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WM 2026: Lothar Matthäus: Innerhalb des DFB-Teams gab es "viel Unruhe"

Veröffentlicht:

von ran

ran Fußball

WM 2026 - "Bodenlos": Marco Hagemann mit DFB-Rundumschlag

Videoclip • 02:17 Min


Laut Lothar Matthäus habe der Fokus innerhalb des DFB-Teams nicht wirklich auf der Weltmeisterschaft gelegen.

Nach dem Ausscheiden gegen Paraguay im Sechzehntelfinale hat Lothar Matthäus in der "BILD"-Sendung "Lothar legt los" behauptet, dass die interne Stimmung im DFB-Kader seit Beginn der WM gekippt gewesen sei.

Dabei sei es unter anderem um den Umgang mit Familienangehörigen gegangen. "Der eine war dann sauer auf den anderen, weil bei einem die Mama mitfliegen durfte und bei dem anderen die Frau mitfliegen durfte und die Kinder. Die anderen mussten dann mit der Linienmaschine fliegen."

Der allgemeine Umgang mit der Reiseplanung und Hotelbuchungen der Familien habe die Spieler abgelenkt . "Das war doch alles ein Thema in der Mannschaft. Es ist nie in den Medien erschienen, aber ich weiß, dass es ein Thema war", beteuert der 65-Jährige.

WM 2026 Matthäus: "Der DFB habe einiges aufzuarbeiten"

Matthäus selbst kritisiert den Umgang mit der Familienregelung bei der WM: "Es gibt einiges aufzuarbeiten, auf dem Platz und außerhalb des Platzes. Frauen, Familien, alles war dabei. Viele Schlagzeilen. Ich weiß nicht, warum man jetzt schon von Anfang an die ganzen Familien dabei haben muss."

Durch diese Unruhen sei der Fokus der Mannschaft nicht richtig auf der Weltmeisterschaft gewesen und die Spieler hätten zu oft weitere freie Familientage gefordert. "Die waren keine zwei Wochen in Amerika und schon waren wieder die ganzen Familien dabei," kritisiert Matthäus.

Der Weltmeister von 1990 forderte eine andere Herangehensweise: Die Angehörigen sollten erst später eingeflogen werden, wenn die Mannschaft "was geleistet hat".

Auch interessant: Julian Nagelsmann und das Debakel des DFB-Teams: Die lange Fehlerliste des Bundestrainers

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