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WM 2026: Schock, Trauer, Wut - DFB-Stars verarbeiten WM-Aus: "Das macht mich fertig"

Aktualisiert:

von SID/ran.de

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DFB-Team: Spannender Vergleich! "Nagelsmann zur Paartherapie"

Videoclip • 04:08 Min


Zwei Tage nach dem blamablen WM-Aus melden sich immer mehr Nationalspieler ausführlich zu Wort und teilen ihre bittere Enttäuschung mit den Millionen Fans.

"Es war mir immer eine Ehre!", schreibt Manuel Neuer, der sich nun abermals aus der DFB-Elf verabschiedet, bei Instagram.

Joshua Kimmich fühlt sich "einfach nur leer und mir ist überhaupt nicht danach, mich zu melden. Aber es gehört dazu, sich auch diesen Situationen zu stellen", schrieb er und stellte klar: "Wir sind gescheitert. Mal wieder. Und das macht mich fertig." Dazu wiederholte er, dass für ihn aufgeben "niemals eine Option" sei. "Um wieder klarzukommen, werde ich aber sicher mehr als ein paar Tage brauchen."

Elfmeter-Pechvogel Jonathan Tah bekennt im Netz, dass ihm sein entscheidender Fehlschuss "schon Tausende Male durch den Kopf gegangen" sei und er versucht habe, den Ball "in Gedanken irgendwie doch ins Tor zu lenken".

Nico Schlotterbeck, der beim 3:4 i.E. im Sechzehntelfinale gegen Paraguay als verletzter "Glücksbringer" von draußen zusehen musste, berichtet von einem "Schock", von seiner "Wut" und bekennt: "Im Moment geht es mir einfach richtig scheiße."

Neuer nennt das frühe Aus "extrem ernüchternd. Wir sind klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben und hätten in diesem Turnier weiter kommen müssen. Dieses Ende tut sehr weh." Er habe sich "ganz bewusst" für seine Rückkehr entschieden - aus "tiefem Stolz", aber auch, weil er die jungen Spieler habe "bestmöglich unterstützen" wollen. "Trotz des bitteren Endes bereue ich diesen Schritt keine Sekunde."

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"So stolz ich darauf bin, Kapitän dieser Mannschaft zu sein, und so besonders es für mich war, sie in das Turnier führen zu dürfen, so groß ist die Enttäuschung", führte Kimmich auf Instagram aus. Er werde zwar mehr als ein "paar Tage" brauchen, um damit umzugehen, doch "Aufgeben ist für mich keine Option", beteuert der 31-Jährige.

Tah tut es "weh", dass sein Elfmeter über das Tor segelte. "Aber sicher ist: Ich würde ihn nächstes Mal wieder schließen! Mit voller Überzeugung und Zuversicht, ihn für Deutschland reinzumachen." Dass es diesmal nicht geklappt habe, "wird mich nicht aufhalten, es beim nächsten Mal wieder zu versuchen. Wir als Team machen immer weiter und auch ich mache immer weiter, egal was kommt!"

Bei Schlotterbeck sitzt der "Schock immer noch genauso tief wie in der ersten Sekunde". Es fühle sich an, meint der Dortmunder, "als wäre in den letzten Tagen alles zusammengebrochen, wofür ich so lange gearbeitet habe". Am meisten schmerze ihn, "dass ich der Mannschaft wegen meiner Verletzung nicht so helfen konnte, wie ich es mir vorgenommen hatte". Er sei regelrecht "leer", berichtet er, und wisse "ehrlich gesagt nicht, wie ich das alles verarbeiten soll. Aber eines kann ich euch versprechen!!! Ich werde auch diese Verletzung überstehen."

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Oliver Baumann äußert sich zu seiner Rolle

Ersatztorwart Oliver Baumann bekennt: "Uns ist bewusst, dass wir den Erwartungen nicht gerecht werden konnten." Für ihn persönlich aber, erklärt der vor dem Turnier zum Reservistendasein verdammte Hoffenheimer, "war es von Tag eins an klar, meine Rolle voll anzunehmen und in jeder Phase alles für das Team und für Deutschland zu geben".

Andere Spieler wie Florian Wirtz, Kai Havertz oder Nick Woltemade hatten sich schon am Dienstag erklärt. "Wir haben Deutschland enttäuscht. Das sitzt", meinte Deniz Undav. Antonio Rüdiger schrieb: "Das tut sehr weh."

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Das DFB-Team wendet sich an die Fans

Auch der Account des DFB-Teams wendete sich direkt an die Fans. "Danke, dass Ihr da wart. Danke für Euren Support", schrieb der Verband am Mittwoch in den sozialen Netzwerken und versprach: "Wir werden es wieder besser machen. Mit Euch an unserer Seite."

Fast zwei Tage nach dem enttäuschenden Ausscheiden hieß es in dem Statement bei Instagram weiter: "Die WM fand dieses Jahr weit entfernt statt. Aber Ihr wart da. Ihr wart laut. Wir wollten den Weg gemeinsam mit euch gehen und Deutschland mit Stolz erfüllen."

Stattdessen folgte Selbstkritik. "Wir haben es nicht geschafft, zu zeigen, was in dieser Mannschaft steckt. Deshalb sind wir zu Recht viel zu früh aus diesem Turnier ausgeschieden. Das tut weh. Uns genauso wie vielen anderen."

Der Kritik stelle man sich, sie gehöre zum Sport dazu, hieß es weiter: "Hass aber gehört nicht dazu. Rassismus und andere Diskriminierungen akzeptieren wir nicht. Der Fußball steht für Gemeinschaft und Zusammenhalt, nicht für Spaltung."

Aleksandar Pavlovic: "Es hat nicht sein sollen"

Aleksandar Pavlovic meldete sich unmittelbar nach der Ankunft in München am Dienstag zu Wort. "Der Stachel sitzt sehr tief. Wir haben uns viel mehr erwartet, viel mehr vorgenommen. Wir sind alle sehr traurig, das ist sehr bitter gelaufen", sagte der Mittelfeldspieler des FC Bayern bei "Sky".

"Es hat einfach nicht sein sollen", erklärte Pavlovic weiter: "Jetzt muss man positiv bleiben und nach vorne schauen."

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