenos Aires

    Argentinien
    Als viertes Team machte der Titelverteidiger sportlich seine Teilnahme perfekt - und das ohne eigenes Zutun. Argentinien löste das Ticket bereits vor dem ewigen Klassiker gegen Brasilien, weil Bolivien wenige Stunden zuvor gegen Uruguay nicht gewann.

    2022 Getty Images

  • Usbekistan für WM 2026 qualifiziert

    Usbekistan
    Premiere für Usbekistan: Das zentralasiatische Land darf erstmals bei einer WM-Endrunde mitspielen. Ein torloses Remis bei den Vereinigten Arabischen Emiraten genügte zur vorzeitigen Qualifikation.

    AFP/SID/FADEL SENNA

  • South Korea v Oman - FIFA World Cup Asian 3rd Qualifier

    Südkorea
    ... und das war Südkorea. Der WM-Stammgast löste sein Ticket durch einen Sieg im Irak und verhalf Jordanien zeitgleich ebenfalls zur Teilnahme.

    2025 Getty Images

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    Jordanien
    Auch Jordanien wird 2026 erstmals bei einer WM dabei sein, ein klarer 3:0-Sieg im Oman sorgte für die Vorentscheidung, die später durch ein anderes Land offiziell wurde ...

    SOPA Images

  • Saudi Arabia v Australia - FIFA World Cup 2026 Round Three AFC Asian Qualifier

    Australien
    Die Socceroos lösten als sechste Mannschaft der Asien-Qualifikation das Ticket für die WM 2026 durch einen 2:1-Sieg beim direkten Konkurrenten Saudi-Arabien.

    2025 Getty Images

  • Brazil v Paraguay - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Brasilien
    Auch aus Südamerika füllt sich das Kontingent der WM-Teilnehmer. Am drittletzten Spieltag der Eliminatorias Sudamericanas erreichte Rekord-Weltmeister Brasilien mit einem 1:0-Sieg gegen Paraguay die Endrunde im kommenden Jahr.

    2025 Getty Images

  • Peru v Ecuador - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Ecuador
    Am selben Spieltag durften auch die Ecuadorianer jubeln. Ihnen reichte schon ein schnödes 0:0 gegen Peru zu WM-Teilnahme.

    2025 Getty Images

  • Uruguay v Peru - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Uruguay
    Auch am vorletzten Spieltag mussten die Peruaner mit ansehen, wie sich eine Nationalmannschaft über die WM-Qualifikation freut. Diesmal ist es Uruguay nach einem 3:0-Sieg über den Tabellenvorletzten.

    2025 Getty Images

  • Paraguay v Ecuador - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Paraguay
    Paraguay machte ebenfalls am vorletzten Spieltag alles klar - mit einem 0:0 gegen Ecuador.

    2025 Getty Images

  • Colombia v Bolivia - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Kolumbien
    Als vorerst letzte Mannschaft aus Südamerika qualifizierte sich auch Kolumbien für die WM. Der ehemalige Bayern-Star James Rodriguez erzielte beim 3:0 über Bolivien das Führungstor.

    2025 Getty Images

  • Hakimi Marokko

    Marokko
    Marokko hat sich als erstes afrikanisches Land für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada qualifiziert. Das Team um Kapitän Achraf Hakimi (li.) bezwang den Niger am Freitag in Rabat 5:0 (2:0) und sicherte sich vorzeitig den Sieg in Gruppe E. Für Marokko ist es die dritte WM-Teilnahme in Folge, 2022 in Katar hatte das Team überraschend das Halbfinale erreicht.

    IMAGO/PanoramiC

  • Tunesien ist zum dritten Mal in Serie dabei

    Tunesien
    Tunesien hat sich als zweites afrikanisches Land nach Marokko für die WM-Endrunde qualifiziert. Die Nordafrikaner sind zum dritten Mal in Serie dabei und werden 2026 ihre insgesamt siebte WM bestreiten. Mit einem 1:0-Sieg gegen Äquatorialguinea konnte Tunesien das Ticket schon zwei Spieltage vor Abschluss der Quali-Phase sichern.

    Imago/NurPhoto/SID/Ahmed Mosaad

  • Mohamed Salah (r.) und Ägypten fahren zur WM

    Ägypten
    Mohamed Salah (r.) und Ägypten fahren zur WM! Als drittes afrikanisches Team haben die Ägypter ihre Qualifikation am vorletzten Spieltag der Qualifikation mit einem 3:0-Sieg gegen Dschibuti klargemacht. Salah gelang dabei ein Doppelpack. Für Ägypten ist die WM 2026 bereits die vierte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Zuletzt nahm das Team 2018 teil, auf einen Sieg bei einer WM-Endrunde wartet das fußballbegeisterte Land jedoch noch.

    AFP/SID/Abdel Majid BZIOUAT

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    Algerien
    Als vierte nordafrikanische Mannschaft haben sich die Algerier für die WM 2026 qualifiziert. Dank des Wolfsburgers Mohamed Amoura, der gegen Somalia gleich zweimal traf, sicherte sich das Team das Ticket. Insgesamt ist Algerien nun zum fünften Mal bei einer Weltmeisterschaft dabei.

    IMAGO/NurPhoto

  • Otto Addo

    Ghana
    Ex-Bundesliga-Profi Otto Addo hat Ghana als Trainer zur WM 2026 geführt. Am letzten Spieltag der Afrika-Qualifikation gewann das Team des 50 Jahre alten Hamburgers mit 1:0 (0:0) in Accra gegen die Komoren. Mohammed Kudus von Tottenham erzielte den Treffer des Abends (47.). Selbst eine Pleite hätte gereicht, weil Madagaskar parallel mit 1:4 (0:2) in Mali verlor. Ghana qualifizierte sich als 21. Nation für die XXL-WM im Sommer 2026.

    IMAGO/Shutterstock

  • Kap Verdes Lopes (r.) in einem Spiel gegen Ägypten

    Kap Verde
    Diese WM-Teilnahme ist eine Sensation: Exot Kap Verde hat durch einen 3:0 (0:0)-Sieg gegen Eswatini erstmals das Ticket für eine Fußball-Weltmeisterschaft gelöst und Kamerun auf Rang zwei der Gruppe verdrängt. Mit 490.000 Einwohnern sind die Kapverden der kleinste afrikanische WM-Teilnehmer der Geschichte und weltweit die Nummer zwei nach Island 2018 (330.000).

    Imago/SID/Mohamed Elshahed

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    Südafrika
    Die Gute-Laune-Truppe aus dem Jahr 2010 ist auch sicher dabei. Letztmals war man im eigenen Land angetreten, sportlich qualifiziert war man letztmals 2002 in Südkorea und Japan. Ein Riesen-Erfolg für die Südafrikaner.

    IMAGO/Shengolpixs

  • Katar fährt zur WM

    Katar
    Der Gastgeber aus dem Jahr 2022 hat sich erstmals sportlich für eine WM-Endrunde qualifiziert und tritt damit zum zweiten Mal beim Finalturnier an. Mit einem 2:1-Sieg gegen die Vereinigten Arabischen Emirate sicherte man sich das Ticket in letzter Sekunde.

    AFP/AFP/Karim JAAFAR

  • Saudi Arabia v Iraq - FIFA World Cup Qualifier

    Saudi-Arabien
    Am selben Abend wie Katar sicherte sich auch Nachbarland Saudi-Arabien das Ticket zur WM. Ein 0:0-Unentschieden reichte dem Team aus dem nahem Osten. Damit stehen alle neun Teilnehmer aus Asien bereits fest.

    2025 Getty Images

  • Harry Kane traf doppelt

    England
    England hat sich trotz anfangs großer Kritik an Thomas Tuchel eindrucksvoll in Gruppe K der europäischen Qualifikation durchgesetzt. Nach sechs Spielen steht man mit vollen 18 Punkten, 18 Toren und null Gegentoren frühzeitig als Gruppensieger fest. Inzwischen hat man acht Siege aus acht Spielen und ein Torverhältnis von 22:0.

    AFP/SID/Gints Ivuskans

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    Elfenbeinküste
    Die Elfenbeinküste spielte 3:0 gegen Kenia und buchte damit das Ticket zur WM. Mit einem Punkt Vorsprung vor dem Gabun ging es in Gruppe F der Afrika-Qualifikation mächtig eng zu.

    IMAGO/Shengolpixs

  • South Sudan v Senegal - 2026 FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball Qualifiers JUBA, SOUTH SUDAN - OCTOBER 10: Players of Senegal pose for a team photo ahead of the 2026 FIFA World Cup qua...

    Senegal
    Auch Sadio Mane und der Senegal sind dabei. Zum dritten Mal in Folge qualifizieren sich die Mittelafrikaner. Mit einem deutlichen 4:0-Erfolg gegen Mauretanien ließ man auch die letzten Zweifel erblassen. Der Ex-Bayern-Spieler steuerte einen Doppelpack bei.

    Anadolu Agency

  • France v Ukraine - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Frankreich
    Mit einem 4:0-Heimsieg gegen die Ukraine hat sich Frankreich vorzeitig für die WM-Endrunde 2026 qualifiziert. Die "L'Equipe Tricolore" kann damit einen Spieltag vor Ende der Qualifikation in Gruppe D nicht mehr von Platz 1 verdrängt werden. Diesen letzten Schritt in der WM-Quali gegen die Ukraine ging Frankreich auf den Tag genau zehn Jahre nach den Terroranschlägen am 13. November 2015 in Paris, damals am Rande des Länderspiels gegen das DFB-Team.

    2025 Getty Images

  • Kroatien

    Kroatien
    Durch einen 3:1-Heimsieg gegen die Färöer hat sich Kroatien einen Spieltag vor dem Ende der WM-Qualifikation für die Endrunde 2026 qualifizieren können. Damit sind die Kroaten um Hoffenheim-Star Andrej Kramaric (re.) in Gruppe L mit 19 Punkten nicht mehr von Platz 1 zu verdrängen.

    IMAGO/HANZA MEDIA

  • Norwegen

    Norwegen
    Die Mannschaft um Star-Stürmer Erling Haaland hat sich mit einem 4:1-Auswärtssieg im San Siro gegen Italien durchgesetzt und damit das WM-Ticket klar gemacht. Norwegen hat alle acht Spiele gewonnen und fährt zum ersten Mal seit 1998 zu einer WM-Endrunde. Insgesamt erzielten die Norweger 37 Tore und stellen mit großem Abstand die beste Offensive der europäischen Qualifikation. Italien schickte man damit in die Playoffs.

    Getty Images

  • Netherlands v Lithuania - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Niederlande
    Mit einem 4:0-Sieg gegen Litauen ist das WM-Ticket für die niederländische Nationalmannschaft fixiert. Ungeschlagen und mit nur zwei Unentschieden aus acht Gruppenspielen ist die Niederlande Erster in Gruppe G.

    2025 Getty Images

  • Sane Woltemade

    Deutschland
    In einem "Endspiel" gegen die Slowakei feierte die DFB-Auswahl einen Kantersieg. Mit einem 6:0 im letzten Gruppenspiel fixierte die deutsche Elf den Gruppensieg und das WM-Ticket. Comebacker Leroy Sane erzielte einen Doppelpack und hatte einen großen Anteil an der Qualifikation des Weltmeisters von 2014.

    IMAGO/Beautiful Sports

  • Portugal stürmt zur WM

    Portugal
    Ohne den gesperrten Cristiano Ronaldo wurde es beim 9:1-Sieg trotzdem deutlich gegen Armenien. Nach vier Siegen und jeweils einem Unentschieden und einer Niederlage setzte man sich am Ende souverän in Gruppe F der WM-Qualifikation durch.

    AFP/SID/Miguel RIOPA

  • Gregoritsch sorgt für Ekstase in Wien

    Österreich
    Die Alpenrepublik musste lange zittern. Mit dem erlösenden Tor von Michael Gregoritsch in der 78. Minute gewinnt Österreich mit einem 1:1-Unentschieden gegen Bosnien die Gruppe H und fährt seit 1998 zum ersten Mal wieder zu einer Weltmeisterschaft.

    Imago/SID/Branislav Racko

  • Scotland v Denmark 2026 FIFA World Cup, WM, Weltmeisterschaft, Fussball Qualifiers Scott McTominay of Scotland scores their sides first goal of the match during the 2026 FIFA World Cup Qualifiers G...

    Schottland
    Genauso lange mussten auch die Schotten auf eine erneue WM-Teilnahme warten. Und ausgerechnet im "Endspiel" in Glasgow gegen Dänemark erlösten Tierney und McLean die Heimmannschaft in der Nachspielzeit. Damit gewinnt Schottland Gruppe C und ist bei der Endrunde 2026 in Nordamerika dabei.

    Focus Images

  • World Cup 2026 group E qualifying match, Georgia 0-4 Spain, Mikel Oyarzabal ( 21 of Spain), Pedro Porro ( 12 of Spain) and Fabian Ruiz ( 8 of Spain) , Tbilisi, Georgia, Boris Paichadze Dinamo Arena...

    Spanien
    Für den amtierenden Europameister setzte es am letzten Spieltag noch einmal einen kleinen Dämpfer. In den ersten fünf Spielen der Qualifikation holte Spanien nur Siege, im letzten Gruppenspiel gegen die Türkei musste sich das Team von Luis de la Fuente mit einem 2:2-Unentschieden begnügen. Trotzdem feiert Spanien den Sieg in Gruppe E und fährt mit zur WM.

    Tamuna Kulumbegashvili

  • Switzerland v Sweden - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Schweiz
    Die Schweizer Nationalmannschaft machte im Spiel gegen den Zweiten der Gruppe Kosovo den letzten Schritt zum WM-Endrunde. Damit die Kosovaren die Schweizer noch vom ersten Platz verdrängen hätten können, hätten sie einen Sieg mit sechs Toren Unterschied gebraucht. Durch den 1:1-Endstand war der Schweiz der Gruppensieg in Gruppe B nicht mehr zu nehmen.

    2025 Getty Images

  • Belgium v Liechtenstein - FIFA World Cup 2026 Qualifier

    Belgien
    Für die Belgier gab es am letzten Spieltag der Gruppe J noch einmal ein Schützenfest. Mit dem 7:0-Sieg gegen Liechtenstein holte man sich souverän den ersten Platz der Tabelle. Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden in Kasachstan konnte der Sieg im letzten Spiel mit vier Toren in sieben Minuten klargemacht werden.

    2025 Getty Images


Belgien: Kevin De Bruyne

Kevin De Bruyne hat in dieser Saison aufgrund einer Verletzung des Beinbeugermuskels bis einschließlich Ostermontag nur 15 Spiele absolviert. Im Sommer hatte der 34-Jährige nach zehn Jahren Abschied von Manchester City genommen und war zur SSC Neapel gewechselt. Für Belgien stand er dennoch zuletzt in beiden Testspielen von Anfang an auf dem Platz.

Auch das zeigt, wie wichtig der offensive Mittelfeldspieler für die "Roten Teufel" ist. 2014 erreichten sie mit De Bruyne das Viertelfinale, in dem gegen den späteren Finalisten Argentinien Schluss war. 2018 galt Belgien vor dem Turnier als Favorit auf den Weltmeistertitel, scheiterte aber knapp im Halbfinale gegen den späteren Weltmeister Frankreich.

2022 war hingegen bereits in der Gruppenphase Schluss. Vier Jahre später sieht es nicht unbedingt so aus, als könnte Belgien die Leistung von vor acht Jahren wiederholen. Der Großteil der damaligen goldenen Generation ist mittlerweile abgetreten, geblieben ist nur noch ein Bruchteil davon, was die Mannschaft einst so stark gemacht hat.

In der Nations League sah das Team gegen Frankreich und Italien alt aus und verlor auch gegen Israel. Dennoch bestehen für De Bruyne und Co. zumindest Außenseiterchancen bei der WM.

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