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WM 2026 - Österreich schlägt Jordanien: Jetzt fiebern Rekord-Arnautovic und Rangnick Lionel Messi entgegen
Aktualisiert:
von SIDran Fußball
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Videoclip • 58 Sek
Er ist schon Rekordtorschütze und Rekordnationalspieler in Österreich - jetzt hat sich Marko Arnautovic bei Österreichs Pflichtsieg über Jordanien eine weitere Bestmarke geschnappt. Nun wartet Lionel Messi.
Österreich und Ralf Rangnick haben sich den Auftakt in die erste Weltmeisterschaft seit 1998 spielerisch sicher anders vorgestellt, doch dank Rekordtorjäger Marko Arnautovic erlebte das ÖFB-Team zumindest ergebnistechnisch einen Start nach Maß.
Mit 37 Jahren und 59 Tagen ist der Angreifer nun auch der älteste Spieler, der jemals bei einer Weltmeisterschaft für das ÖFB-Team auflief. Den bisherigen Altersrekord hatte Torwart Michael Konsel gehalten, der bei der WM 1998 bei seinem letzten Auftritt 36 Jahre und 109 Tage alt gewesen war.
Arnautovic, der bei Roter Stern Belgrad spielt, war von Trainer Ralf Rangnick beim glücklichen 3:1 (1:0) zum WM-Auftakt gegen Jordanien in der 46. Minute für Sasa Kalajdzic eingewechselt worden. In seinem 134. Länderspiel setzte er per Elfmeter (90.+12) den Schlusspunkt. Es war bereits sein 48. Treffer für den ÖFB.
"Es waren für mich die ersten WM-Minuten, meine Familie auf der Tribüne, ein Tor gemacht und gewonnen - es gibt nix Schöneres. Guten Morgen an alle Österreicher, danke dass ihr uns unterstützt habt", sagte Arnautovic im "ORF" emotional.
Seine Rekorde seien ihm "egal. Ich will bei meinem letzten Turnier mit dieser Mannschaft einfach alles geben".
Als Rekordspieler steht Arnautovic vor David Alaba (114) und Andreas Herzog (103). Die ÖFB-Torschützenliste führt der frühere Bremer vor den Legenden Toni Polster (44) und Hans Krankl (34) an.
Neben Romano Schmid, der gegen Jordanien zur Führung getroffen hatte, und dem früheren Nationalspieler Ivica Vastic ist Arnautovic inzwischen so ganz nebenbei auch einer von nur drei österreichischen Spielern, die sowohl bei einer EM als auch bei einer WM ein Tor erzielt haben.
Ralf Rangnick: "Ein ganz schweres Stück Arbeit"
Dank Arnautovic konnte auch Rangnick nach dem Pflichtsieg durchatmen. In seinem dunklen Anzug mit lila Poloshirt ballte der deutsche Trainer der Österreicher die Fäuste und umarmte seine Stars um Alaba sichtlich erleichtert. "Das", sagte Rangnick, "war ein ganz schweres Stück Arbeit und ein wichtiger Schritt."
Doch der erste WM-Sieg seit 36 Jahren geriet bei "Felix Austria" schnell zur Nebensache. Zwar feierten die Fans auf den Tribünen im Levi's Stadium von Santa Clara ausgelassen die erste rot-weiß-rote WM-Party - in den Katakomben der mächtigen Arena richtete sich der Blick aber bereits auf das Mega-Duell mit Superstar Lionel Messi und Weltmeister Argentinien.
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Lionel Messi bereits jetzt im Kopf
Die drei Tore des 38-Jährigen gegen Algerien (3:0) beschäftigten Alaba und Co. im Nachgang mehr als der zähe Turnierstart gegen den Underdog. "Unglaublich! Dass Messi gleich mit einem Hattrick startet, ist natürlich Wahnsinn. Gott sei Dank hat er das heute gemacht und – hoffen wir – nicht nächste Woche", sagte Alaba beeindruckt.
Man könne ja "kaum glauben, dass der fast 40 Jahre alt ist. Das ist wirklich ein absolutes Phänomen. Da kann man nur staunen", betonte Rangnick vor dem zweiten Spiel der Gruppe J am Montag (ab 19 Uhr im kostenlosen Joyn-Livestream) in Dallas.
Laimer: "Wir wollen es denen so eklig wie möglich machen"
Messi hin oder her: "Wir wollen es denen so eklig wie möglich machen, und einfach unseren Fußball durchziehen. Ich glaube, die haben auch keinen Spaß, wenn sie gegen uns spielen müssen", sagte der Münchner Konrad Laimer bestimmt.
Allerdings muss das hoch gehandelte Österreich gegen den Titelverteidiger gehörig zulegen, um die erhoffte Überraschung zu schaffen.
Gegen Jordanien hatte er erst "richtig Spaß", räumte Rangnick ein, "als es den Elfmeter gegeben hat und als der drin war".
Erst da "war dann endgültig klar, dass wir das Spiel gewinnen. Ansonsten war es wirklich ein sehr zähes Spiel für uns."
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